Schriftsteller, Verleger, Journalisten. - Sammlung
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BArch R 43/4102
BArch R 43 Reichskanzlei
Reichskanzlei >> R 43 Reichskanzlei >> C. Registratur (Ministerbüro) Dr. Lammers, Reichsminister und Chef der Reichskanzlei >> Privater und privat-dienstlicher Schriftwechsel >> Eingaben von und Schriftwechsel mit Ärzten, Wissenschaftlern, Publizisten und Künstlern
Apr. 1934 - Nov. 1943
Enthält u.a.:
Johann Göbel van Amstel, Leiter des Niederländischen Pressebüros, Berlin: Unterstützung seiner Artikelserie über Hitler und seines geplanten Buches "Die Geburt des neuen Europa" (1942)
Gustav Bosse, Verlagsbuchhändler, Regensburg: Zusammenlegung von Musikzeitschriften. - Gesuch um Erhaltung der von Robert Schumann gegründeten "Zeitschrift für Musik" (1943)
Otto Buchmann, Schriftsteller, Neustrelitz: Mißbräuchliche Berufung auf persönliche Beziehungen zu Lammers
Ernst Grosse, Oberregierungsrat i. R., Weilheim/Obb.: Beihilfe für die Drucklegung seiner Bücher "Ostasiatische Erinnerungen" und "Sonnenkultische Überlieferungen im Osten und Westen"; dabei: Gutachten des Reichskriegsmin. und "Ahnenerbe"-Stiftung
Dr. Karl Schneider (Pseudonym: Konrad Wahrmund), Ettlingen: Eingaben wegen Verbots seines Buches "Dr. Karl Helfferich als Gelehrter, Staatsmann und Wirtschaftspolitiker" (1939/1940)
Peter Schweinoch, Ingenieur, Dombrowa OS: Neuauflage seiner Schrift "Wie sie siegen und wie sie lügen". - Einziehung der Dankschreiben der Reichskanzlei und des Stabsamtes Görings an Schweinoch für dessen Frontkämpferabhandlungen (wegen strafrechtlicher Verfolgung Schweinochs)
Guida Diehl, Leiterin des Neuland-Verlages, Eisenach: Eingaben wegen Aufhebung des Erscheinungsverbots für das "Neulandblatt" (konfessionell gebunden) (1940 - 1943)
Irene Lindner, Naumburg/Saale: Protestschreiben an die "Berliner Illustrierte Zeitung" wegen der in ihrer Nr. 43 vom 28. Okt. 1943 veröffentlichten Karikatur der biblischen Schöpfungsgeschichte "Ein uraltes Märchen" von Jean Effel
Johann Göbel van Amstel, Leiter des Niederländischen Pressebüros, Berlin: Unterstützung seiner Artikelserie über Hitler und seines geplanten Buches "Die Geburt des neuen Europa" (1942)
Gustav Bosse, Verlagsbuchhändler, Regensburg: Zusammenlegung von Musikzeitschriften. - Gesuch um Erhaltung der von Robert Schumann gegründeten "Zeitschrift für Musik" (1943)
Otto Buchmann, Schriftsteller, Neustrelitz: Mißbräuchliche Berufung auf persönliche Beziehungen zu Lammers
Ernst Grosse, Oberregierungsrat i. R., Weilheim/Obb.: Beihilfe für die Drucklegung seiner Bücher "Ostasiatische Erinnerungen" und "Sonnenkultische Überlieferungen im Osten und Westen"; dabei: Gutachten des Reichskriegsmin. und "Ahnenerbe"-Stiftung
Dr. Karl Schneider (Pseudonym: Konrad Wahrmund), Ettlingen: Eingaben wegen Verbots seines Buches "Dr. Karl Helfferich als Gelehrter, Staatsmann und Wirtschaftspolitiker" (1939/1940)
Peter Schweinoch, Ingenieur, Dombrowa OS: Neuauflage seiner Schrift "Wie sie siegen und wie sie lügen". - Einziehung der Dankschreiben der Reichskanzlei und des Stabsamtes Görings an Schweinoch für dessen Frontkämpferabhandlungen (wegen strafrechtlicher Verfolgung Schweinochs)
Guida Diehl, Leiterin des Neuland-Verlages, Eisenach: Eingaben wegen Aufhebung des Erscheinungsverbots für das "Neulandblatt" (konfessionell gebunden) (1940 - 1943)
Irene Lindner, Naumburg/Saale: Protestschreiben an die "Berliner Illustrierte Zeitung" wegen der in ihrer Nr. 43 vom 28. Okt. 1943 veröffentlichten Karikatur der biblischen Schöpfungsgeschichte "Ein uraltes Märchen" von Jean Effel
Reichskanzlei, 1878-1945
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:45 MESZ
Hierarchie
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- C. Registratur (Ministerbüro) Dr. Lammers, Reichsminister und Chef der Reichskanzlei (Gliederung)
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