Lagerbuch des Hospitals Tübingen über die Güter, Zehnten und Gefälle des Hospitals in den Orten Tübingen, Kusterdingen, Derendingen, Weilheim, Tailfingen im Gäu, Bondorf, Jesingen, Hagelloch, Lustnau, Entringen, Rommelsbach, Oferdingen, Altenburg und Hirschau
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B 25/798
B 25 Bände der Hospitalpflege, Stiftungspflege, Armenkastenpflege und Lazarettpflege
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1441-1833
Enthält folgende in Nr. B 25/793, B 25/794 und B 25/797 nicht enthaltene Urkundenabschriften:
1) Blatt 42a-48a.
1441, Mai 25.
Gräfin Henriette von Württemberg.
Vergl. Duncker S. 40. P.U.Nr.
2) Blatt 49a-52b.
1460, August 28.
Kloster Bebenhausen.
Vergl. Duncker S. 45. P.U.Nr.
3) Blatt 53a-55b.
1456, Februar 19 (Rottweil).
Vergl. Duncker S. 44. P.U.Nr.
4) Blatt 56a-59b.
1455, November 27 (Rottweil).
Das Hofgericht zu Rottweil.
Vergl. Duncker S. 43.
5) Blatt 60a-62b.
1456, Februar 19 (Rottweil).
Das Hofgericht zu Rottweil.
Vergl. Duncker S.44.
6) Blatt 63b-64b.
1456, Mai 3.
Symon von Stöffeln, Freiherr zu Justingen.
Vergl. Duncker S. 44. P.U.Nr.
7) Blatt 65a-66b.
1500, November 3 (Tübingen).
Propst Dr. Joh. Vergenhans und Chorherr Mangold Wydman.
Vergl. Duncker S. 61. P.U.Nr.
8) Blatt 67a-69a.
1524, Juli 26 (Tübingen).
Vogt und Richter zu Tübingen.
Vergl. Duncker S. 74. P.U.Nr.
9) Blatt 69b-72a.
1523, Mai 29.
Obervogt Hanns Erhart von Ow und Untervogt H. Prüning.
Vergl. Duncker S. 73. P.U.Nr.
10) Blatt 172a-174b.
1596, Februar 12.
Dekan und Doktores der Arznei-Fakultät der Hohen Schule zu Tübingen und die Stadt Tübingen einigen sich wegen der Benützung der Kapelle (Konradskapelle) auf dem Jacobsfriedhof als Anatomiegebäude. Die Stadt erlaubt der Universität die Kapelle für anatomische Zwecke einzurichten, behält sich aber eine evtl. kirchliche Wiederverwendung für spätere Zeiten vor.
Siegler: Arznei-Fakultät.
11) Blatt 208a-210a.
1571, Juli 18.
Jacob Vogler, Würzkrämer und Bürger zu Tübingen.
S. P.U.Nr. 18.NR
12) Blatt 214a-216a.
1595, September 22.Die geschworenen und verordneten Felduntergänger zu Tübingen.
S. P.U.Nr. 21NR.
13) Blatt 237b-238b.
1598, April 8.
Herzog Friedrich von Württemberg.
S. P.U.Nr. 23NR.
14) Blatt 245b-249b.
1757, April 2.
Die Brüder Wilhelm-Carl und Stephan Motzer, Bürger und Fischer zu Tübingen, vergleichen sich mit dem Spital Tübingen wegen der Erweiterung eines Fischbehälters im Garten des Gutleuthauses (ein Viertel Platz vom Wachhäuslein an bis oben an den Zaun), den das Hospital ihnen 1749 anzulegen erlaubt hatte.
Unterschriften: Wilhelm-Carl und Stephan Motzer, Philipp Jacob Schlotterbeck und Aug. Alb. Zierle, Spitalpfleger.
15) Blatt 252a-254b.
1636, Juni 13.
Magister Wendelin Ulrich Renz, Pfarrherr zu Grafenberg im Neuffener Amt, als Ehevogt seiner Frau Marie, Witwe des Pfarrers Friedrich Stadel zu Kohlberg, verkauft an das Hospital Tübingen (Spitalpfleger Hanns Jacob Vollmar(?) und Georg Schnierlen) ein Stück Garten an dem Gottesacker gelegen um 125 Gulden.
Siegler: Jacob Mohl, Untervogt zu Tübingen.
16) Blatt 316b-317a.
