Aus den Notverordnungen in den Ländern resultierende Besoldungskürzungen für verbeamtete Lehrerinnen
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B Rep. 235-03 Nr. 53
B Rep. 235-03 Nr. 53/1-87
B Rep. 235-03 Allgemeiner Deutscher Lehrerinnen-Verein (ADLV)
B Rep. 235-03 Allgemeiner Deutscher Lehrerinnen-Verein (ADLV) >> 02. Sachakten >> 02.16. Personalabbau, Verheiratete Lehrerin
1930 - 1932
Enthält u.a.: Justizrat Wilhelm Abramczyk, Die Lehrerin in der Notverordnung. Rechtsgutachten über die Rechtsgültigkeit einzelner gegen weibliche Lehrkräfte gerichteten landesrechtlichen Notverordnungen. Erstattet für den ADLV, 12.12.1931, 4 S. (53/1).- Friedrich Giese, Rechtsgutsachten über die vorgeschlagenen beamtenrechtlichen Sparmaßnahmen im Volksstaat Hessen. Erstattet auf Ersuchen des Hessischen Beamtenbundes, in: Sondernummer der "Hessischen Beamtenrundschau", 8. Jg., 1930, Darmstadt, 20.03.1930 (53/2).- Dr. Ernst Sontag, Die Lehrerin in der Notverordnung. Rechtsgutachten zu den die deutschen Lehrerinnen betreffenden Notverordnungen des Jahres 1931, erstattet für den ADLV, Berlin, 01.12.1931, zur Unterstützung einer Klage gegen den 10%tigen Abzug in Baden 1931/32, mit Schriftwechsel, auch mit dem Verein Badischer Lehrerinnen (53/3-6).- Zeitungsausschnitte, u.a. aus "Der Beamtenbund", Zeitschrift des Deutschen Beamtenbundes, 10.11.1931 und der Zeitschrift des Reichsbundes der höheren Beamten, Nr. 12, 1931 (53/7-8).- Schriftwechsel, u.a. mit Marie Munk, Hermine Heusler-Edenhuizen und Camilla Jellinek sowie mit den Landesverbänden in Hessen und Thüringen.- Abschrift der Klage von Paula Rheiner in Mannheim, Hedwig Bodenheimer in Karlsruhe und Paula Prochasks geb. Specht in Karlsruhe an das Badische Ministerium des Kultus und Unterrichts in Karlsruhe, 02.04.1932 (53/58) und Urteil des Badischen Landgerichts, verkündet am 20.12.1932 (53/78).- Revisionsurteil des Reichsgerichts, III. Zivilsenat, Stadt Berlin gegen Clara Paschke und Susanne Stort, verkündet am 15.03.1932 (53/87).
Archivale
Microfilm/-fiche: MF-Nr. 1730-1734
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
12.02.2026, 10:10 MEZ
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