25007 Studium generale (Bestand)
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25007
KIT-Archiv (Archivtektonik) >> 2 Karlsruher Institut für Technologie und Vorläufer >> 25 Sonstige Einrichtungen im oder in Verbindung mit dem Karlsruher Institut für Technologie bzw. dessen Vorläufern
1953-1985
Inhalt: Hinweise auf wesentliche Inhalte sind der Klassifikation zu entnehmen.
Entstehungsgeschichte: Vorwort Klaus-Peter Hoepkes im provisorischen Findbuch (1989):
"Institutionsgeschichte
Gleich nach dem Ende des "Dritten Reichs" waren die deutschen Hochschulen bestrebt, die Fachstudien durch Veranstaltungen zu politisch-gesellschaftlichen Fragen zu ergänzen. Dieses "Studium generale" genannte Bildungs- und Lehrangebot stellte eine Antwort dar auf die vermeintlich "unpolitische" oder "politikferne" Geisteshaltung, die dem Nationalsozialismus in nicht geringem Maße wegebnend behilflich gewesen ist. An den Technischen Hochschulen vermochten jene Bemühungen sich teilweise an dieälteren Einrichtungen der "Allgemeinen Fakultäten" und an deren allgemeinbildenden Auftrag anzulehnen.
Wann das "Studium generale" als solches in das Veranstaltungsangebot der Fridericiana einbezogen wurde, bliebe noch zu prüfen. In einschlägige Richtung wies mindestens bereits die folgende Aufforderung an die Studierenden, die erstmals im Vorlesungsverzeichnis des SS 1946 erschien: "...Außerdem erfordert aber die zukünftige Stellung des Akademikers im öffentlichen Leben, daß er die während seines Studiums zur Verfügung stehende Zeit zur Vervollständigung seiner allgemeinen und staatsbürgerlichen Bildung voll ausgenutzt hat." (S. 31) Freilich setzte dies ein entsprechend weitgefächertes Angebot voraus, wozu die TH Karlsruhe finanziell und personell zunächst nur unzureichend imstande war.
Erst drei Jahre später wies die Abteilung für Geisteswissenschaften der Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften einen Veranstaltungskatalog auf, der für hinreichend erachtet wurde, um daraus eine Reihe von Ankündigungen ausdrücklich unter die Rubrik "Studium generale" zu stellen. Die oben zitierte Aufforderung erhielt im Vorlesungsverzeichnis des WS 1949/50 den Zusatz: "Daher ist jeder Student, vorläufig im ersten und fünften Semester, verpflichtet, nach eigener Wahl 4 Stunden aus den unter 'Studium generale' zusammengefaßten Vorlesungen zu hören..." (S. 45 f.) Zum darauffolgenden Semester wurde die zeitliche Einordnung des "Studium-generale"-Besuchs abgeändert in die Worte "...außer im vierten und achten Semester" (SS 1951, S.53).
Die erklärtermaßen erfolgte Einführung des "Studium generale" als eines Angebots von Wahlpflichtfächern zog offenkundig (nicht näher beschriebene) Schwierigkeiten nach sich. Unter dem 23. Juli 1951 beschloß daher der Senat: "Zur Prüfung der Frage des Studium generale wird eine Kommission gebildet, zu der jede Abteilung einen Vertreter entsenden soll." Die konstituierende Sitzung der Kommission fand im November 1951 statt; zum Vorsitzenden wurde der Mathematik-Ordinarius Karl Strubecker gewählt. Zusammensetzung und Wirken der Kommission änderten sich spürbar infolge der Wiederbesetzung des Philosophie- und des Geschichtslehrstuhls. In Walther Peter Fuchs (Geschichte) und Simon Moser (Philosophie) gewann die Hochschule zwei Wissenschaftler, die dem Zweck des "Studium generale" von der Sache wie von ihrer Überzeugung her engstens verbunden waren. Einen von ihnen ausgearbeiteten Entwurf zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des "Studium generale" legte die Kommission dem Senat am 2. März 1953 vor. Das dort "unter lebhafter Beteiligung" der Anwesenden (Senatsprotokoll vom 2.3.1953) entwickelte Konzept wurde mit dem Sommersemester 1953 eingeführt und gilt in wesentlichen Grundzügen bis auf den heutigen Tag.
