Christoff Ott, Vogt zu Neuwen Hohenfelß, bekundet, daß er um 325 Gulden, die ihm von dem salmansweilischen Pfleger zu Pfullendorf Mathäus Rodt bezahlt wurdest dem Abt Georg und Konvent zu Salmanschweyler seine Hofstatt und Garten zu Ostrach unten im Dorf, stößt vorn auf die Straße, hinten auf die Ach, zwischen anderen des Klosters Gütern und dem Dorf-gäßlein, das auf die Ach geht, mit allen Rechten und Gerechtigkeiten verkauft hat, so wie er es von Joseph Stor, öttingischer Rat und Hofmeister zu Wallerstein, seinem Schwager, und dieser es teils vom Kloster, teils von Georg Michelberg von Fulgenstadt erworben hatte, als frei lediges Eigen verkauft hat
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Christoff Ott, Vogt zu Neuwen Hohenfelß, bekundet, daß er um 325 Gulden, die ihm von dem salmansweilischen Pfleger zu Pfullendorf Mathäus Rodt bezahlt wurdest dem Abt Georg und Konvent zu Salmanschweyler seine Hofstatt und Garten zu Ostrach unten im Dorf, stößt vorn auf die Straße, hinten auf die Ach, zwischen anderen des Klosters Gütern und dem Dorf-gäßlein, das auf die Ach geht, mit allen Rechten und Gerechtigkeiten verkauft hat, so wie er es von Joseph Stor, öttingischer Rat und Hofmeister zu Wallerstein, seinem Schwager, und dieser es teils vom Kloster, teils von Georg Michelberg von Fulgenstadt erworben hatte, als frei lediges Eigen verkauft hat
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Nr. 322
(Salem) Ostrach O 1. Scat. Fasz. 10 Nr. 86; vgl. Dep. Thurn und Taxis Rep. III Ostrach Nr. 260 S. 233
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 158 T 1 Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden
Salemische Herrschaft Ostrach: Urkunden >> 1. Urkunden
1569 August 26
Urkunden
Siegler: Christoff Ott
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 107
Überlieferungsart: Ausfertigung
Publiziertes Regest: StA. Sigmaringen Ostrach B I Nr. 124 Bl. 107
Georg II.; Abt von Salem (1558-1575)
Michelberger, Georg
Ott, Christoph; Vogt zu Neuhohenfels
Roth, Matthäus; Pfleger zu Pfullendorf
Stor, Josef; Verwalter der Grafschaft Kirchberg
Fulgenstadt, Bad Saulgau SIG
Hohenfels KN
Ostrach SIG
Pfullendorf SIG
Salem FN
Wallerstein DON
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:44 MESZ
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