Mattheus Erhardt, Bürger und wohnhaft zu Sigmaringen, verkauft an Michel Glanz für 20 Gulden Hauptgut in Münz Landeswährung, von denen er aus der Sigmaringer Spitalrechnung 1661 10 Gulden und 1666 10 Gulden erhalten hat, 1 Gulden jährlichen Zinses, zahlbar an Martini, 8 Tage vorher oder nachher. Als Unterpfand setzt er seinen Garten an seinem Haus und der Stadtmauer (Anlieger: Christoph Frickh; gemeine Straße). Sein Schweher Hans Klim Glaser setzt für ihn ein ein Wieslein auf dem Weydenrasen (Anlieger: Hans Barwart, Schneider; Hans Hüetter; gemeine Straße; Donau) und seine eigene Wiese in Hörgarten, genannt des Matzen Wiese (Anwander: Christoph Mayr, der alte Hofschmied; das gemeine Merkh; Ösch Hörgarten). Diese nur mit gewöhnlicher Steuer und Zehnt belasteten Stücke sind von Schultheiß, Bürgermeister und Rat für hinreichend anerkannt worden. Die Ablösung des Zinses ist bei vierteljährlicher Kündigung möglich

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Landesarchiv Baden-Württemberg
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