U 21 II 10, Nr. 79 (Benutzungsort: Magdeburg)
Rep. U 21 IV Tangerm. 45
U 21 II 10 (Benutzungsort: Magdeburg) Schloßkapelle St. Johann, Augustiner-Chorherrenstift zu Tangermünde mit Stephanskirche und Marienkapelle
Schloßkapelle St. Johann, Augustiner-Chorherrenstift zu Tangermünde mit Stephanskirche und Marienkapelle
1392 April 20
Urkunden
Inhalt: Papst Bonifaz IX. beauftragt den Propst Johann von Unser Lieben Frauen in Magdeburg, in der Pfarrkirche von Tangermünde einen Marien-Altar einzurichten, nachdem Heinrich von Angheren, Johann Fabri und Bertold Rucks gebeten hatten, diesen stiften zu dürfen und das Präsentationsrecht dazu zu erhalten.
Notariell beglaubigtes Transsumpt in der Exekutorenurkunde des Johann von Mauthler, Propst des Marienklosters zu Magdeburg, d.d. 1394 Aug. 17., Magdeburg.
Notar: Theodericus Ellinghe
Zeugen: Heinrich v. Gherstorg, Dekan; Friedrich v. Radensleve, Magister; Nicolaus Crugher, Kanonikus von St. Sebastian u. Paul in Magdeburg
Datumszitat: <XII kal. maii - a. tertio>
Ort: Rom bei St. Peter
Notariell beglaubigtes Transsumpt in der Exekutorenurkunde des Johann von Mauthler, Propst des Marienklosters zu Magdeburg, d.d. 1394 Aug. 17., Magdeburg.
Notar: Theodericus Ellinghe
Zeugen: Heinrich v. Gherstorg, Dekan; Friedrich v. Radensleve, Magister; Nicolaus Crugher, Kanonikus von St. Sebastian u. Paul in Magdeburg
Datumszitat: <XII kal. maii - a. tertio>
Ort: Rom bei St. Peter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.04.2025, 15:25 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 01. Territoriale Vorgänger der preußischen Provinz Sachsen (902 - 1807/16) (Tektonik)
- 01.03. Altmark (Tektonik)
- 01.03.01. Urkunden (Tektonik)
- Schloßkapelle St. Johann, Augustiner-Chorherrenstift zu Tangermünde mit Stephanskirche und Marienkapelle (Bestand)