Urteilsbegründungen der Assessoren am Tribunal
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0398
LAG, Rep. 29 Wismarer Tribunal
Wismarer Tribunal >> 02. Relationen
01.04.1845-30.06.1845
Der Kaufmann Heyden contra die Alterleute des Amts der kleinen Fuhrleute zu Stralsund. - Der Gutspächter Heydmann zu Quolitz contra den Schlächter Joachim Christian Krüger in Sagard. - Die königliche Regierung zu Stralsund und der Pastor Wossidlow zu Abtshagen ad decret. consistorii vom 13. Januar 1844. - Der Schiffer J. M. Schumacher zu Stralsund contra den Kaufmann C. C. Peters. - Die Maurergesellen Genk und Henning contra den Bauern Sobeck. - Untersuchungssachen gegen das Dienstmädchen Johanna Sophia Oertel aus Greifswald. - Die Witwe Ewert und der Schiffer Schumacher zu Stralsund contra den Brantweinbrenner Sass. - Untersuchungssachen gegen den Arbeitsmann Johann Carl Christian Tegge aus Greifswald. - Der Rittergutsbesitzer Dondorff contra den Müller Lebenow. - Untersuchungssachen gegen den Tagelöhner Joachim Witt aus Barth. - Untersuchungssachen gegen den Schlosserlehrling Johann August Schulmeister in Wolgast. - Dr. Richter in Stralsund contra den Gutsbesitzer von Bilow auf Grischow. - Untersuchungssachen gegen den Tagelöhner Friedrich Ludwig Ernst Ruse zu Sievertshagen und den Kaufmann Johann Christian Gustav Hosfelt in Grimm. - Untersuchungssachen gegen den Maurer Amtsbruder Friedrich Schmietendorff. - Untersuchungssachen gegen die Ehefrau des Tagelöhners Lüders in Bergen. - Der Regierungssecretair Bohnstedt in Stralsund contra die Kahlow Zubzower Creditoren. - Untersuchungssachen gegen den Tagelöhner Johann Christoph Dähn. - Untersuchungssachen gegen Carl Kanahs in Greifswald. - Untersuchungssacgen gegen den Jäger und Gärtner Julius Timmich zu Stielow. - Johanna Wolters in Greifswald contra den Töpfergesellen August Assow in Stralsund. - Untersuchungssachen gegen die Witwe des pensionierten Unterofficier Krug. - Untersuchungssachen gegen die Ehefrau des Schneiders Franz. - Untersuchungssachen gegen den Tagelöhner Christian Diederich Scheel aus Grimmen. - Untersuchungssachen gegen den Fischer Joachim Christian Pagels zu Lassahn
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:30 MEZ
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