Anna Maria Katharina von Harff-Dreiborn, geb. von der Horst, als Vormünderin ihrer Kinder von Philipp Wilhelm von Harff und ihr mündiger ältester Sohn Werner Friedrich Anton von Harff verkaufen zur Befriedigung der Rollingenschen Ansprüche (20 000 Rtlr.) an die Erben des verstorbenen Kölner Bürgermeisters Henrich de Groote eine Rente von 200 Rtlrn. für 5000 Rtlr. und verpfänden ihren Anteil an der Herrschaft Hüls. Die Schöffen des Gerichts Hüls (Henn, Mauritius, Kaufmanns, Evertz, Praeß, Lauschen und Beuchlir) siegeln mit. Original Pergament, 3 Siegel ab.
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Anna Maria Katharina von Harff-Dreiborn, geb. von der Horst, als Vormünderin ihrer Kinder von Philipp Wilhelm von Harff und ihr mündiger ältester Sohn Werner Friedrich Anton von Harff verkaufen zur Befriedigung der Rollingenschen Ansprüche (20 000 Rtlr.) an die Erben des verstorbenen Kölner Bürgermeisters Henrich de Groote eine Rente von 200 Rtlrn. für 5000 Rtlr. und verpfänden ihren Anteil an der Herrschaft Hüls. Die Schöffen des Gerichts Hüls (Henn, Mauritius, Kaufmanns, Evertz, Praeß, Lauschen und Beuchlir) siegeln mit. Original Pergament, 3 Siegel ab.
AA 0579, 737
AA 0579 Harff-Dreiborn, Urkunden (AA 0579)
Harff-Dreiborn, Urkunden (AA 0579) >> 1. Urkunden
1698 Juli 20
Diverse Registraturbildner
Urkunde
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:08 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.3. Herrschaften (Tektonik)
- 1.3.1. A - M (Tektonik)
- 1.3.1.7. Harff-Dreiborn (Tektonik)
- Harff-Dreiborn, Urkunden AA 0579 (Tektonik)
- Harff-Dreiborn, Urkunden (AA 0579) (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)