Grüber, Heinrich (Bestand)
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VI. HA, Nl Grüber, H.
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Laufzeit: 1897 - 1975 (1983)
Findmittel: Datenbank; Findbuch, 1 Bd.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1891 - 1975
Vorbemerkung:
Noch zu Lebzeiten Heinrich Grübers gelangten seit 1971 einzelneTeilstücke aus dem Schriftgut des Propstes in größeren Zeitabsständen als Schenkung an das Geheime Staatsarchiv. Sie bilden hier den den Teilbestand II (Eigentum des GStA) ab Bestellnummer 1705.
Nach dem Tode Heinrich Grübers im Jahre 1975 übergab die Witwe Margarete Grüber den Großteil des Nachlasses zunächst dem Archiv der Evangelischen Kirche der Union (heute Evangelisches Zentralarchiv "EZA"). Im Jahre 1983 forderte die Eigentümerin den Nachlass aus dem EZA zurück und verwahrte ihn in ihrer Obhut. Nach ihrem Tod im Jahr 1986 entschieden sich die Erben, die drei Kinder Heinrich und Margarete Grübers, den Nachlass dem Geheimen Staatsarchiv zur Aufbewahrung und zur Erschließung zu übergeben. Diese Unterlagen bilden im GStA den Teilbestand I (Depositum) und III (Predigten).
Am 10. Juli 1987 wurde eine Depositalvertrag mit den Eigentümern abgeschlossen. Diesem Vertrag zufolge behielten sich die Eigentümer die Erteilung der Benutzungs- und Reproduktionsgenehmigung vor. Im Mai 1999 wurde der Nachlass Heinrich Grüber dem Geheimen Staatsarchiv PK zu Eigentum überlassen, so dass die Einsichtnahme im Rahmen der allgemeinen Benutzungsmodalitäten möglich ist.
Der Bestand wurde nach Übernahme im Geheimen Staatsarchiv PK zunächst grob vorgeordnet. Allem Anschein nach im Jahre 1975 noch vorhandene Registraturzusammenhänge, die zwischenzeitlich zerissen worden waren, konnten dabei jedoch nicht vollständig wiederhergestellt werden. Ein abschließende Verzeichnung war dann erst im Jahr 1992/93 möglich.
Der Teilbestand "Predigten" wurde von der Praktikantin Claus chronologisch und nach Bibelstellen geordnet und verzeichnet. Ca. ein Viertel des Teilbestandes I wurde während ihres Praktikums von Frau Katrin Neue verzeichnet. Den verbliebenen Restbestand bearbeitete Frau Brandt-Salloum Ende 1992 bis Anfang 1993.
Der Bestand lagert im Magazin Dahlem. Für die Bestellung (rote Bestellzettel) gilt:
- VI. HA, Nl Grüber, Nr. ###
Zitierweise: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Heinrich Grüber, Nr. ###
Biografische Daten:
24. Juni 1891: Geburt in Stolberg/Rheinland. Eltern: Ernst Grüber, Lehrer und Alwine Grüber, geb. Cleven
1897-1900: Grundschule in Stolberg
1900-1910: Gymnasium in Eschweiler
1910: Abitur
1910-1913: Studium der Philosophie, Geschichte und Theologie in Bonn und Berlin. In Berlin: Entschluss, Pfarrer zu werden
1913: Stipendiat der Universität Utrecht
1914: 1. Theologisches Examen. Besuch des Lehrerseminars in Mettmann
Aug.-Sept. 1914: Vikar in Beyenburg
Sep.-Dez. 1914: Stipendium in Utrecht. 9. Okt. 1914: Fall von Antwerpen
Jan. 1915: Einberufung zum Kriegsdienst
1915-1918: Kriegsdienst
Juli 1918: 2. Theologisches Examen
1919: Kandidat im Domkandidatenstift in Berlin bei Hofprediger Döhring
1920: Ordination in Berlin
Feb. 1920: Übernahme einer Pfarrstelle in Dortmund-Brakel
27. Mai 1920: Heirat mit Margarete, geb. Vits
1921: Geburt der Tochter Ingeborg
