Zwei Städte bemühen sich um die Wiedergesundung des Bodensees: 1.) Konstanz
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D611008/502
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1961 >> Oktober
28. Oktober 1961
(O-Ton) Bruno Helmle, Dr., Oberbürgermeister von Konstanz: Statt von der Reinhaltung des Bodensees muß man inzwischen von seiner Rettung sprechen / Aufwendungen der Stadt Konstanz für eine Kläranlage aus eigenen Mitteln / Das Land muss der finanzschwachen Stadt helfen / Der Bodensee als Fremdenverkehrsgebiet ist von überregionaler Bedeutung / Der Bund will keine zinsvergünstigten Mittel mehr bereit stellen / Die Hochrheinschiffahrt und die Bodenseeschiffahrt stehen der Wiedergesundung des Sees entgegen / Auch geht die wirtschaftliche Bedeutung der Rheinschiffahrt zurück / Beispiel Kohle als Hauptfrachtgut / Statt dessen Ausbau der Bundesstraßen, Elektrifizierung der Schwarzwaldbahn und die Verlegung des Konstanzer Güterbahnhofs, der für die Fremdenverkehrsstadt unattraktiv ist / Konstanz und der ganze Bodenseeraum freuen sich über die geplante Gründung einer Bodenseeuniversität / Das Gelände für den Bau ist bereits fixiert / Die Tendenz geht in Richtung der Schaffung einer Modelluniversität/ (9'53)
0:14:17; 0'14
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Hochrhein
Konstanz KN
BRD
Förderung
Reisen: Tourismus
See: Bodensee
Umweltschutz
Umweltverschmutzung
Universität
Wasser: Abwasser
Wasser: Wasserverschmutzung
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