WORMS, STIFT ST. ANDREAS: Sammlung von 29 Urkundenabschriften (6 Kaiser- und Königsurkunden) des Stifts St. Andreas in Worms aus dem 13.-15. Jahrhundert über die Freiheiten und Rechte des Stifts sowie der Wormser Geistlichkeit in der Stadt Worms, angelegt 1560
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C 1 A Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare
Handschriften (Urkundensammlungen und Kopiare, Kanzleibücher, historiographische, personengeschichtliche und heraldische Quellen): Urkundensammlungen und Kopiare >> Urkundensammlungen und Kopiare
(1269-1526), 1560
Enthält u.a.: Register (Bl. 2r-5v)
Enthält u.a.: Privileg von König Richard von 1269 (Bl. 17r): - Worms, 1269 April, 20 (Bl. 17r) - König Richard beurkundet auf dem Reichstag, dass die Räte von Worms auf die zukünftige Erhebung des Ungelds eidlich verzichtet haben.
Enthält u.a.: Privileg von Kaiser Ludwig IV. der Bayer von 1333 (Bl. 17v-18r): - 1333 (Bl. 17v-18r) - Kaiser Ludwig bestätigt die Vereinbarung von König Richard mit den Räten von Worms, bei der diese auf die zukünftige Erhebung des Ungelds eidlich verzichtet haben.
Enthält u.a.: 2 Privilegien von Kaiser Karl IV. von 1360 (Bl. 24r-24v) und 1366 (Bl. 16r-17r): - 1360 (Bl. 24r-24v) - Kaiser Karl IV. vergleicht in mehreren Punkten die Irrung zwischen dem Bischof Diether von Worms auf der einen und dem Rat und den Bürgern von Worms auf der anderen Seite. - Prag, 1366 Februar 27 (Bl. 16r-17r) - Kaiser Karl IV. bestätigt auf Bitten des vor ihn gekommenen Bischof Johann von Worms - unter Insertion und wortgetreuen Wiedergabe der Originalurkunde vom 25. Januar 1366 - die vorgenommene Rachtung.
Enthält u.a.: Privileg von König Ruprecht von 1407 (Bl. 25r-28v): - Weinheim, 1407 (Bl. 25r-28v) - König Ruprecht vergleicht gemeinsam mit dem Erzbischof Johann von Mainz eine Auseinandersetzung zwischen dem Bischof Matthias von Worms auf der einen und der Stadt Worms auf der anderen Seite [weitere Abschrift (Bl. 33r--33v)]
Enthält u.a.: Privileg von König Karl V. von 1521 (Bl. 53rv): - 1521 (Bl. 53rv) - König Karl V. berichtet, dass Bischof Reinhard von Worms gemeinsam mit der Stiftsgeistlichkeit zu ihm gekommen sei, um ihn zu bitten die Entscheidungen bezüglich der Stadtordnung von Ludwig V., Pfalzgraf bei Rhein, anzuerkennen.
Enthält u.a.: Zahlreiche Privilegien und Schiedssprüche der Wormser Bischöfe und der Pfalzgrafen bei Rhein; davon 5 Urkunden von den Pfalzgrafen bei Rhein - 1386 (Bl. 19r-20v; Bl. 20v-21v; Bl. 21v-22v); 1392 (Bl. 22v-23r); 1526 (Bl. 70r-79r): - 1233 Februar 27 (Bl. 9r-9v) - Bischof Heinrich von Worms beurkundet die Übereinkunft zwischen ihm und den Bürgern der Stadt Worms bezüglich der Besetzung des Stadtrates mit neun Bürgern und sechs Rittern. - 1424 (Bl. 29r-30v) - Erzbischof Konrad von Mainz vergleicht gemeinsam mit dem Ludwig III., Pfalzgraf bei Rhein, eine Auseinandersetzung zwischen dem Bischof Johann von Worms und dem Klerus auf der einen Seite und dem Bürgermeister, dem Rat und den Bürgern der Stadt Worms auf der anderen Seite. - 1437 (Bl. 32-33) - Schiedsspruch des Konzils von Basel bezüglich einer Auseinandersetzung zwischen König Ruprecht und Johann Erzbischof von Mainz. - 1509 (Bl. 33v-35v) - Instrument darüber dass sich die Stiftsgeistlichkeit Worms und auch die Stadt Worms zur Einhaltung eines Schiedsspruchs verpflichtet haben inklusive einer ausfühlichen Aufstellung der strittigen Punkte z.B. des Weinschanks und des erhobenen Ungelds. - 1519 und 1521 (Bl. 44v-70r) - Verschiedene Schiedssprüche unter anderem durch Kaiser Karl V. und Ludwig V., Pfalzgraf bei Rhein, zwischen der Geistlichkeit und der Stadt Worms. - 1521 (Bl. 53r-70r) - Stadtordnung von Kaiser Karl V. - 1526 (Bl. 70-79) Vertrag Kurfürst Ludwigs v. d. Pfalz und Geistlichkeit einerseits, der Stadt Worms andererseits
Darin auch: Formalbeschreibung: Pergamentlibell, Groß-2° (37,5 x 28,2-28,5 cm), Holzdeckel mit Pergamentüberzug (Blindprägung), Metallschließen mit Lederriemen, auf Innenseite des hinteren Deckels Fragment einer kanonistischen Handschrift des 14. Jh., 107 Bl., davon 31 Bl. unbeschrieben.
Enthält u.a.: Privileg von König Richard von 1269 (Bl. 17r): - Worms, 1269 April, 20 (Bl. 17r) - König Richard beurkundet auf dem Reichstag, dass die Räte von Worms auf die zukünftige Erhebung des Ungelds eidlich verzichtet haben.
