Graf Johann III. von Holstein-Plön bekundet, dass sein verstorbener Vater, Graf Gerhard II. von Holstein-Plön der Kirche zu Hamburg 6 Mark Einkünfte zum Nutzen einer durch ihn dort errichteten Vikarie aus den Mühlen in Oldenfelde und Rahlstedt verkauft hat, bestätigt den Verkauf, nimmt die Mühlen mit den Leuten, die sie innehaben, in seinen besonderen Schutz, verbietet allen seinen Untertanen die Kirche in diesem Besitz zu stören und zu ihrem Schaden bei den genannten Mühlen irgendeine Mühle neu zu errichten. Zeugen: Graf Erich von Holstein-Pinneberg, Graf Adolf VII. von Holstein-Pinneberg, Daniel Bruneswich, Domherr zu Hamburg, und dessen Oheim Heinrich, Vikar zu Hamburg. d.d. Hamburg, a. d. M. CCC° III°, in die beati Laurentii martiris gloriosi.
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Graf Johann III. von Holstein-Plön bekundet, dass sein verstorbener Vater, Graf Gerhard II. von Holstein-Plön der Kirche zu Hamburg 6 Mark Einkünfte zum Nutzen einer durch ihn dort errichteten Vikarie aus den Mühlen in Oldenfelde und Rahlstedt verkauft hat, bestätigt den Verkauf, nimmt die Mühlen mit den Leuten, die sie innehaben, in seinen besonderen Schutz, verbietet allen seinen Untertanen die Kirche in diesem Besitz zu stören und zu ihrem Schaden bei den genannten Mühlen irgendeine Mühle neu zu errichten. Zeugen: Graf Erich von Holstein-Pinneberg, Graf Adolf VII. von Holstein-Pinneberg, Daniel Bruneswich, Domherr zu Hamburg, und dessen Oheim Heinrich, Vikar zu Hamburg. d.d. Hamburg, a. d. M. CCC° III°, in die beati Laurentii martiris gloriosi.
LASH, Urk.-Abt. 3 Nr. 354
Gem. Archiv, Cap. XXIV, Nr. 137
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg
Urk.-Abt. 3 Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg: Grafschaft Holstein-Schauenburg-Pinneberg >> 1 Urkunden
1333
Enthält: Ausfertigung, Pergament, 22 x 13 + 2 cm Umbug, Risse vormals genäht, Latein, Reitersiegel am Pergamentsstreifen Auf den Umbug: XCVI Rückvermerk: Super molendinis in Oldenuelde et Radeluestede pertinentibus ad vicariam comitum [von anderer Hand: VI marcarum]. Druck: Urk. Slg 2,76. Hasse 3,815. Hamburger Urkendenbuch 2,914
Verzeichnung
1333 August 10 Hamburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:06 MEZ