Titel: Der Mühlbach und seine Anrainer zwischen Ursulin und Beilhack bei Prien a. Chiemsee. Art: Grundriss. Darstellungsmethode: Bach in Grundriss; Gelände, Orte und Gebäude in Ansicht aus gemäßigter Vogelperspektive. Dargestellter räuml. Bereich: Der Mühlbach und seine Anrainer von Urschalling über Prien a. Chiemsee bis zum Ausfluss aus der Prien bei Beilhack. Dargestelltes räuml. Thema: Die Gefährdung der Anrainer des Mühlbaches durch den Bau einer neuen Sägemühle. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Johan Weyerer, Müller zu Beilhack, bittet die Obere Landesregierung um Erlaubnis zum Bau einer Sägemühle am Mühlbach (1782); die anderen Sägmühller des Graf-Preysingschen Gerichts Wildenwart legen dagegen Beschwerde ein, da sie sowohl eine Konkurrenz wie auch Überschwemmungen u.ä. befürchten. Während das Kloster Herrenchiemsee den Bau einer neuen Sägemühle begrüßt, lehnt ihn der von der Oberen Landesregierung als Gutachter bestellte Pfleger von Wildenwart, Franz Xaver Rosner, ab (1782-1791). Historisches Territorium: Herrschaft Hohenaschau-Wildenwart. Modernes Territorium: Landkreis Rosenheim
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Titel: Der Mühlbach und seine Anrainer zwischen Ursulin und Beilhack bei Prien a. Chiemsee. Art: Grundriss. Darstellungsmethode: Bach in Grundriss; Gelände, Orte und Gebäude in Ansicht aus gemäßigter Vogelperspektive. Dargestellter räuml. Bereich: Der Mühlbach und seine Anrainer von Urschalling über Prien a. Chiemsee bis zum Ausfluss aus der Prien bei Beilhack. Dargestelltes räuml. Thema: Die Gefährdung der Anrainer des Mühlbaches durch den Bau einer neuen Sägemühle. Aussagen des zugehörigen Schriftguts: Johan Weyerer, Müller zu Beilhack, bittet die Obere Landesregierung um Erlaubnis zum Bau einer Sägemühle am Mühlbach (1782); die anderen Sägmühller des Graf-Preysingschen Gerichts Wildenwart legen dagegen Beschwerde ein, da sie sowohl eine Konkurrenz wie auch Überschwemmungen u.ä. befürchten. Während das Kloster Herrenchiemsee den Bau einer neuen Sägemühle begrüßt, lehnt ihn der von der Oberen Landesregierung als Gutachter bestellte Pfleger von Wildenwart, Franz Xaver Rosner, ab (1782-1791). Historisches Territorium: Herrschaft Hohenaschau-Wildenwart. Modernes Territorium: Landkreis Rosenheim
Plansammlung 20002
Plansammlung
Plansammlung >> Plansammlung
[1782-1791]
56,2 x 40,5
Trägermaterial: Papier
Ausführung: Aquarellzeichnung
Beschriftung: Buchstaben A-R und Ziffern 1-2 im Plan zur Erläuterung der Anrainer und der geplanten Neubauten; Orts- und Bachnamen sowie Breitenangaben des Mühlbaches im Plan; auf der Rückseite "Plan nebst einer schriftlichen Erklerung, so beyligt."
Ausführung: Aquarellzeichnung
Beschriftung: Buchstaben A-R und Ziffern 1-2 im Plan zur Erläuterung der Anrainer und der geplanten Neubauten; Orts- und Bachnamen sowie Breitenangaben des Mühlbaches im Plan; auf der Rückseite "Plan nebst einer schriftlichen Erklerung, so beyligt."
Karten und Pläne
Weyerer: Johan, Müller, Beilhack
Rosner: Franz Xaver, Pfleger, Wildenwart
Preysing: N.N. von
Beilhack (Gde. Prien a. Chiemsee, Lkr. Rosenheim)
Urschalling (Gde. Prien a. Chiemsee, Lkr. Rosenheim)
Prien a. Chiemsee (Lkr. Rosenheim)
Mühlbach (Ableitung aus der Prien bei Beilhack, Gde. Prien a. Chiemsee, Lkr. Rosenheim, zum Chiemsee)
Herrenchiemsee (Gde. Chiemsee, Lkr. Rosenheim), Kloster
Wildenwart (Gde. Frasdorf, Lkr. Rosenheim), Herrschaft
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:41 MESZ