Der programmatische Vorspann, der in das einschlägige Angebot des Vorlesungsverzeichnisses einführte, knüpfte an die erwähnte Aufforderung des Jahres 1946 an: Zweck der Einrichtung sei es, individuellen Bildungswünschen entgegenzukommen, darüber hinaus aber wolle sie "den angehenden Techniker auch darauf hinweisen, daß er Staatsbürger, Angehöriger eines Gemeinwesens ist, für das er Verantwortung trägt und mit dessen Daseinsbedingungen und Spielregeln er sich daher vertraut machen muß. [...] Der Senat der Technischen Hochschule empfiehlt den Studenten aller Fachrichtungen angelegentlich, von den Bildungsmöglichkeiten des Studium Generale reichlich Gebrauch zu machen." Von Wahlpflichtveranstaltungen war keine Rede mehr, freilich mußte der erfolgreiche Besuch einer "Studium-generale"-Veranstaltung bei Diplom-Vor- und Haupt-Prüfungen berücksichtigt werden
Die praktische Durchführung der Veranstaltungen obliegt seither dem Senatsbeauftragten für das Studium generale, der die Programminhalte einvernehmlich mit der pp. Senatskommission festlegt. Außer den Hochschulangehörigen ist das sogenannte "Stadtpublikum" eine wichtige Zielgruppe des "Studium generale".
Das "Studium generale" kennt folgende Veranstaltungsformen:
a) Das Studium generale im weiteren Sinne, d.h. Lehrveranstaltungen aus den Geisteswissenschaften und aus naturwissenschaftlichen Nachbargebieten sowie Fremdsprachenkurse;
b) Die Akademische Stunde, eine ein- oder zweimal im Semester durchgeführte Diskussionsveranstaltung, die von zwei, in der Regel auswärtigen, Referenten aus Wissenschaft und öffentlichem Leben bestritten wird;
c) Das Colloquium fundamentale, eine seminarähnliche und über ein ganzes Semester sich erstreckende Arbeitsgemeinschaft, in der - unter Hinzuziehung auswärtiger Referenten - fächerübergreifende Themen behandelt werden;
d) Die Kulturpolitische [richtig: kulturphilosophische] Vortragsreihe mit Themen aus Wissensgebieten, die im allgemeinen an der Hochschule nicht gepflegt werden. Die Reihe wurde von dem Ordinarius für Maschinenbaulehre Rudolf Plank ins Leben gerufen; letztmals fand sie im WS 1972/73 statt;
e) 1962 wurde erstmals ein "Abituriententag" durchgeführt, eine ganztägige Informationsveranstaltung mit Einführungsvorträgen und Institutsbesichtigungen;
f) Die Ende der 1950er Jahre organisierte zentrale Einführungsveranstaltung für Erstsemester bewährte sich dagegen nicht und wurde nach wenigen Semestern wieder eingestellt."
Das Studium generale wurde geleitet von:
1953-1959 Walther Peter Fuchs
1960-1970 Simon Moser
1977-1987 Günter Ropohl (kommissarisch)
1987- Helmut F. Spinner
Archivische Bewertung: Vorwort Klaus-Peter Hoepkes im provisorischen Findbuch (1989):
"Der nachstehend verzeichnete Bestand gelangte im März 1989 in das Archiv. Der Fundus "Studium generale" enthielt ursprünglich einige Betreffe, die ganz oder teilweise kassiert wurden. Und zwar wurden fast alle Rechnungen makuliert, so daß sich die Haushaltssachen nunmehr auf die beiden Bündel Nr. 48 und 49 beschränken. Von den Betreffen "Veranstaltungsankündigungen, Hörsaalbelegungen", gleichförmigen Routineangelegenheiten also, wurden zwecks Dokumentierung nur die in den Bündeln Nr. 27-29 enthaltenen Unterlagen einbehalten."
Klassifikationsübersicht: 1. Allgemeine Organisation
2. Veranstaltungsorganisation
3. Veranstaltungsreihen
3.1 Kulturphilosophische Vortragsreihe
3.2 Colloquium fundamentale
3.3 Dies academicus
3.4 Sonstige Veranstaltungsreihen
4. Einzelne Veranstaltungen
5. Veranstaltungsprogramme
Entstehungsgeschichte: Vorwort Klaus-Peter Hoepkes im provisorischen Findbuch (1989):
"Institutionsgeschichte
Gleich nach dem Ende des "Dritten Reichs" waren die deutschen Hochschulen bestrebt, die Fachstudien durch Veranstaltungen zu politisch-gesellschaftlichen Fragen zu ergänzen. Dieses "Studium generale" genannte Bildungs- und Lehrangebot stellte eine Antwort dar auf die vermeintlich "unpolitische" oder "politikferne" Geisteshaltung, die dem Nationalsozialismus in nicht geringem Maße wegebnend behilflich gewesen ist. An den Technischen Hochschulen vermochten jene Bemühungen sich teilweise an dieälteren Einrichtungen der "Allgemeinen Fakultäten" und an deren allgemeinbildenden Auftrag anzulehnen.
