Universitätspflege Neckartailfingen (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 547 L
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Altwürttembergisches Archiv >> Bezirksbehörden des Kirchenguts und der Universität >> Pflegen der Universität Tübingen
1700-1804 (-1828)
1. Zur Geschichte der Pflegen der Universität Tübingen: Die Pflegen der Universität Tübingen verwalteten den Außenbesitz der Universität, zogen die Einnahmen und Erlöse aus den Gütern ein und lieferten sie nach Tübingen ab. Die zentrale Wirtschafts- und Vermögensverwaltung war Sache des Universitätssyndikus, der einer aus vier Professoren bestehenden "Deputation" verantwortlich war. Die Aufsicht über die Pflegen übten Syndikus und Deputierte gemeinsam aus (vgl. Bestand A 274 Universität Tübingen). Außer in Neckartailfingen (Kreis Esslingen) gab es in Württemberg noch Universitätspflegen in Asch (heute Stadtteil von Blaubeuren im Alb-Donau-Kreis), Brackenheim (Kreis Heilbronn), Eningen unter Achalm (Kreis Reutlingen), (Stuttgart-) Feuerbach, Grabenstetten (Kreis Reut- lingen), Leonberg (Kreis Böblingen), Metzingen (Kreis Reutlingen), Mittelstadt (heute Stadt Reutlingen), Ringingen (heute Gemeinde Erbach im Alb-Donau-Kreis), Sindelfingen (Kreis Böb- lingen), Untersielmingen (heute Stadt Filderstadt im Kreis Esslingen), (Stuttgart-)Weilimdorf und in Wolfenhausen (heute Gemeinde Neustetten im Kreis Tübingen). Überliefert sind jedoch nur die Pflegamtsregistraturen von Asch (A 543 L), Brackenheim (A 544 L), Feuerbach (A 545 L), Leonberg (A 546 L), Neckartailflingen (A 547 L), Ringingen (A 548 L) und Sindelfingen (A 549 L). Literatur: Schwarz, Hans Ulrich, Studien zur Wirtschafts- und Vermögensverwaltung der Universität Tübingen, Manuskript 1972 Übersicht über die Bestände des Hauptstaatsarchivs Stuttgart, Altwürttembergisches Archiv, 2. erweiterte Auflage, bearbeitet von Hans-Martin Maurer, Stephan Molitor und Peter Rückert, Stuttgart 1999
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand A 547 L Universitätspflege Neckartailfingen wurde dem Hauptstaats- archiv Stuttgart im Jahr 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches übergeben (Az.: H. I. 11a; 1969). Die Bestände der Pflegen der Universität Tübingen (A 543 L-A 549 L) enthalten lediglich Reste der ehemaligen Pflegamtsregistraturen. Sie gelangten über die Kameralämter als Nachfolgebehörden in die staatlichen Archive. Weitere Überlieferungen der Tübinger Universitätspflege Neckartailfingen finden sich vor allem in den Beständen A 274 Universität Tübingen, A 303 Geistliche Rechnungen, A 304 Befehl- und Berichtsbücher der Bezirksämter und H 104 Lager- und Haischbücher der Universität Tübingen. Die acht Archivalieneinheiten von A 547 L (im Umfang von 0,1 lfd. m) waren bisher durch ein vorläufiges, maschinenschriftliches Archivverzeichnis von Walter Grube aus dem Jahr 1948 erschlossen. Die seitherigen Büschelnummern (Bü 1-8) wurden beibehalten. Der Bestand wurde in Anlehnung an die Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Ver- zeichnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert (vgl. Az. 7511 vom 2. 1. 1997). Die Neuaufnahme erfolgte im Dezember 2002 mit Hilfe des Computerpro- gramms Midosa 95 durch die Anwärterin Maxi Eichhorn unter Anleitung der Unterzeichneten. Das bisherige, vorläufige Archivverzeichnis wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Für die Verzeichnung wurde an Literatur herangezogen: Walther Pfeilsticker, Neues württembergisches Dienerbuch, Bd. 2, Stuttgart 1963. Stuttgart, im Dezember 2002 Christine Bührlen-Grabinger
2. Zur Geschichte und Verzeichnung des Bestandes: Der vorliegende Bestand A 547 L Universitätspflege Neckartailfingen wurde dem Hauptstaats- archiv Stuttgart im Jahr 1969 vom Staatsarchiv Ludwigsburg im Rahmen eines umfangreichen Archivalienaustausches übergeben (Az.: H. I. 11a; 1969). Die Bestände der Pflegen der Universität Tübingen (A 543 L-A 549 L) enthalten lediglich Reste der ehemaligen Pflegamtsregistraturen. Sie gelangten über die Kameralämter als Nachfolgebehörden in die staatlichen Archive. Weitere Überlieferungen der Tübinger Universitätspflege Neckartailfingen finden sich vor allem in den Beständen A 274 Universität Tübingen, A 303 Geistliche Rechnungen, A 304 Befehl- und Berichtsbücher der Bezirksämter und H 104 Lager- und Haischbücher der Universität Tübingen. Die acht Archivalieneinheiten von A 547 L (im Umfang von 0,1 lfd. m) waren bisher durch ein vorläufiges, maschinenschriftliches Archivverzeichnis von Walter Grube aus dem Jahr 1948 erschlossen. Die seitherigen Büschelnummern (Bü 1-8) wurden beibehalten. Der Bestand wurde in Anlehnung an die Sachgliederung, die Barbara Hoen 1997 zur Ver- zeichnung der altwürttembergischen Amtsbestände entwickelt hat, klassifiziert (vgl. Az. 7511 vom 2. 1. 1997). Die Neuaufnahme erfolgte im Dezember 2002 mit Hilfe des Computerpro- gramms Midosa 95 durch die Anwärterin Maxi Eichhorn unter Anleitung der Unterzeichneten. Das bisherige, vorläufige Archivverzeichnis wurde dem Bestand A 605 Ältere Repertorien zugewiesen. Für die Verzeichnung wurde an Literatur herangezogen: Walther Pfeilsticker, Neues württembergisches Dienerbuch, Bd. 2, Stuttgart 1963. Stuttgart, im Dezember 2002 Christine Bührlen-Grabinger
8 Büschel
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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