Friedberg, Burg: Katharina v. 'Rymberg', Witwe des Hans v. Bellersheim (Beldirßheym) und ihre Söhne Konrad und Hartmut v. Bellersheim verkaufen He...
Vollständigen Titel anzeigen
746
B 5 Urkunden der Burg Friedberg
Urkunden der Burg Friedberg >> Urkunden
1477 April 28
Ausf., Perg., 6 anh. Sg., 1-2 gut, 3 u. durchgebr., 4-5 Umschr. verbl., Wappen gut
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1477, Montag nach Jubilate
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg, Burg: Katharina v. 'Rymberg', Witwe des Hans v. Bellersheim (Beldirßheym) und ihre Söhne Konrad und Hartmut v. Bellersheim verkaufen Heinrich Hutschenbach (Hutzschem-), Altarist des St. Elisabethaltars in der Burg Friedberg, für 100 Gulden eine jährliche Gülte von 5 Gulden Frankfurter Währung und quittiert den Erhalt der Kaufsumme. Die Gülte soll ihm jedes Jahr an St. Martinstag [Nov. 11] in seiner Wohung (enthalt) in der Burg Friedberg bezahlt und damit am kommenden St. Martinstag begonnen werden. Zu Unterpfand haben sie vor Schultheiß und den genannten Schöffen des Gerichts Nauheim ihre 'soden' eingesetzt, die jetzt Wenzel 'Solmßer' für einen jährlichen Erbzins von 10 Gulden innehat. Dieser soll im Namen der Aussteller die genannte Gülte zum genannten Termin an die Altaristen zahlen. Der Rückkauf der Gülte bleibt den Ausstellern vorbehalten. Dieser Verkauf erfolgte mit Wissen und Willen von Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg und die Verschreibung des Unterpfands erfolgte vor 'Hamannschen', Schultheiß, sowie Henchin 'Kaldesen', 'Schulerhenne' und 'Gewentz Peter', Schöffen zu Nauheim (Nuheym). Wenzel Solmser verspricht dem Käufer die jährliche Bezahlung der 5 Gulden Gülte.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Wais (Weyse) v. Fauerbach (Fuer-), Burggraf zu Friedberg, auf Bitten der A
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad v. Bellersheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich v. Bach, auf Bitten Hartmuts v. Bellersheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burggraf und Baumeister der Burg Friedberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard v. Schwalbach (Swal-) auf Bitten von Schultheiß und Schöffen
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Friedberg, Burg: Katharina v. 'Rymberg', Witwe des Hans v. Bellersheim (Beldirßheym) und ihre Söhne Konrad und Hartmut v. Bellersheim verkaufen Heinrich Hutschenbach (Hutzschem-), Altarist des St. Elisabethaltars in der Burg Friedberg, für 100 Gulden eine jährliche Gülte von 5 Gulden Frankfurter Währung und quittiert den Erhalt der Kaufsumme. Die Gülte soll ihm jedes Jahr an St. Martinstag [Nov. 11] in seiner Wohung (enthalt) in der Burg Friedberg bezahlt und damit am kommenden St. Martinstag begonnen werden. Zu Unterpfand haben sie vor Schultheiß und den genannten Schöffen des Gerichts Nauheim ihre 'soden' eingesetzt, die jetzt Wenzel 'Solmßer' für einen jährlichen Erbzins von 10 Gulden innehat. Dieser soll im Namen der Aussteller die genannte Gülte zum genannten Termin an die Altaristen zahlen. Der Rückkauf der Gülte bleibt den Ausstellern vorbehalten. Dieser Verkauf erfolgte mit Wissen und Willen von Burggraf, Baumeister und Burgmannen der Burg Friedberg und die Verschreibung des Unterpfands erfolgte vor 'Hamannschen', Schultheiß, sowie Henchin 'Kaldesen', 'Schulerhenne' und 'Gewentz Peter', Schöffen zu Nauheim (Nuheym). Wenzel Solmser verspricht dem Käufer die jährliche Bezahlung der 5 Gulden Gülte.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Ludwig Wais (Weyse) v. Fauerbach (Fuer-), Burggraf zu Friedberg, auf Bitten der A
Vermerke (Urkunde): Siegler: Konrad v. Bellersheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heinrich v. Bach, auf Bitten Hartmuts v. Bellersheim
Vermerke (Urkunde): Siegler: Burggraf und Baumeister der Burg Friedberg
Vermerke (Urkunde): Siegler: Reinhard v. Schwalbach (Swal-) auf Bitten von Schultheiß und Schöffen
Bestellnummer: A 3, Nr. 111/610
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