1663, November 13,
Abt Franciscus, Prior und Konvent des Klosters St. Blasien beurkunden, dass von der Stadt Tübingen (bzw. dem Spital) die Kaufsumme von 4.000 Gulden für den 1661 (September 28) verkauften Lehenhof (Wendfeldhof) zu Tübingen nun vollkommen entrichtet sei.
Siegler: Abt und Konvent des Klosters St. Blasien.
17) Blatt 319a-321b.
1616, Dezember 6.
Äbtissin, Priorin und der Konvent des Klosters Gutenzell.
Vergl. P.U.Nr. 24NR.
18) Blatt 337b-338b.
1523, Juni 12 (Tübingen).
Hofgericht Tübingen.
Vergl. Duncker S. 73. P.U.Nr.
19) Blatt 678b-680b.
1599, Juli 2.
Joseph Kühnlin und Christoph Marggraf, beide verordnete Pfleger des Spitals und alt Hanns Dammel, Bürger zu Tübingen, verkaufen an Martin Schüttenwein
a) einen ewigen, unablösigen Karren voll guten Kuhmist, den sie auf seinen Weingarten in der Pfalzhalde zu führen versprechen, um 6 Gulden 11 Batzen;
b) verkauft alt Hanns Dammel von 7 Karren jährlichen Dung, der ihm vom Hospital auf seinen Weingarten geliefert werden muss (im Helmling gelegen), 3 Karren an Martin Schüttenwein um 20 Gulden.
Siegler: Stadt Tübingen.
Blatt 723a-727b.
Enthält Verträge über die Ablösung von ewigen Gülten des Hospitals Tübingen durch die württembergische Regierung. 1822.1833. Betr. Wöchentliches Almosen der Gutleuthaus-Armen; Gült für die armen Schüler der Lateinischen Schule in Tübingen; Spend-Almosen.
Die Ablösung erfolgt durch den 20-fachen Betrag.
Das Lagerbuch enthält ausserdem zahlreiche Abschriften von herzolgichen Befehlen und Auszüge aus Gerichts- und Untergangsprotokollen.
1) Blatt 42a-48a.
1441, Mai 25.
Gräfin Henriette von Württemberg.
Vergl. Duncker S. 40. P.U.Nr.
2) Blatt 49a-52b.
1460, August 28.
Kloster Bebenhausen.
Vergl. Duncker S. 45. P.U.Nr.
3) Blatt 53a-55b.
1456, Februar 19 (Rottweil).
Vergl. Duncker S. 44. P.U.Nr.
4) Blatt 56a-59b.
1455, November 27 (Rottweil).
Das Hofgericht zu Rottweil.
Vergl. Duncker S. 43.
5) Blatt 60a-62b.
1456, Februar 19 (Rottweil).
Das Hofgericht zu Rottweil.
Vergl. Duncker S.44.
6) Blatt 63b-64b.
1456, Mai 3.
Symon von Stöffeln, Freiherr zu Justingen.
Vergl. Duncker S. 44. P.U.Nr.
7) Blatt 65a-66b.
1500, November 3 (Tübingen).
Propst Dr. Joh. Vergenhans und Chorherr Mangold Wydman.
Vergl. Duncker S. 61. P.U.Nr.
8) Blatt 67a-69a.
1524, Juli 26 (Tübingen).
Vogt und Richter zu Tübingen.
Vergl. Duncker S. 74. P.U.Nr.
9) Blatt 69b-72a.
1523, Mai 29.
Obervogt Hanns Erhart von Ow und Untervogt H. Prüning.
Vergl. Duncker S. 73. P.U.Nr.
10) Blatt 172a-174b.
1596, Februar 12.
Dekan und Doktores der Arznei-Fakultät der Hohen Schule zu Tübingen und die Stadt Tübingen einigen sich wegen der Benützung der Kapelle (Konradskapelle) auf dem Jacobsfriedhof als Anatomiegebäude. Die Stadt erlaubt der Universität die Kapelle für anatomische Zwecke einzurichten, behält sich aber eine evtl. kirchliche Wiederverwendung für spätere Zeiten vor.
Siegler: Arznei-Fakultät.
11) Blatt 208a-210a.
1571, Juli 18.
Jacob Vogler, Würzkrämer und Bürger zu Tübingen.
S. P.U.Nr. 18.NR
12) Blatt 214a-216a.
1595, September 22.Die geschworenen und verordneten Felduntergänger zu Tübingen.
S. P.U.Nr. 21NR.
13) Blatt 237b-238b.
