"Synodos"
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7NL 017 Pfarrer Bernhard Wiebel Pfarrer Bernhard Wiebel
Pfarrer Bernhard Wiebel >> Gemeindepfarrer und Superintendent in Gerolstein (1934-1951) >> Die Jahre als Superintendent des Kirchenkreises Trier (1948-1951) >> Korrespondenz
(1945-1947) 1948
Enthält: u.a. Schriftwechsel Sup. Wiebels mit Pfarrern und Gemeindegliedern des Kirchenkreises Trier, sowie mit der Kirchenleitung, v.a. zu Personalangelegenheiten, z.B.: angebliche Unterschlagung von Spendengeldern durch Pfr. Ewald Müller, Konz, 1948 (Vorwürfe durch Pfr. Haberkamp, Müllers Nachfolger, nach Kassenübergabe), Anordnung einer Kassenrevision; Einweisung von Lehrvikar Gerhard Pensky zur Unterstützung Wiebels in Gerolstein, 1948; Wahl von Baurat Vogel, Trier, zum nebenamtlichen Mitglied der KL, 1948; Auseinandersetzung zwischen dem Presbyterium der Gemeinde Hausen-Woppenroth und Pfarrer Cyrus, Trier, wegen dessen DC-Vergangenheit, 1948; außerdem: Protokoll Pfarrkonferenz vom 29.6.1948, Kleinich; hs. Notizen Wiebels von der Velberter Provinzialsynode 1948, 22 S.
Darin: "Erklärung" mit Unterschriften von 77 Gemeindegliedern aus Prüm, Daun und Umgebung, 16./17.11., o.J.: "Ich will eine 'geeinte deutsche evangelische Kirche' auf dem klaren Grund von Bibel und Bekenntnis. Ich bin nicht 'Deutscher Christ' und lehne diese Bewegung ab. Ich stelle mich hinter die Leitung der Bekenntniskirche als rechtmäßige Leitung der DEK."
Darin: "Erklärung" mit Unterschriften von 77 Gemeindegliedern aus Prüm, Daun und Umgebung, 16./17.11., o.J.: "Ich will eine 'geeinte deutsche evangelische Kirche' auf dem klaren Grund von Bibel und Bekenntnis. Ich bin nicht 'Deutscher Christ' und lehne diese Bewegung ab. Ich stelle mich hinter die Leitung der Bekenntniskirche als rechtmäßige Leitung der DEK."
Akten
89 Blatt
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:18 MEZ
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