Letzte Beratung des baden-württembergischen Staatshaushalts 1969: Parlament diskutiert über sich selbst
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D691001/604
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1969 >> Februar
15. Februar 1969
(O-Ton) Rolf Schoeck, stellvertretender CDU-Fraktionsvorsitzender von Baden-Württemberg: Etatberatungen in einer Zeit, in der parlamentarische Regierungsweise wie noch nie in Frage gestellt wird / Öffentliche Kritik, selbstkritische Überprüfung und Mängeln abhelfen / Adäquate Parlamentsarbeit in bisheriger traditioneller Weise nicht mehr zu bewältigen / Gestellte Aufgaben wahrnehmen, Aufgabenkreis nicht erweitern / Parlament von wachsender Zahl an Individualforderungen fast erdrückt / (2'52)
(O-Ton) Kurt Angstmann, MdL, SPD, früherer Finanzminister von Baden-Württemberg: Erfüllt der Landtag noch in vollem Umfang seinen Verfassungsauftrag? / Gesetzgebungsinitiative immer stärker auf Landesregierung übergegangen / Gesetzentwürfe des Parlaments von Ministerialbürokratie oft wesentlich verändert / Kontrolle der Durchführung der Gesetze wegen der Größe des Verwaltungsapparats immer schwieriger / Dazu noch Imageverlust des Parlaments / (2'05)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Dr., MdL, FDP, Pforzheim: Die Beratung des Landtagsetats sollte an erster Stelle der Einzeletats erfolgen / Abgeordnete sind keine Honoratioren mehr / Passionierte Wachsamkeit gegenüber der vollziehenden Gewalt: Sachkenntnisse, Kenntnisse der Arbeitsweise von Regierung und Verwaltung, Bewußtsein eigener Unabhängigkeit, Vergleich mit politischen Normen und Maßstäben / Eine Gewissenserforschung ist am Platze / Ort der Landespolitik ist der Landtag / (3'16)
(O-Ton) Werner Kuhnt, MdL, NPD, Nürtingen: Die Klimaanlage des Landtags / Auch das Klima des Hauses sollte nach dem Einzug einer neuen Fraktion reguliert werden / (1'00)
(O-Ton) Kurt Angstmann, MdL, SPD, früherer Finanzminister von Baden-Württemberg: Erfüllt der Landtag noch in vollem Umfang seinen Verfassungsauftrag? / Gesetzgebungsinitiative immer stärker auf Landesregierung übergegangen / Gesetzentwürfe des Parlaments von Ministerialbürokratie oft wesentlich verändert / Kontrolle der Durchführung der Gesetze wegen der Größe des Verwaltungsapparats immer schwieriger / Dazu noch Imageverlust des Parlaments / (2'05)
(O-Ton) Johann Peter Brandenburg, Dr., MdL, FDP, Pforzheim: Die Beratung des Landtagsetats sollte an erster Stelle der Einzeletats erfolgen / Abgeordnete sind keine Honoratioren mehr / Passionierte Wachsamkeit gegenüber der vollziehenden Gewalt: Sachkenntnisse, Kenntnisse der Arbeitsweise von Regierung und Verwaltung, Bewußtsein eigener Unabhängigkeit, Vergleich mit politischen Normen und Maßstäben / Eine Gewissenserforschung ist am Platze / Ort der Landespolitik ist der Landtag / (3'16)
(O-Ton) Werner Kuhnt, MdL, NPD, Nürtingen: Die Klimaanlage des Landtags / Auch das Klima des Hauses sollte nach dem Einzug einer neuen Fraktion reguliert werden / (1'00)
0:10:28; 0'10
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Haushalt 1969
Baden-Württemberg; Landtag
Gesetzgebung
Verfassung: Gewalten: Exekutive
Verwaltung
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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