Wann das "Studium generale" als solches in das Veranstaltungsangebot der Fridericiana einbezogen wurde, bliebe noch zu prüfen. In einschlägige Richtung wies mindestens bereits die folgende Aufforderung an die Studierenden, die erstmals im Vorlesungsverzeichnis des SS 1946 erschien: "...Außerdem erfordert aber die zukünftige Stellung des Akademikers im öffentlichen Leben, daß er die während seines Studiums zur Verfügung stehende Zeit zur Vervollständigung seiner allgemeinen und staatsbürgerlichen Bildung voll ausgenutzt hat." (S. 31) Freilich setzte dies ein entsprechend weitgefächertes Angebot voraus, wozu die TH Karlsruhe finanziell und personell zunächst nur unzureichend imstande war.
Erst drei Jahre später wies die Abteilung für Geisteswissenschaften der Fakultät für Natur- und Geisteswissenschaften einen Veranstaltungskatalog auf, der für hinreichend erachtet wurde, um daraus eine Reihe von Ankündigungen ausdrücklich unter die Rubrik "Studium generale" zu stellen. Die oben zitierte Aufforderung erhielt im Vorlesungsverzeichnis des WS 1949/50 den Zusatz: "Daher ist jeder Student, vorläufig im ersten und fünften Semester, verpflichtet, nach eigener Wahl 4 Stunden aus den unter 'Studium generale' zusammengefaßten Vorlesungen zu hören..." (S. 45 f.) Zum darauffolgenden Semester wurde die zeitliche Einordnung des "Studium-generale"-Besuchs abgeändert in die Worte "...außer im vierten und achten Semester" (SS 1951, S.53).
Die erklärtermaßen erfolgte Einführung des "Studium generale" als eines Angebots von Wahlpflichtfächern zog offenkundig (nicht näher beschriebene) Schwierigkeiten nach sich. Unter dem 23. Juli 1951 beschloß daher der Senat: "Zur Prüfung der Frage des Studium generale wird eine Kommission gebildet, zu der jede Abteilung einen Vertreter entsenden soll." Die konstituierende Sitzung der Kommission fand im November 1951 statt; zum Vorsitzenden wurde der Mathematik-Ordinarius Karl Strubecker gewählt. Zusammensetzung und Wirken der Kommission änderten sich spürbar infolge der Wiederbesetzung des Philosophie- und des Geschichtslehrstuhls. In Walther Peter Fuchs (Geschichte) und Simon Moser (Philosophie) gewann die Hochschule zwei Wissenschaftler, die dem Zweck des "Studium generale" von der Sache wie von ihrer Überzeugung her engstens verbunden waren. Einen von ihnen ausgearbeiteten Entwurf zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung des "Studium generale" legte die Kommission dem Senat am 2. März 1953 vor. Das dort "unter lebhafter Beteiligung" der Anwesenden (Senatsprotokoll vom 2.3.1953) entwickelte Konzept wurde mit dem Sommersemester 1953 eingeführt und gilt in wesentlichen Grundzügen bis auf den heutigen Tag.
Der programmatische Vorspann, der in das einschlägige Angebot des Vorlesungsverzeichnisses einführte, knüpfte an die erwähnte Aufforderung des Jahres 1946 an: Zweck der Einrichtung sei es, individuellen Bildungswünschen entgegenzukommen, darüber hinaus aber wolle sie "den angehenden Techniker auch darauf hinweisen, daß er Staatsbürger, Angehöriger eines Gemeinwesens ist, für das er Verantwortung trägt und mit dessen Daseinsbedingungen und Spielregeln er sich daher vertraut machen muß. [...] Der Senat der Technischen Hochschule empfiehlt den Studenten aller Fachrichtungen angelegentlich, von den Bildungsmöglichkeiten des Studium Generale reichlich Gebrauch zu machen." Von Wahlpflichtveranstaltungen war keine Rede mehr, freilich mußte der erfolgreiche Besuch einer "Studium-generale"-Veranstaltung bei Diplom-Vor- und Haupt-Prüfungen berücksichtigt werden
Die praktische Durchführung der Veranstaltungen obliegt seither dem Senatsbeauftragten für das Studium generale, der die Programminhalte einvernehmlich mit der pp. Senatskommission festlegt. Außer den Hochschulangehörigen ist das sogenannte "Stadtpublikum" eine wichtige Zielgruppe des "Studium generale".