Juni 1923: Ausweisung durch die französische Besatzungsmacht
Juni- Nov. 1923: Tätigkeit in Berlin als Werbeleiter der Rhein-Ruhr-Hilfe
Nov. 1923: Rückkehr nach Dortmund-Brakel
1924: Geburt des Sohnes Ernst-Hartmut
1925: Erzieher in den Düsseltaler Anstalten der Inneren Mission
1925: Geburt des Sohnes Hans-Rolf
1926-1933: Leiter des Waldhofs in Templin
ab 1927: Aufbau des Arbeitsdienstes (Arbeitslager Uckermark)
Jan. 1933: Angebot zur Übernahme der Leitung des Arbeitsdienstes bzw. der zukünftigen Lagerführerschule (nicht verwirklicht)
Juni 1933: Rücktritt von der Mitarbeit im Arbeitsdienst
Aug. 1933: Entlassung als Leiter des Waldhofs
Feb. 1934: Pfarrstelle in Kaulsdorf
ab 1934: Mitarbeit in der Bekennenden Kirche
1936-1940: nebenamtlicher Geistlicher der holländischen Gemeinde in Berlin
ab Herbst 1936: Aufnahme der Tätigkeit des "Büros Grüber" (zunächst: Oranienburger Str. 20)
1937: erste Verhaftung durch die Gestapo wegen des Verdachts der Verbreitung illegaler Schriften
Feb. 1939: Umzug des "Büro Grüber" in das Haus an der Stechbahn
19.12.1940: Verhaftung durch die Gestapo und Überstellung in das KZ Sachsenhausen
Sep. 1941: Verlegung in das KZ Dachau
23. Juni 1943: Entlassung aus der KZ-Haft
1945: Einmarsch der Russen in Kaulsdorf. Einsetzung als Bürgermeister von Kaulsdorf. Mitarbeit in der Kirchenleitung
ab mai 1945: Mitarbeit im Magistrat von Groß-Berlin als stellvertretender Leiter des Beirates für kirchliche Angelegenheiten
3. Juni 1945: Gründung des Hauptausschusses "Opfer des Faschismus"
1945-1948: Leitung des VVN (Vereinigung der Opfer des Nationalsozialismus)
15. Juli 1945: Propst zu Berlin und Pfarrer von St. Nikolai und St. Marien
ab 1945: Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe
1949-1958: Bevollmächtiger des Rates der EKD bei der Regierung der DDR
ab 1952: Repressalien gegen die "Junge Gemeinde"
1954: Kirchentag in Leipzig
mai 1958: Nichtmehranerkennung des Amtes des Bevollmächtigten durch die DDR und Rücktritt Grübers
1959: Eröffnung des "Heinrich-Grüber-Hauses" in Berlin-Zehlendorf
Juni 1961: Zeugenaussage im Prozess gegen Eichmann in Jerusalem
Juli 1961: Beginn der Pflanzung des "Grüber-Waldes" in Jerusalem
13. Aug. 1961: Bau der Berliner Mauer. Ende der Arbeit Grübers in seiner Ost-Berliner Gemeinde
1962: Rundreise durch die USA. Treffen mit Robert Kennedy
1964: Verweigerung der Einreise nach Ost-Berlin durch die DDR
Jan. 1965: Besuch in Lambarene bei Albert Schweitzer zu dessen 90. Geburtstag
Dez. 1965: Verleihung der Ossietzky-Medaille
8. Mai 1970: Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin
29. Nov. 1975: Tod Heinrich Grübers
Literatur (in Auswahl)
- Propst Heinrich Grüber: "Erinnerungen aus sieben Jahrzehnten", Köln/Berlin 1968
- Günter Köhler (Hrsg.): "Pontifex, nicht Partisan - Kirche und Staat in der DDR von 1949 bis 1958", Stuttgart 1974
- Evangelische Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte (Hrsg.): "An der Stechbahn - Erlebnisse und Berichte aus dem Büro Grüber in den Jahren der Verfolgung", Berlin 1957
- "Dona nobis pacem - gesammelte Predigten und Aufsätze aus zwanzig Jahren von Dr. Heinrich Grüber". Hrsg. Freundeskreis Grübers. Berlin 1956
- "Heinrich Grüber - Zeuge pro Israel" Hrsg. Freundeskres Grübers. Berlin 1963
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Grüber, H.
