Konfirmationsschein für Anneliese Steinbrenner, konfirmiert am 3. April 1938 in der protestantischen Stiftskirche zu Neustadt an der Weinstraße
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2112
173. Volksfrömmigkeit
Volksfrömmigkeit >> 04. Gedenkschriftgut und gegenständliche Andenken >> 04.02. Konfirmationsandenken >> 04.02.01. Konfirmationsscheine >> 04.02.01.01. Grüne Konfirmation
1938
Darin: Der Konfirmationsschein wurde dem Archiv von Elisabeth Hetterich, Neustadt, zur Verfügung gestellt.
Enthält: Ausgefüllter Formularvordruck mit dem Titel "Zur Erinnerung an den Tag der Konfirmation"; Bildmotiv in der Mitte: Albrecht Dürer (1471-1528): Ritter, Tod und Teufel.
Die Abbildung zeigt eine Reproduktion des 1513 entstandenen Kupferstiches "Ritter, Tod und Teufel" von Albrecht Dürer. Das Werk zählt zu den berühmten "Meisterstichen" des Künstlers und erschien erstmals 1916/17 auf dem Konfirmationsschein des Rauhen Hauses, Hamburg.
In seiner Allegorie der wahren Kraft des christlichen Glaubens zeigt Dürer, wie ein Ritter unbeirrbar und unerschrocken an einem schweinsrüsseligen Teufel und dem Tod, der das Stundenglas als Symbol der Kürze des Lebens schwenkt, vorbeireitet. Der Ritter hat sich gegen die Listen des Teufels mit dem - nach Paulus - "Harnisch Gottes" gewappnet. Die Verwendung von Dürerwerken auf Konfirmationsscheinen war unter anderem deshalb beliebt, weil der Künstler sich in seinen letzten Lebensjahren zum Protestantismus bekannt hatte.
Unter dem Bild der handschriftlich eingetragene Konfirmationsspruch: In der Welt habt Ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 17,24.
Herstellernachweis: Verlag für Volkskunst und Volksbildung Richard Keutel Lahr/Baden, Nr. 87.
Enthält: Ausgefüllter Formularvordruck mit dem Titel "Zur Erinnerung an den Tag der Konfirmation"; Bildmotiv in der Mitte: Albrecht Dürer (1471-1528): Ritter, Tod und Teufel.
Die Abbildung zeigt eine Reproduktion des 1513 entstandenen Kupferstiches "Ritter, Tod und Teufel" von Albrecht Dürer. Das Werk zählt zu den berühmten "Meisterstichen" des Künstlers und erschien erstmals 1916/17 auf dem Konfirmationsschein des Rauhen Hauses, Hamburg.
In seiner Allegorie der wahren Kraft des christlichen Glaubens zeigt Dürer, wie ein Ritter unbeirrbar und unerschrocken an einem schweinsrüsseligen Teufel und dem Tod, der das Stundenglas als Symbol der Kürze des Lebens schwenkt, vorbeireitet. Der Ritter hat sich gegen die Listen des Teufels mit dem - nach Paulus - "Harnisch Gottes" gewappnet. Die Verwendung von Dürerwerken auf Konfirmationsscheinen war unter anderem deshalb beliebt, weil der Künstler sich in seinen letzten Lebensjahren zum Protestantismus bekannt hatte.
Unter dem Bild der handschriftlich eingetragene Konfirmationsspruch: In der Welt habt Ihr Angst. Aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden. Johannes 17,24.
Herstellernachweis: Verlag für Volkskunst und Volksbildung Richard Keutel Lahr/Baden, Nr. 87.
Rand Farbe, Bild sw
Archivale
Erhaltungszustand: Einrisse an den Seiten
Größe/Format: 36 cm x 27 cm
Künstler/Künstlerin: Albrecht Dürer (1471 - 1528)
Größe/Format: 36 cm x 27 cm
Künstler/Künstlerin: Albrecht Dürer (1471 - 1528)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechteinformation beim Datengeber zu klären.
04.06.2025, 10:05 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Sammlungen (Tektonik)
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- 04. Gedenkschriftgut und gegenständliche Andenken (Gliederung)
- 04.02. Konfirmationsandenken (Gliederung)
- 04.02.01. Konfirmationsscheine (Gliederung)
- 04.02.01.01. Grüne Konfirmation (Gliederung)