Das "Studium generale" kennt folgende Veranstaltungsformen:
a) Das Studium generale im weiteren Sinne, d.h. Lehrveranstaltungen aus den Geisteswissenschaften und aus naturwissenschaftlichen Nachbargebieten sowie Fremdsprachenkurse;
b) Die Akademische Stunde, eine ein- oder zweimal im Semester durchgeführte Diskussionsveranstaltung, die von zwei, in der Regel auswärtigen, Referenten aus Wissenschaft und öffentlichem Leben bestritten wird;
c) Das Colloquium fundamentale, eine seminarähnliche und über ein ganzes Semester sich erstreckende Arbeitsgemeinschaft, in der - unter Hinzuziehung auswärtiger Referenten - fächerübergreifende Themen behandelt werden;
d) Die Kulturpolitische [richtig: kulturphilosophische] Vortragsreihe mit Themen aus Wissensgebieten, die im allgemeinen an der Hochschule nicht gepflegt werden. Die Reihe wurde von dem Ordinarius für Maschinenbaulehre Rudolf Plank ins Leben gerufen; letztmals fand sie im WS 1972/73 statt;
e) 1962 wurde erstmals ein "Abituriententag" durchgeführt, eine ganztägige Informationsveranstaltung mit Einführungsvorträgen und Institutsbesichtigungen;
f) Die Ende der 1950er Jahre organisierte zentrale Einführungsveranstaltung für Erstsemester bewährte sich dagegen nicht und wurde nach wenigen Semestern wieder eingestellt."
Das Studium generale wurde geleitet von:
1953-1959 Walther Peter Fuchs
1960-1970 Simon Moser
1977-1987 Günter Ropohl (kommissarisch)
1987- Helmut F. Spinner
Archivische Bewertung: Vorwort Klaus-Peter Hoepkes im provisorischen Findbuch (1989):
"Der nachstehend verzeichnete Bestand gelangte im März 1989 in das Archiv. Der Fundus "Studium generale" enthielt ursprünglich einige Betreffe, die ganz oder teilweise kassiert wurden. Und zwar wurden fast alle Rechnungen makuliert, so daß sich die Haushaltssachen nunmehr auf die beiden Bündel Nr. 48 und 49 beschränken. Von den Betreffen "Veranstaltungsankündigungen, Hörsaalbelegungen", gleichförmigen Routineangelegenheiten also, wurden zwecks Dokumentierung nur die in den Bündeln Nr. 27-29 enthaltenen Unterlagen einbehalten."
Klassifikationsübersicht: 1. Allgemeine Organisation
2. Veranstaltungsorganisation
3. Veranstaltungsreihen
3.1 Kulturphilosophische Vortragsreihe
3.2 Colloquium fundamentale
3.3 Dies academicus
3.4 Sonstige Veranstaltungsreihen
4. Einzelne Veranstaltungen
5. Veranstaltungsprogramme
Studium generale der Universität Karlsruhe (TH)
1,0 m
Akten
Verweis auf ähnliches Material:
KIT-Archiv:
27001 Nachlass Karl Strubecker
27014 Nachlass Simon Moser
28503 Tondokumente
Literatur: Moser, Simon: Studium Generale, in: Fridericiana. Zeitschrift für die Universität Karlsruhe 16 (1975), S. 95-102.
KIT-Archiv:
27001 Nachlass Karl Strubecker
27014 Nachlass Simon Moser
28503 Tondokumente
Literatur: Moser, Simon: Studium Generale, in: Fridericiana. Zeitschrift für die Universität Karlsruhe 16 (1975), S. 95-102.
Benutzungbeschränkungen: Die Benutzung ist teilweise durch Schutzfristen für Sachakten und personenbezogene Unterlagen eingeschränkt.
Fuchs, Walther Peter
Strubecker, Karl
Ropohl, Günter
Leitgeb, Waldemar
Oehme, Ruthardt
von Eichler, Agathe
Mahring, Ilse
Schmitt, Margarete
Niederwemmer, Ulf
Oldemeyer, Ernst
Tomberg, Friedrich
Kombartel, Friedrich
Scheibe, Erhard
Dichgans, Hans
Kaiserslautern, Pirmasens
Senatskommission für das Studium generale
Studenten (soziale Lage)
Veranstaltungsverzeichnis
Colloqiuum fundamentale
Kulturphilosophische Vortragsreihe
Veranstaltungsprogramme
Lehraufträge
Veranstaltungsplakate
Studiobühne
Hochschulbibliothek
Lektorate
Fremdsprachenlektorate
Lektorat für Spanisch
Hörsaalbelegung
Akademische Stunde (Dies academicus)
Karlsruher Hochschulwoche in Kaiserslautern und Pirmasens
Einführungsveranstaltungen für Neuimmatrikulierte
Abituriententage
Haushalt
Teilnehmerlisten
Rechenschaftsberichte
Arbeitsgemeinschaft Studium generale mit der Universität Freiburg
Thesenpapiere
Vortragsmanuskripte und -zusammenfassungen
Diskussionsprotokolle
Arbeitsgemeinschaft Perfektion der Technik
Publikationsprojekt Der Begriff des Lebens
Publikationsprojekt Der Gesetzesbegriff in den Wissenschaften
Columbia-University New York (Jubiläumsveranstaltung Freiheit der Wissenschaft)
06.03.2025, 18:21 MEZ