Landratsamt und Kreiskommunalverwaltung Salzwedel (Bestand)
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C 30 Salzwedel (Benutzungsort: Magdeburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.05. Regierung Magdeburg und nachgeordnete Behörden >> 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg
(1797, 1806 -) 1816 - 1945 (- 1951, 1953)
Hinweis: Der Bestand enthält Archivgut, das personenbezogenen Schutzfristen gemäß § 10 Abs. 3 Satz 2 ArchG LSA unterliegt und bis zu deren Ablauf nur im Wege einer Schutzfristenverkürzung gemäß § 10 Abs. 4 Satz 2 ArchG LSA oder eines Informationszuganges gemäß § 10 Abs. 4a ArchG LSA zugänglich ist.
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Bestandsinformationen: Allgemeine Bestandsgeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Der ältere Teil des Bestandes wurde 1937 aus dem Landratsamt, der jüngere Teil 1963 aus dem Kreisarchiv Salzwedel übernommen. Beide Ablieferungen wurden 1966 zusammengeführt und auf Grundlage des ersten Findbuchs sowie der im Kreisarchiv angefertigten Ablieferungskartei neu geordnet. [Quelle: Gesamtübersicht des Staatsarchivs (Landeshauptarchiv) Magdeburg, Band III/2.- 1972]
Bei dem online recherchierbaren Findbuch handelt es sich im Wesentlichen um das Ergebnis der Verzeichnung aus dem Jahr 1966.
Im Jahr 1973 sind aus den Gruppen Dismembrationen und Separationen die Mehrzahl der Akten nachträglich kassiert worden, "da ihnen weder ein historischer noch ein praktischer Dauerwert zukommt. Repräsentativ wurde eine Reihe von Akteneineiten mit einem gewissen orts-, sozial- oder agrargeschichtlichen Aussagewert ausgewählt und im Bestand belassen." [Quelle: Findbuch von 1966]
Im Ergebnis der Überprüfung der Erschließungsangaben im Jahr 2016, wurden die im Teilbestand B Kreiskommunalverwaltung, Gruppe 04. Finanzen und Haushalt des Kreises vorhandenen Mehrfachüberlieferungen von Haushaltsplänen entnommen und kassiert, wodurch die Signaturen C 30 Salzwedel B, Nr. 172 bis 225 nicht mehr belegt sind.
Zusatzinformationen: Kreisgeschichte
Der Kreis Salzwedel, gelegen in der Altmark, wurde 1816 aus den Ämtern Salzwedel und Diesdorf im Nordwesten der Altmark, dem Schulamt Dambeck und mehreren Gutsbezirken gebildet. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Salzwedel des Elbdepartements.
Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Salzwedel.
Das Kreisgebiet bestand bei seiner Bildung aus 231 Ortschaften. Nach zahlreichen Eingemeindungen und der Auflösung der Gutsbezirke umfasste der Kreis Salzwedel 1939 neben den Städten Kalbe a./Milde und Salzwedel noch 171 Landgemeinden. Das Kreisgebiet blieb dabei abgesehen von zwei Grenzbegradigungen zum Kreis Gifhorn (Provinz Hannover) in den Jahren 1884 und 1937 sowie der Abtretung der Gemeinde Wernstedt an den Kreis Gardelegen im Jahr 1819, bis 1950 unverändert.
Erst mit der Kreisgebeitsreform im Juni 1950 verlor der Kreis 17 Gemeinden an die Landkreise Gardelegen und Osterburg, zugleich wurden dem Kreisgebiet sieben Gemeinden aus dem Landkreis Osterburg zugeordnet.
Im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 wurde mit der Einteilung des Staatsgebiets der DDR in Bezirke, der Bezirk Magdeburg eingerichtet, zu dessen Territorium der Kreis Salzwedel nun gehörte, sowie die Kreise Klötze und Kalbe (Milde) aus den südlichen Gebeitsteilen des Kreises Salzwedel neu gebildet.
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Bestandsinformationen: Allgemeine Bestandsgeschichte siehe unter Tektonikgruppe 02.05.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Magdeburg.
Der ältere Teil des Bestandes wurde 1937 aus dem Landratsamt, der jüngere Teil 1963 aus dem Kreisarchiv Salzwedel übernommen. Beide Ablieferungen wurden 1966 zusammengeführt und auf Grundlage des ersten Findbuchs sowie der im Kreisarchiv angefertigten Ablieferungskartei neu geordnet. [Quelle: Gesamtübersicht des Staatsarchivs (Landeshauptarchiv) Magdeburg, Band III/2.- 1972]
Bei dem online recherchierbaren Findbuch handelt es sich im Wesentlichen um das Ergebnis der Verzeichnung aus dem Jahr 1966.
Im Jahr 1973 sind aus den Gruppen Dismembrationen und Separationen die Mehrzahl der Akten nachträglich kassiert worden, "da ihnen weder ein historischer noch ein praktischer Dauerwert zukommt. Repräsentativ wurde eine Reihe von Akteneineiten mit einem gewissen orts-, sozial- oder agrargeschichtlichen Aussagewert ausgewählt und im Bestand belassen." [Quelle: Findbuch von 1966]
Im Ergebnis der Überprüfung der Erschließungsangaben im Jahr 2016, wurden die im Teilbestand B Kreiskommunalverwaltung, Gruppe 04. Finanzen und Haushalt des Kreises vorhandenen Mehrfachüberlieferungen von Haushaltsplänen entnommen und kassiert, wodurch die Signaturen C 30 Salzwedel B, Nr. 172 bis 225 nicht mehr belegt sind.
Zusatzinformationen: Kreisgeschichte
Der Kreis Salzwedel, gelegen in der Altmark, wurde 1816 aus den Ämtern Salzwedel und Diesdorf im Nordwesten der Altmark, dem Schulamt Dambeck und mehreren Gutsbezirken gebildet. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Salzwedel des Elbdepartements.
Der Sitz des Landratsamtes und der späteren Kreiskommunalverwaltung war Salzwedel.
Das Kreisgebiet bestand bei seiner Bildung aus 231 Ortschaften. Nach zahlreichen Eingemeindungen und der Auflösung der Gutsbezirke umfasste der Kreis Salzwedel 1939 neben den Städten Kalbe a./Milde und Salzwedel noch 171 Landgemeinden. Das Kreisgebiet blieb dabei abgesehen von zwei Grenzbegradigungen zum Kreis Gifhorn (Provinz Hannover) in den Jahren 1884 und 1937 sowie der Abtretung der Gemeinde Wernstedt an den Kreis Gardelegen im Jahr 1819, bis 1950 unverändert.
Erst mit der Kreisgebeitsreform im Juni 1950 verlor der Kreis 17 Gemeinden an die Landkreise Gardelegen und Osterburg, zugleich wurden dem Kreisgebiet sieben Gemeinden aus dem Landkreis Osterburg zugeordnet.
Im Zuge der Verwaltungsreform von 1952 wurde mit der Einteilung des Staatsgebiets der DDR in Bezirke, der Bezirk Magdeburg eingerichtet, zu dessen Territorium der Kreis Salzwedel nun gehörte, sowie die Kreise Klötze und Kalbe (Milde) aus den südlichen Gebeitsteilen des Kreises Salzwedel neu gebildet.
Laufmeter: 72.7
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
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