1598, April 8.
Herzog Friedrich von Württemberg.
S. P.U.Nr. 23NR.
14) Blatt 245b-249b.
1757, April 2.
Die Brüder Wilhelm-Carl und Stephan Motzer, Bürger und Fischer zu Tübingen, vergleichen sich mit dem Spital Tübingen wegen der Erweiterung eines Fischbehälters im Garten des Gutleuthauses (ein Viertel Platz vom Wachhäuslein an bis oben an den Zaun), den das Hospital ihnen 1749 anzulegen erlaubt hatte.
Unterschriften: Wilhelm-Carl und Stephan Motzer, Philipp Jacob Schlotterbeck und Aug. Alb. Zierle, Spitalpfleger.
15) Blatt 252a-254b.
1636, Juni 13.
Magister Wendelin Ulrich Renz, Pfarrherr zu Grafenberg im Neuffener Amt, als Ehevogt seiner Frau Marie, Witwe des Pfarrers Friedrich Stadel zu Kohlberg, verkauft an das Hospital Tübingen (Spitalpfleger Hanns Jacob Vollmar(?) und Georg Schnierlen) ein Stück Garten an dem Gottesacker gelegen um 125 Gulden.
Siegler: Jacob Mohl, Untervogt zu Tübingen.
16) Blatt 316b-317a.
1663, November 13,
Abt Franciscus, Prior und Konvent des Klosters St. Blasien beurkunden, dass von der Stadt Tübingen (bzw. dem Spital) die Kaufsumme von 4.000 Gulden für den 1661 (September 28) verkauften Lehenhof (Wendfeldhof) zu Tübingen nun vollkommen entrichtet sei.
Siegler: Abt und Konvent des Klosters St. Blasien.
17) Blatt 319a-321b.
1616, Dezember 6.
Äbtissin, Priorin und der Konvent des Klosters Gutenzell.
Vergl. P.U.Nr. 24NR.
18) Blatt 337b-338b.
1523, Juni 12 (Tübingen).
Hofgericht Tübingen.
Vergl. Duncker S. 73. P.U.Nr.
19) Blatt 678b-680b.
1599, Juli 2.
Joseph Kühnlin und Christoph Marggraf, beide verordnete Pfleger des Spitals und alt Hanns Dammel, Bürger zu Tübingen, verkaufen an Martin Schüttenwein
a) einen ewigen, unablösigen Karren voll guten Kuhmist, den sie auf seinen Weingarten in der Pfalzhalde zu führen versprechen, um 6 Gulden 11 Batzen;
b) verkauft alt Hanns Dammel von 7 Karren jährlichen Dung, der ihm vom Hospital auf seinen Weingarten geliefert werden muss (im Helmling gelegen), 3 Karren an Martin Schüttenwein um 20 Gulden.
Siegler: Stadt Tübingen.
Blatt 723a-727b.
Enthält Verträge über die Ablösung von ewigen Gülten des Hospitals Tübingen durch die württembergische Regierung. 1822.1833. Betr. Wöchentliches Almosen der Gutleuthaus-Armen; Gült für die armen Schüler der Lateinischen Schule in Tübingen; Spend-Almosen.
Die Ablösung erfolgt durch den 20-fachen Betrag.
Das Lagerbuch enthält ausserdem zahlreiche Abschriften von herzolgichen Befehlen und Auszüge aus Gerichts- und Untergangsprotokollen.
1 Band, geprägtes Leder, Bl. 1-732
Sachakte
Die Lagerbucherneuerung wird ausgeführt durch Christoph Friedrich Lentz, Stadt- und Amtsschreiberei-Substitut zu Tübingen. Teil I (enthält nur Tübingen). Nachträge bis 1866
Kusterdingen
Derendingen
Weilheim
Tailfingen im Gäu
Bondorf
Jesingen
Hagelloch
Lustnau
Entringen
Rommelsbach
Oferdingen
Altenburg
Hirschau
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.04.2025, 08:35 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Stadtarchiv Tübingen (Archivtektonik)
- B: Hospital, Stiftungsverwaltung und andere soziale Einrichtungen (Tektonik)
- B 25 Bände der Hospitalpflege, Stiftungspflege, Armenkastenpflege und Lazarettpflege (Bestand)
- Hospitalpflege (Gliederung)
- Lagerbücher, Haischbücher, Gültbücher (Gliederung)
- Lagerbücher (Gliederung)