Hermann Englender vergleicht sich mit dem Kloster Gnadenthal und seiner Base Metze über die Forderung, die sein Vater Cuno Englender an das Kloster wegen einer Präbende und des Geldes, das dem Kloster dafür entrichtet wurde, hatte und ihm vor einem Notar ('gesworn schriber') übertragen hat. Ihm oder dem, dem er es gönnt, sollen vier Jahre lang aus dem Zehnten zu Dauborn ('Deffern') 6 Malter zustehen, die seiner vorgenannten Base laut der Urkunde fallen, die sie darüber von dem Kloster besitzt und die er vier Jahre haben soll. - Siegel des Cuno Englender.
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Hermann Englender vergleicht sich mit dem Kloster Gnadenthal und seiner Base Metze über die Forderung, die sein Vater Cuno Englender an das Kloster wegen einer Präbende und des Geldes, das dem Kloster dafür entrichtet wurde, hatte und ihm vor einem Notar ('gesworn schriber') übertragen hat. Ihm oder dem, dem er es gönnt, sollen vier Jahre lang aus dem Zehnten zu Dauborn ('Deffern') 6 Malter zustehen, die seiner vorgenannten Base laut der Urkunde fallen, die sie darüber von dem Kloster besitzt und die er vier Jahre haben soll. - Siegel des Cuno Englender.
28, U 127 a
28 Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen
Kloster Gnadenthal, Zisterzienserinnen >> Urkunden >> 1351-1400
1397 März 26
Ausfertigung, Pergament W 28,127a mit abhängendem abgeplattetem Siegel. - Kopie, Papier (18. Jh.) W 28,126
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: D. in crastino annunciacionis beate Marie virginis gloriose 1397
Struck, Zisterzienserinnenkloster Gnadenthal, Nr. 972
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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17.06.2025, 14:08 MESZ