47/4 [fol. 79]: 1757 April 4 (Collegium Decanorum) Protokoll zur Übersicht von fol. 61
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 52
Enthält: Anwesend: Hoffmannus, Sartorius, Smalcalderus, Moeglingius jun., Kiesius; 1.) Androhung der Relegation an v. Roeder wegen Fluchen und Reiten vor dem Harpprechtschen Haus und in der Stadt bei Nacht in betrunkenen Zustand. Wegen desselben Verweis für v. Riedesel. [UAT 47/4, Bl. 79]; 2.) Klage Kiesling und v. Roeder gegen Studiosi Erhard und Beyer wegen Schimpfworten ohne Folgen. [UAT 47/4, Bl. 80]; 3.) Kein Beschluss zur Malcottschen Scortationis Sache. [UAT 47/4, Bl. 80']; 4.) Schreiben an Vogtamt Pfullingen wegen Anna Barbara Saur geb. Bosch aus Honau und [N.] Kneer (Knör) wegen Scortation. [UAT 47/4, Bl. 80']; 5.) Verweis an Senat Klage Cotta contra Cotta wegen Schulden. [UAT 47/4, Bl. 80']; 6.) desgl. Factorie Königsbronn contra Cotta [UAT 47/4, Bl. 80']; 7.) Schreiben der v. Leonrodschen Waisen und Mitteilung an übrige Schwedersche Erben. ([Jacob Samuel Hoser], Assistent der Frau v. Schell) [UAT 47/4, Bl. 80']; 8.) Mitteilung des Conclusum 1 an v. Röder. ([Vater] General v. Röder) [UAT 47/4, Bl. 80']; 9.) Abhör der Rechnung des Stip. Fabianum [UAT 47/4, Bl. 81]
Akte
Acta Senatus, Bd. 52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:42 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Eberhard Karls Universität Tübingen, UB - Universitätsarchiv
- Universitätsarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B Akademische Zentralorgane (Tektonik)
- Bb Vertretungs- und Beratungsorgane (Tektonik)
- Bb 1 Universitätssenat(e) (Tektonik)
- Akademischer Senat (1477-1969) (Tektonik)
- Akademischer Senat (II,2), Protokolle (Bestand)
- 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) (Gliederung)
- Acta Senatus, Bd. 52 (Archivale)