Graf Eberhard v. Katzenelnbogen belehnt den Edelknecht (vesten-) Ulrich v. Sternenfels mit folgenden Mannlehen: mit der halben Burg Kürnbach, 1 1/...
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B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1396 Juli 10
Ausfertigung GLA Karlsruhe, Lehen- und Adelsarchiv 44/479. Rv. (um 1430): Ebirbardt, grave zu Katzenelnbogen. Mit dessen (abgeplattetem, unkenntlichem) Siegel ; Kopie (um 1400) Staatsarchiv Darmstadt, Katzenelnbogen Kopiar fol. 145; Kopie (um 1430) Staatsarchiv Marburg, K. Kopiar 220 (hiervon der Rv.); Ausfertigung des Reverses Staatsarchiv Darmstadt, Kürnbach mit dem Siegel Ulrichs; Kopie (um 1400) Staatsarchiv Darmstadt, Katzenelnbogen Kopiar fol. 146.; Kopie (um 1430) Staatsarchiv Koblenz, K. Kopiar 92; Kopie (16. Jahrhundert) Staatsarchiv Marburg, Katzenelnbogen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1396 feria secunda post diem Kyliani et sociorum eius martirum
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Eberhard v. Katzenelnbogen belehnt den Edelknecht (vesten-) Ulrich v. Sternenfels mit folgenden Mannlehen: mit der halben Burg Kürnbach, 1 1/2 Viertel am Dorfe Kürnbach mit Wald, Wasser, Weide, Leuten, Gütern und allem Zubehör, mit Ulrichs Teil des großen Zehnten von Wein und Korn, mit den Gütern, die Ulrich von seinem Vetter Seitz v. Sternenfels gekauft hat, nämlich dessen Wein- und Kornzehnten mit Zubehör und dazu einem Zwölftel des Weinzehnten des genannten Dorfes, das Thiemo v. Waldeck gehörte und auch Lehen des Grafen ist, und mit dem Wald Stronberg hinter Sternenfels. Lehnsverpflichtung Ulrichs
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rechtsvorbehalt und Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 2079; Becker Archiv für Hessische Geschichte NF 4 S. 95/96
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Graf Eberhard v. Katzenelnbogen belehnt den Edelknecht (vesten-) Ulrich v. Sternenfels mit folgenden Mannlehen: mit der halben Burg Kürnbach, 1 1/2 Viertel am Dorfe Kürnbach mit Wald, Wasser, Weide, Leuten, Gütern und allem Zubehör, mit Ulrichs Teil des großen Zehnten von Wein und Korn, mit den Gütern, die Ulrich von seinem Vetter Seitz v. Sternenfels gekauft hat, nämlich dessen Wein- und Kornzehnten mit Zubehör und dazu einem Zwölftel des Weinzehnten des genannten Dorfes, das Thiemo v. Waldeck gehörte und auch Lehen des Grafen ist, und mit dem Wald Stronberg hinter Sternenfels. Lehnsverpflichtung Ulrichs
Vermerke (Urkunde): Siegler: Rechtsvorbehalt und Siegel des Ausstellers
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 2079; Becker Archiv für Hessische Geschichte NF 4 S. 95/96
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:41 MESZ