Enthält u.a.: Privileg von Kaiser Ludwig IV. der Bayer von 1333 (Bl. 17v-18r): - 1333 (Bl. 17v-18r) - Kaiser Ludwig bestätigt die Vereinbarung von König Richard mit den Räten von Worms, bei der diese auf die zukünftige Erhebung des Ungelds eidlich verzichtet haben.
Enthält u.a.: 2 Privilegien von Kaiser Karl IV. von 1360 (Bl. 24r-24v) und 1366 (Bl. 16r-17r): - 1360 (Bl. 24r-24v) - Kaiser Karl IV. vergleicht in mehreren Punkten die Irrung zwischen dem Bischof Diether von Worms auf der einen und dem Rat und den Bürgern von Worms auf der anderen Seite. - Prag, 1366 Februar 27 (Bl. 16r-17r) - Kaiser Karl IV. bestätigt auf Bitten des vor ihn gekommenen Bischof Johann von Worms - unter Insertion und wortgetreuen Wiedergabe der Originalurkunde vom 25. Januar 1366 - die vorgenommene Rachtung.
Enthält u.a.: Privileg von König Ruprecht von 1407 (Bl. 25r-28v): - Weinheim, 1407 (Bl. 25r-28v) - König Ruprecht vergleicht gemeinsam mit dem Erzbischof Johann von Mainz eine Auseinandersetzung zwischen dem Bischof Matthias von Worms auf der einen und der Stadt Worms auf der anderen Seite [weitere Abschrift (Bl. 33r--33v)]
Enthält u.a.: Privileg von König Karl V. von 1521 (Bl. 53rv): - 1521 (Bl. 53rv) - König Karl V. berichtet, dass Bischof Reinhard von Worms gemeinsam mit der Stiftsgeistlichkeit zu ihm gekommen sei, um ihn zu bitten die Entscheidungen bezüglich der Stadtordnung von Ludwig V., Pfalzgraf bei Rhein, anzuerkennen.
Enthält u.a.: Zahlreiche Privilegien und Schiedssprüche der Wormser Bischöfe und der Pfalzgrafen bei Rhein; davon 5 Urkunden von den Pfalzgrafen bei Rhein - 1386 (Bl. 19r-20v; Bl. 20v-21v; Bl. 21v-22v); 1392 (Bl. 22v-23r); 1526 (Bl. 70r-79r): - 1233 Februar 27 (Bl. 9r-9v) - Bischof Heinrich von Worms beurkundet die Übereinkunft zwischen ihm und den Bürgern der Stadt Worms bezüglich der Besetzung des Stadtrates mit neun Bürgern und sechs Rittern. - 1424 (Bl. 29r-30v) - Erzbischof Konrad von Mainz vergleicht gemeinsam mit dem Ludwig III., Pfalzgraf bei Rhein, eine Auseinandersetzung zwischen dem Bischof Johann von Worms und dem Klerus auf der einen Seite und dem Bürgermeister, dem Rat und den Bürgern der Stadt Worms auf der anderen Seite. - 1437 (Bl. 32-33) - Schiedsspruch des Konzils von Basel bezüglich einer Auseinandersetzung zwischen König Ruprecht und Johann Erzbischof von Mainz. - 1509 (Bl. 33v-35v) - Instrument darüber dass sich die Stiftsgeistlichkeit Worms und auch die Stadt Worms zur Einhaltung eines Schiedsspruchs verpflichtet haben inklusive einer ausfühlichen Aufstellung der strittigen Punkte z.B. des Weinschanks und des erhobenen Ungelds. - 1519 und 1521 (Bl. 44v-70r) - Verschiedene Schiedssprüche unter anderem durch Kaiser Karl V. und Ludwig V., Pfalzgraf bei Rhein, zwischen der Geistlichkeit und der Stadt Worms. - 1521 (Bl. 53r-70r) - Stadtordnung von Kaiser Karl V. - 1526 (Bl. 70-79) Vertrag Kurfürst Ludwigs v. d. Pfalz und Geistlichkeit einerseits, der Stadt Worms andererseits
Darin auch: Formalbeschreibung: Pergamentlibell, Groß-2° (37,5 x 28,2-28,5 cm), Holzdeckel mit Pergamentüberzug (Blindprägung), Metallschließen mit Lederriemen, auf Innenseite des hinteren Deckels Fragment einer kanonistischen Handschrift des 14. Jh., 107 Bl., davon 31 Bl. unbeschrieben.
Stift St. Andreas, Worms
Sachakte
Vermerke: Deskriptoren: Worms, Stift St. Andreas
Vermerke: Deskriptoren: Worms
Vermerke: Deskriptoren: Richard (Römisch-Deutsches Reich, König)
Vermerke: Deskriptoren: Ludwig (Römisch-Deutsches Reich,Kaiser, IV.)
Vermerke: Deskriptoren: Karl (Römisch -Deutsches Reich, Kaiser, IV.)
Vermerke: Deskriptoren: Basel, Konzil
Vermerke: Deskriptoren: Ruprecht (Römisch-Deutsches Reich, König)
Vermerke: Deskriptoren: Worms
Vermerke: Deskriptoren: Richard (Römisch-Deutsches Reich, König)
Vermerke: Deskriptoren: Ludwig (Römisch-Deutsches Reich,Kaiser, IV.)
Vermerke: Deskriptoren: Karl (Römisch -Deutsches Reich, Kaiser, IV.)
Vermerke: Deskriptoren: Basel, Konzil
Vermerke: Deskriptoren: Ruprecht (Römisch-Deutsches Reich, König)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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01.07.2025, 1:41 PM CEST
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