Revers des Edmund ingen Diepram über die von seinen Eltern getätigte Belehnung mit dem kölnischen (After-) Lehn "Bronhoene".
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AA 0345 Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345)
Abtei Kamp, Urkunden (AA 0345) >> 1. Urkunden >> Adam ingen Diepram, Gertrud dessen Ehefrau, Edmund, deren Sohn, und Sophia, des Adam Schwester, beurkunden, in Gegenwart der kölnischen Lehnsleute Gotthard von Glinde und Georg von Hambroich den Peter van den Holte namens des nicht benannten Abts und Konvents des Zisterzienserklosters zu Kamp, Diözese Köln, mit dem zu ihrem kölnischen Lehnsgut "opgen Hamm" gehörigen, zwischen den Klostergütern "Raidmekersguet" und "Then-Steyn" belegenen Lehngut "Bronhoene" gegen eine jährliche Abgabe von 5 Mark Kölnisch, 6 kölnische Weißpfennige auf die Mark gerechnet, mit dem Versprechen belehnt zu haben, dass ihre Nachkommen, die Besitzer des Lehngutes "opgen Hamm" verpflichten sein sollen, bei Erledigung des Lehngutes "Bronhoene" dieses nur nach Wunsch des genannten Abts wiederzuvergeben bei Strafe von 400 oberländisch rheinischen Goldgulden, wofür sie das Lehngut "opgen Hamm" zu Pfand setzen. Datum anno domini millesimo quadringentesimo tertio die decima quinta mensis Marcij.
1444 Februar 07
Diverse Registraturbildner
Vermerke: Siehe oben Na. (1443, März 15.)
Urkunde
Adam ingen Diepram, Gertrud dessen Ehefrau, Edmund, deren Sohn, und Sophia, des Adam Schwester, beurkunden, in Gegenwart der kölnischen Lehnsleute Gotthard von Glinde und Georg von Hambroich den Peter van den Holte namens des nicht benannten Abts und Konvents des Zisterzienserklosters zu Kamp, Diözese Köln, mit dem zu ihrem kölnischen Lehnsgut "opgen Hamm" gehörigen, zwischen den Klostergütern "Raidmekersguet" und "Then-Steyn" belegenen Lehngut "Bronhoene" gegen eine jährliche Abgabe von 5 Mark Kölnisch, 6 kölnische Weißpfennige auf die Mark gerechnet, mit dem Versprechen belehnt zu haben, dass ihre Nachkommen, die Besitzer des Lehngutes "opgen Hamm" verpflichten sein sollen, bei Erledigung des Lehngutes "Bronhoene" dieses nur nach Wunsch des genannten Abts wiederzuvergeben bei Strafe von 400 oberländisch rheinischen Goldgulden, wofür sie das Lehngut "opgen Hamm" zu Pfand setzen. Datum anno domini millesimo quadringentesimo tertio die decima quinta mensis Marcij.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 09:28 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 1. Behörden und Bestände vor 1816 (Tektonik)
- 1.2. Geistliche Institute (Tektonik)
- 1.2.3. J - L (Tektonik)
- 1.2.3.5. Kamp (Tektonik)
- Kamp, Urkunden AA 0345 (Bestand)
- 1. Urkunden (Gliederung)
- Adam ingen Diepram, Gertrud dessen Ehefrau, Edmund, deren Sohn, und Sophia, des Adam Schwester, beurkunden, in Gegenwart der kölnischen Lehnsleute Gotthard von Glinde und Georg von Hambroich den Peter van den Holte namens des nicht benannten Abts und Konvents des Zisterzienserklosters zu Kamp, Diözese Köln, mit dem zu ihrem kölnischen Lehnsgut "opgen Hamm" gehörigen, zwischen den Klostergütern "Raidmekersguet" und "Then-Steyn" belegenen Lehngut "Bronhoene" gegen eine jährliche Abgabe von 5 Mark Kölnisch, 6 kölnische Weißpfennige auf die Mark gerechnet, mit dem Versprechen belehnt zu haben, dass ihre Nachkommen, die Besitzer des Lehngutes "opgen Hamm" verpflichten sein sollen, bei Erledigung des Lehngutes "Bronhoene" dieses nur nach Wunsch des genannten Abts wiederzuvergeben bei Strafe von 400 oberländisch rheinischen Goldgulden, wofür sie das Lehngut "opgen Hamm" zu Pfand setzen. Datum anno domini millesimo quadringentesimo tertio die decima quinta mensis Marcij. (Archivale)