Schlossarchiv Weikersheim (Bestand)
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, We 50
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein (Archivtektonik) >> Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein >> Schloßarchiv Weikersheim >> Behörden der Weikersheimer 'Linie' und der Rechtsnachfolger (bis ca. 1805)
1331-1805 (-1899)
Inhalt und Bewertung
We 50 umfasst den letzten bislang unerschlossenen Teil des Schlossarchivs Weikersheim. Die in diesem Bestand zusammengefassten Unterlagen sind in unterschiedlichsten behördlichen Organisationsstrukturen entstanden, die mehrheitlich entweder ihren Sitz in Weikersheim bzw. der Herrschaft Hohenlohe-Weikersheim innehatten oder deren jeweiliges Handeln sich auf diese bezog.
We 50 umfasst den letzten bislang unerschlossenen Teil des Schlossarchivs Weikersheim. Die in diesem Bestand zusammengefassten Unterlagen sind in unterschiedlichsten behördlichen Organisationsstrukturen (Provenienzen) entstanden, die mehrheitlich entweder ihren Sitz in Weikersheim bzw. der Herrschaft Hohenlohe-Weikersheim innehatten oder deren jeweiliges Handeln sich auf diese bezog. Besonders hervorzuheben ist das Schriftgut der Regierung und Kammer der Linie Hohenlohe-Oehringen, die nach dem Anfall der Linie Hohenlohe-Weikersheim an Hohenlohe-Oehringen - nach dem Tod Carl Ludwigs von Hohenlohe-Weikersheim 1756 - nach Weikersheim verlegt worden waren. Eine Aufgliederung dieses Bestandes nach der jeweiligen Behördenprovenienz wurde aufgrund der großen Zahl an Provenienzen verworfen. Die Bestandsgruppe wäre für die Recherche zu unübersichtlich geworden, der nicht einordenbare Rest zu groß - und das alles bei einem relativ großen Aufwand. Die Erschließung von We 50 Bü 1977-2600 wurde dankenswerterweise durch die Stiftung Würth finanziert und so erst ermöglicht. Die Durchführung oblag Herrn Dr. Peter Steuer. Die Bearbeitung des übrigen Bestandes wurde von Dr. Peter Schiffer, Diane Leutwein, Marco Neumaier und Jan Wiechert teils erschließend, teils retrokonvertierend übernommen. Den Index für Bü 3112-3410 erstellte Susanne Müller. Die Förderung der Arbeiten übernahm die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Unterlagen aus dem Weikersheimer Schlossarchiv weisen oft mehrere, ganz unterschiedliche Vorsignaturen auf, die bei der Verzeichnung je nach Archivale in verschiedene Vorsignaturenfelder abgespeichert wurde. Eine Suche nach Vorsignaturen muss sich deshalb immer über alle Vorsignaturenfelder erstrecken. Die Ordnung eines Teils des Bestandes nach einer A-, B-, C-, D- und E-Serie entstand Ende der 60er Jahre, als das Schlossarchiv nach dem Ankauf durch das Land Baden-Württemberg ins Hauptstaatsarchiv Stuttgart verbracht worden war. 1982 wurde das Schlossarchiv schließlich ins Hohenlohe-Zentralarchiv verbracht. Neuenstein, den 15. Februar 2020 Dr. Ulrich Schludi
3092 Bü (32 lfd.m)
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
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13.11.2025, 2:39 PM CET
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