Deutsche Liga für Menschenrechte
Vollständigen Titel anzeigen
BArch R 58/9815
R 58/6548
Slg. NS-Archiv d. MfS d. DDR/ZA VI 3289
BArch R 58 Reichssicherheitshauptamt
Reichssicherheitshauptamt >> R 58 Reichssicherheitshauptamt >> Verfolgung von politischen Gegnern >> Pazifisten und Internationalisten
1931-1934
Enthält v.a.:
Kontrolle, Überwachung, Verbot von Veranstaltungen, Auflösung der Liga
Beschlagnahme von Unterlagen
Propaganda
Politische Betätigung
Tagungen, Kongresse, Clubabende, Kundgebungen, Versammlungen
Einsatz für die Presse- und Versammlungsfreiheit, Eigentums- und Freiheitsrechte, Pazifismus
Protest gegen das "Weltbühne"-Urteil des Reichsgerichts, u.a. Karl von Ossietzky
Sowjetunion, u.a., Repressionen gegen oppositionelle Kräfte
"Antifaschistische Konzentration"
Deutsch-polnische Verständigung
Berlin, Paris, Königsberg (Preußen), Schneidemühl
Kooperation mit der Deutschen Friedensgesellschaft
Kontakte mit der französischen Liga
Kampfkongress gegen den imperialistischern Krieg
Romain Rolland, Henri Barbusse, Maxim Gorkij
Otto Lehmann-Russbüldt
Asyl für Trotzkij
Anti-Kriegs-Kongress in Amsterdam 1932
Sozialistische Arbeiter-Internationale
Jürgen Kuczynski, Curt Grossmann
Verbot der "Roten Fahne"
Einsatz für die KPD
Gewalttaten der SA, u.a. Ausschuss zur Untersuchung der SA-Überfälle
Einsatz gegen die Verordnung des Reichspräsidenten zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen vom 28. März 1931 und für die Erhaltung der Grund- und Menschenrechte
Fall des Reichswehrleutnants a.D. Richard Scheringer.- Bildung eines "Scheringer-Komitees", u.a. Einsatz gegen inhumane Haftbedingungen und die Rechtsprechung des Reichsgerichts
Berliner Mai-Unruhen 1929.- Schadenersatzanträge und Einsetzung eines Untersuchungsausschusses
Kampf gegen die NSDAP, u.a. "Bilanz der nationalsozialistischen Morde" im Zeitraum 1930-1932, politische Morde des Jahres 1933
Wolfram von Hanstein
Lion Freuchtwanger, Fritz Ausländer, Rudolf Wissel, Heinrich Mann, Rudolf Olden
Alexander Graf Stenbock-Fermor, Eugen W. Mewes, Adolf Löwe
Sozialistische Arbeiter-Partei Deutschlands
Schaffung einer Einheitsfront
Gemeinsamer Aufmarsch von SA und Reichswehr in Münster.- Protest
Liga für Menschenrechte in Prag.- Aufnahme von Emigranten
Ausstellung über Bulgarien in Berlin
Martin Barkowski, Bürgermeister a.D., Königsberg (Preußen)
"Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque.- Filmvorführung
Einrichtung von Sondergerichten
Aufruf "An alle Denkenden!"
"Die Menschenrechte.- Organ der Deutschen Liga für Menschenrechte", u.a. Briefe von Leo Tolstoy
Kontrolle, Überwachung, Verbot von Veranstaltungen, Auflösung der Liga
Beschlagnahme von Unterlagen
Propaganda
Politische Betätigung
Tagungen, Kongresse, Clubabende, Kundgebungen, Versammlungen
Einsatz für die Presse- und Versammlungsfreiheit, Eigentums- und Freiheitsrechte, Pazifismus
Protest gegen das "Weltbühne"-Urteil des Reichsgerichts, u.a. Karl von Ossietzky
Sowjetunion, u.a., Repressionen gegen oppositionelle Kräfte
"Antifaschistische Konzentration"
Deutsch-polnische Verständigung
Berlin, Paris, Königsberg (Preußen), Schneidemühl
Kooperation mit der Deutschen Friedensgesellschaft
Kontakte mit der französischen Liga
Kampfkongress gegen den imperialistischern Krieg
Romain Rolland, Henri Barbusse, Maxim Gorkij
Otto Lehmann-Russbüldt
Asyl für Trotzkij
Anti-Kriegs-Kongress in Amsterdam 1932
Sozialistische Arbeiter-Internationale
Jürgen Kuczynski, Curt Grossmann
Verbot der "Roten Fahne"
Einsatz für die KPD
Gewalttaten der SA, u.a. Ausschuss zur Untersuchung der SA-Überfälle
Einsatz gegen die Verordnung des Reichspräsidenten zur Bekämpfung politischer Ausschreitungen vom 28. März 1931 und für die Erhaltung der Grund- und Menschenrechte
Fall des Reichswehrleutnants a.D. Richard Scheringer.- Bildung eines "Scheringer-Komitees", u.a. Einsatz gegen inhumane Haftbedingungen und die Rechtsprechung des Reichsgerichts
Berliner Mai-Unruhen 1929.- Schadenersatzanträge und Einsetzung eines Untersuchungsausschusses
Kampf gegen die NSDAP, u.a. "Bilanz der nationalsozialistischen Morde" im Zeitraum 1930-1932, politische Morde des Jahres 1933
Wolfram von Hanstein
Lion Freuchtwanger, Fritz Ausländer, Rudolf Wissel, Heinrich Mann, Rudolf Olden
Alexander Graf Stenbock-Fermor, Eugen W. Mewes, Adolf Löwe
Sozialistische Arbeiter-Partei Deutschlands
Schaffung einer Einheitsfront
Gemeinsamer Aufmarsch von SA und Reichswehr in Münster.- Protest
Liga für Menschenrechte in Prag.- Aufnahme von Emigranten
Ausstellung über Bulgarien in Berlin
Martin Barkowski, Bürgermeister a.D., Königsberg (Preußen)
"Im Westen nichts Neues" von Erich Maria Remarque.- Filmvorführung
Einrichtung von Sondergerichten
Aufruf "An alle Denkenden!"
"Die Menschenrechte.- Organ der Deutschen Liga für Menschenrechte", u.a. Briefe von Leo Tolstoy
Reichssicherheitshauptamt (RSHA), 1939-1945
Aktenführende Organisationseinheit: SD-HA
Akte
deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
24.04.2026, 11:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Bundesarchiv (Archivtektonik)
- Norddeutscher Bund und Deutsches Reich (1867/1871-1945) (Tektonik)
- Inneres, Gesundheit, Polizei und SS, Volkstum (Tektonik)
- Reichssicherheitshauptamt (Bestand)
- R 58 Reichssicherheitshauptamt (Gliederung)
- Verfolgung von politischen Gegnern (Gliederung)
- Pazifisten und Internationalisten (Gliederung)