Hans Erhard von Ow, Obervogt zu Tübingen, Vormund des von seinem lieben Schwager Doktor Jörg Schütz von Eutingertal hinterlassenen ehelichen Sohnes, der ebenfalls Jörg Schütz von Eutingertal heißt, beurkundet: Nachdem der Aussteller von seinem lieben Schwager Gall Schütz von Eutingertal wegen seinem Pflegesohn eine Gülte von 15 fl, die mit jeweils 5 fl auf den Weißen Sonntag, den 1. Mai (uff Waltpurge) und den 11. November (uff Martini) fallen, mit 300 fl Hauptgut und drei Gültbriefen mit einem ihm übergebenen Fertigungsbrief übergeben hat, bewilligt der Aussteller, dass Gall Schütz von Eutingertal, seine Erben und Nachkommen die auf den Weißen Sonntag fallende Gülte mit 100 fl Hauptgut und nicht in Teilbeträgen und die auf den 1. Mai und den 11. November fallenden Gülten mit 100 fl Hauptgut oder in Teilbeträgen mit 50 fl je 2 1/2 fl gegen entsprechende Quittung und Übergabe der jeweiligen Kaufbriefe ablösen können.
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Hans Erhard von Ow, Obervogt zu Tübingen, Vormund des von seinem lieben Schwager Doktor Jörg Schütz von Eutingertal hinterlassenen ehelichen Sohnes, der ebenfalls Jörg Schütz von Eutingertal heißt, beurkundet: Nachdem der Aussteller von seinem lieben Schwager Gall Schütz von Eutingertal wegen seinem Pflegesohn eine Gülte von 15 fl, die mit jeweils 5 fl auf den Weißen Sonntag, den 1. Mai (uff Waltpurge) und den 11. November (uff Martini) fallen, mit 300 fl Hauptgut und drei Gültbriefen mit einem ihm übergebenen Fertigungsbrief übergeben hat, bewilligt der Aussteller, dass Gall Schütz von Eutingertal, seine Erben und Nachkommen die auf den Weißen Sonntag fallende Gülte mit 100 fl Hauptgut und nicht in Teilbeträgen und die auf den 1. Mai und den 11. November fallenden Gülten mit 100 fl Hauptgut oder in Teilbeträgen mit 50 fl je 2 1/2 fl gegen entsprechende Quittung und Übergabe der jeweiligen Kaufbriefe ablösen können.
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Nr. 1090
II Baisingen d 59
N[umer]o 208.
292.
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 38 T 1 Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden
Gf. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive: Urkunden >> Baisingen
1527 August 1 (uff Dornstag nach Sannt Jacobs des hailgen zwölffboten tag)
Gesamtarchiv Schenk von Stauffenberg
Urkunden
Deutsch
Siegler: Aussteller.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Nur noch als Bruchstück erhalten.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Siegel: Nur noch als Bruchstück erhalten.
Ow-Wachendorf, Hans Erhard von, -1535/36
Schütz von Eutingertal; Jörg, der Ältere
Schütz von Eutingertal; Jörg, der Jüngere
Tübingen TÜ; Stadt und Amt; Obervögte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:46 MESZ
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- Gfl. und Frh. Schenk von Stauffenbergische Archive (Tektonik)
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