Bestandsbeschreibung: Lebensdaten: 1891 - 1975
Vorbemerkung:
Noch zu Lebzeiten Heinrich Grübers gelangten seit 1971 einzelneTeilstücke aus dem Schriftgut des Propstes in größeren Zeitabsständen als Schenkung an das Geheime Staatsarchiv. Sie bilden hier den den Teilbestand II (Eigentum des GStA) ab Bestellnummer 1705.
Nach dem Tode Heinrich Grübers im Jahre 1975 übergab die Witwe Margarete Grüber den Großteil des Nachlasses zunächst dem Archiv der Evangelischen Kirche der Union (heute Evangelisches Zentralarchiv "EZA"). Im Jahre 1983 forderte die Eigentümerin den Nachlass aus dem EZA zurück und verwahrte ihn in ihrer Obhut. Nach ihrem Tod im Jahr 1986 entschieden sich die Erben, die drei Kinder Heinrich und Margarete Grübers, den Nachlass dem Geheimen Staatsarchiv zur Aufbewahrung und zur Erschließung zu übergeben. Diese Unterlagen bilden im GStA den Teilbestand I (Depositum) und III (Predigten).
Am 10. Juli 1987 wurde eine Depositalvertrag mit den Eigentümern abgeschlossen. Diesem Vertrag zufolge behielten sich die Eigentümer die Erteilung der Benutzungs- und Reproduktionsgenehmigung vor. Im Mai 1999 wurde der Nachlass Heinrich Grüber dem Geheimen Staatsarchiv PK zu Eigentum überlassen, so dass die Einsichtnahme im Rahmen der allgemeinen Benutzungsmodalitäten möglich ist.
Der Bestand wurde nach Übernahme im Geheimen Staatsarchiv PK zunächst grob vorgeordnet. Allem Anschein nach im Jahre 1975 noch vorhandene Registraturzusammenhänge, die zwischenzeitlich zerissen worden waren, konnten dabei jedoch nicht vollständig wiederhergestellt werden. Ein abschließende Verzeichnung war dann erst im Jahr 1992/93 möglich.
Der Teilbestand "Predigten" wurde von der Praktikantin Claus chronologisch und nach Bibelstellen geordnet und verzeichnet. Ca. ein Viertel des Teilbestandes I wurde während ihres Praktikums von Frau Katrin Neue verzeichnet. Den verbliebenen Restbestand bearbeitete Frau Brandt-Salloum Ende 1992 bis Anfang 1993.
Der Bestand lagert im Magazin Dahlem. Für die Bestellung (rote Bestellzettel) gilt:
- VI. HA, Nl Grüber, Nr. ###
Zitierweise: GStA PK, VI. HA Familienarchive und Nachlässe, Nl Heinrich Grüber, Nr. ###
Biografische Daten:
24. Juni 1891: Geburt in Stolberg/Rheinland. Eltern: Ernst Grüber, Lehrer und Alwine Grüber, geb. Cleven
1897-1900: Grundschule in Stolberg
1900-1910: Gymnasium in Eschweiler
1910: Abitur
1910-1913: Studium der Philosophie, Geschichte und Theologie in Bonn und Berlin. In Berlin: Entschluss, Pfarrer zu werden
1913: Stipendiat der Universität Utrecht
1914: 1. Theologisches Examen. Besuch des Lehrerseminars in Mettmann
Aug.-Sept. 1914: Vikar in Beyenburg
Sep.-Dez. 1914: Stipendium in Utrecht. 9. Okt. 1914: Fall von Antwerpen
Jan. 1915: Einberufung zum Kriegsdienst
1915-1918: Kriegsdienst
Juli 1918: 2. Theologisches Examen
1919: Kandidat im Domkandidatenstift in Berlin bei Hofprediger Döhring
1920: Ordination in Berlin
Feb. 1920: Übernahme einer Pfarrstelle in Dortmund-Brakel
27. Mai 1920: Heirat mit Margarete, geb. Vits
1921: Geburt der Tochter Ingeborg
Juni 1923: Ausweisung durch die französische Besatzungsmacht
Juni- Nov. 1923: Tätigkeit in Berlin als Werbeleiter der Rhein-Ruhr-Hilfe
Nov. 1923: Rückkehr nach Dortmund-Brakel
