Ablage des Schriftverkehrs des Stellvertreters Operativ mit der Objektdienststelle für Staatssicherheit (ODfS) Böhlen
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BArch MfS BV Lpz Leiter/296
Lpz Leiter 296
BArch MfS BV Lpz Leiter BV Leipzig, Leiter der Bezirksverwaltung
BV Leipzig, Leiter der Bezirksverwaltung >> Teil 1: Leitung der Bezirksverwaltung Leipzig, MfS-Bezirksverwaltung Leipzig >> Leitung der Bezirksverwaltung, MfS-BV Leipzig >> Operative Arbeit >> Anleitung und Kontrolle, Allgemeine Ablage, Schriftwechsel innerhalb MfS >> Kreis- und Objektdienststellen (KD, ODfS) der BV >> KD Borna (auch ODfS Böhlen und Espenhain)
1962–1965, 1968
Enthält v.a.:
Analyse der Lage in der Industrie im Verantwortungsbereich der Objektdienststelle. – Absatzprobleme des VEB Ferrolegierungswerkes Lippendorf. – Arbeitseinsatz von Strafgefangenen im VEB Ferrolegierungswerk Lippendorf. – Anweisung zur Übergabe einer Aufstellung aller Havarien in der Gaserzeugung im VEB Braunkohlenkombinat (BKK) "Otto Grotewohl" Böhlen. – Maßnahmen für die Bearbeitung von Messekontakten (BRD-Bürger). – Übernahme des IM "Günter Schulze" (138/62) von der Abt. Kriminalpolizei (K) des Betriebsschutz (BS)-Amtes Böhlen. – Ausspracheberichte zur nicht genehmigten Eheschließung zwischen der Leiterin der HOG "Hotel Bergmann" und dem leitenden Monteur von Siemens & Halske aus Stuttgart mit Beschäftigungsverhältnis in Espenhain. – Kontrollbericht der Abt. Kader und Schulung (KuSch) in der ODfS Böhlen und Maßnahmeplan zur Verbesserung der operativen Arbeit. – Versuchter Einbruchsdiebstahl in die Waffenkammer des Kreisvorstandes der GST im VEB BKK Böhlen. – Einleitung von Sicherungsmaßnahmen zu zwei Jugendlichen (wegen Zusammenrottung zu 12 Tagen Arbeitserziehung verurteilt). – Produktion von hochwertigen Treibstoffen durch das VEB BKK "Otto Grotewohl" Böhlen und deren Lieferung an die Sowjetarmee und die NVA.
Enthält auch:
Analyse der Lage in der Industrie im Verantwortungsbereich der ODfS Espenhain. – Anschreiben zu einem Antrag auf Wohnungstausch eines Mitarbeiters der ODfS Espenhain. – Unvertretbar lange Bearbeitungsdauer des Dienstreiseauftrages für einen Experten aus Espenhain (IM) zu Siemens nach Erlangen zum Test einer Lichtbogenlöschanlage. – Zweifelhafter Erfolg einer Kontrollmaßnahme im Vorgang "Konstrukteur" der ODfS Espenhain. – Bericht über die Kontrolle der ODfS Espenhain durch die Abt. III. – Betriebsstörung im Wasserwerk Rötha des VE BKK Espenhain. – Berichte über einen Vertreter von Siemens in Espenhain und anderen Orten der DDR. – Bericht über die schlechte Lage im Tagebau Espenhain nach der Förderbrückenreparatur. – Vorkommnisse bzw. Diskussionen im Zusammenhang mit der Einführung der 45-Stunden-Woche, u.a. in der Abt. Instandhaltung des VEB BKK Espenhain. – Einschätzung eines Technikers aus Westberlin im Rahmen der Absprache zum Vorgang "Kessel" (XIII 1244/63).
Analyse der Lage in der Industrie im Verantwortungsbereich der Objektdienststelle. – Absatzprobleme des VEB Ferrolegierungswerkes Lippendorf. – Arbeitseinsatz von Strafgefangenen im VEB Ferrolegierungswerk Lippendorf. – Anweisung zur Übergabe einer Aufstellung aller Havarien in der Gaserzeugung im VEB Braunkohlenkombinat (BKK) "Otto Grotewohl" Böhlen. – Maßnahmen für die Bearbeitung von Messekontakten (BRD-Bürger). – Übernahme des IM "Günter Schulze" (138/62) von der Abt. Kriminalpolizei (K) des Betriebsschutz (BS)-Amtes Böhlen. – Ausspracheberichte zur nicht genehmigten Eheschließung zwischen der Leiterin der HOG "Hotel Bergmann" und dem leitenden Monteur von Siemens & Halske aus Stuttgart mit Beschäftigungsverhältnis in Espenhain. – Kontrollbericht der Abt. Kader und Schulung (KuSch) in der ODfS Böhlen und Maßnahmeplan zur Verbesserung der operativen Arbeit. – Versuchter Einbruchsdiebstahl in die Waffenkammer des Kreisvorstandes der GST im VEB BKK Böhlen. – Einleitung von Sicherungsmaßnahmen zu zwei Jugendlichen (wegen Zusammenrottung zu 12 Tagen Arbeitserziehung verurteilt). – Produktion von hochwertigen Treibstoffen durch das VEB BKK "Otto Grotewohl" Böhlen und deren Lieferung an die Sowjetarmee und die NVA.
Enthält auch:
Analyse der Lage in der Industrie im Verantwortungsbereich der ODfS Espenhain. – Anschreiben zu einem Antrag auf Wohnungstausch eines Mitarbeiters der ODfS Espenhain. – Unvertretbar lange Bearbeitungsdauer des Dienstreiseauftrages für einen Experten aus Espenhain (IM) zu Siemens nach Erlangen zum Test einer Lichtbogenlöschanlage. – Zweifelhafter Erfolg einer Kontrollmaßnahme im Vorgang "Konstrukteur" der ODfS Espenhain. – Bericht über die Kontrolle der ODfS Espenhain durch die Abt. III. – Betriebsstörung im Wasserwerk Rötha des VE BKK Espenhain. – Berichte über einen Vertreter von Siemens in Espenhain und anderen Orten der DDR. – Bericht über die schlechte Lage im Tagebau Espenhain nach der Förderbrückenreparatur. – Vorkommnisse bzw. Diskussionen im Zusammenhang mit der Einführung der 45-Stunden-Woche, u.a. in der Abt. Instandhaltung des VEB BKK Espenhain. – Einschätzung eines Technikers aus Westberlin im Rahmen der Absprache zum Vorgang "Kessel" (XIII 1244/63).
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:49 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Staatssicherheit (Tektonik)
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- Bezirksverwaltung (BV) Leipzig (Tektonik)
- Leitung der BV Leipzig (Tektonik)
- BV Leipzig, Leiter der Bezirksverwaltung (Bestand)
- Teil 1: Leitung der Bezirksverwaltung Leipzig, MfS-Bezirksverwaltung Leipzig (Gliederung)
- Leitung der Bezirksverwaltung, MfS-BV Leipzig (Gliederung)
- Operative Arbeit (Gliederung)
- Anleitung und Kontrolle, Allgemeine Ablage, Schriftwechsel innerhalb MfS (Gliederung)
- Kreis- und Objektdienststellen (KD, ODfS) der BV (Gliederung)
- KD Borna (auch ODfS Böhlen und Espenhain) (Gliederung)