1924: Geburt des Sohnes Ernst-Hartmut
1925: Erzieher in den Düsseltaler Anstalten der Inneren Mission
1925: Geburt des Sohnes Hans-Rolf
1926-1933: Leiter des Waldhofs in Templin
ab 1927: Aufbau des Arbeitsdienstes (Arbeitslager Uckermark)
Jan. 1933: Angebot zur Übernahme der Leitung des Arbeitsdienstes bzw. der zukünftigen Lagerführerschule (nicht verwirklicht)
Juni 1933: Rücktritt von der Mitarbeit im Arbeitsdienst
Aug. 1933: Entlassung als Leiter des Waldhofs
Feb. 1934: Pfarrstelle in Kaulsdorf
ab 1934: Mitarbeit in der Bekennenden Kirche
1936-1940: nebenamtlicher Geistlicher der holländischen Gemeinde in Berlin
ab Herbst 1936: Aufnahme der Tätigkeit des "Büros Grüber" (zunächst: Oranienburger Str. 20)
1937: erste Verhaftung durch die Gestapo wegen des Verdachts der Verbreitung illegaler Schriften
Feb. 1939: Umzug des "Büro Grüber" in das Haus an der Stechbahn
19.12.1940: Verhaftung durch die Gestapo und Überstellung in das KZ Sachsenhausen
Sep. 1941: Verlegung in das KZ Dachau
23. Juni 1943: Entlassung aus der KZ-Haft
1945: Einmarsch der Russen in Kaulsdorf. Einsetzung als Bürgermeister von Kaulsdorf. Mitarbeit in der Kirchenleitung
ab mai 1945: Mitarbeit im Magistrat von Groß-Berlin als stellvertretender Leiter des Beirates für kirchliche Angelegenheiten
3. Juni 1945: Gründung des Hauptausschusses "Opfer des Faschismus"
1945-1948: Leitung des VVN (Vereinigung der Opfer des Nationalsozialismus)
15. Juli 1945: Propst zu Berlin und Pfarrer von St. Nikolai und St. Marien
ab 1945: Mitarbeit in der Flüchtlingshilfe
1949-1958: Bevollmächtiger des Rates der EKD bei der Regierung der DDR
ab 1952: Repressalien gegen die "Junge Gemeinde"
1954: Kirchentag in Leipzig
mai 1958: Nichtmehranerkennung des Amtes des Bevollmächtigten durch die DDR und Rücktritt Grübers
1959: Eröffnung des "Heinrich-Grüber-Hauses" in Berlin-Zehlendorf
Juni 1961: Zeugenaussage im Prozess gegen Eichmann in Jerusalem
Juli 1961: Beginn der Pflanzung des "Grüber-Waldes" in Jerusalem
13. Aug. 1961: Bau der Berliner Mauer. Ende der Arbeit Grübers in seiner Ost-Berliner Gemeinde
1962: Rundreise durch die USA. Treffen mit Robert Kennedy
1964: Verweigerung der Einreise nach Ost-Berlin durch die DDR
Jan. 1965: Besuch in Lambarene bei Albert Schweitzer zu dessen 90. Geburtstag
Dez. 1965: Verleihung der Ossietzky-Medaille
8. Mai 1970: Verleihung der Ehrenbürgerschaft der Stadt Berlin
29. Nov. 1975: Tod Heinrich Grübers
Literatur (in Auswahl)
- Propst Heinrich Grüber: "Erinnerungen aus sieben Jahrzehnten", Köln/Berlin 1968
- Günter Köhler (Hrsg.): "Pontifex, nicht Partisan - Kirche und Staat in der DDR von 1949 bis 1958", Stuttgart 1974
- Evangelische Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte (Hrsg.): "An der Stechbahn - Erlebnisse und Berichte aus dem Büro Grüber in den Jahren der Verfolgung", Berlin 1957
- "Dona nobis pacem - gesammelte Predigten und Aufsätze aus zwanzig Jahren von Dr. Heinrich Grüber". Hrsg. Freundeskreis Grübers. Berlin 1956
- "Heinrich Grüber - Zeuge pro Israel" Hrsg. Freundeskres Grübers. Berlin 1963
Zitierweise: GStA PK, VI. HA, Nl Grüber, H.
Umfang: 4,8 lfm (2685 VE); Angaben zum Umfang: 4,8 lfm (2685 VE)
Bestand
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
19.08.2025, 12:19 MESZ