Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 D911002/104
C911002/202
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/002 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1991 >> Juli 1991
Freitag, 19. Juli 1991
Für die Umwelt im Einsatz: Das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ) - ein Modell in Baden-Württemberg. Junge Leute ziehen Bilanz. Gespräch mit Alexa Vogt, Teilnehmerin am FÖJ. VOGT: Ihre Einsatzstelle im Rahmen des FÖJ bei der Umweltbeauftragten der Stadt Kehl. Zum Arbeitsablauf gehört u.a. Mitarbeit bei der Öffentlichkeitsarbeit. Motive ihres Engagements sind ihr jahrelanges Interesse für die Natur, Liebe zum Wandern und enge Naturverbundenheit. Nun Hinwendung zur Umweltpädagogik. WÖRNER: Gute Zusammenarbeit mit der Teilnehmerin des FÖJ Vogt. Übertragung von selbständigen Arbeiten. VOGT: Erfahrung eines großen Spektrums von Umweltthemen. Weitergabe von Erfahrungen durch das FÖJ an den Freundeskreis. Gespräch mit Konrad Pflug von der Landeszentrale für politische Bildung, der für die Teilnehmer des FÖJ zuständig ist. PFLUG: Motive der Teilnehmer am FÖJ für ihr ökologisches Engagement: Interesse der Jugendlichen am Arbeiten in der freien Natur, "weg von zuhause" und Berufsorientierungswünsche. Es gibt folgende Einsatzstellen für das FÖJ: 1. Kommunale Einrichtungen. Mitarbeit im Tiefbauamt, Renaturierung von Bachläufen. 2. Lehrerfortbildungsakademie in Donaueschingen. Anlegen eines Schulmodellgartens. 3. Naturschutzgebiete. Betreuung und Pflege. 4. Ökologische Bauernhöfe. Mitarbeit. Gespräch mit zwei Teilnehmern des FÖJ im Naturschutzgebiet der Halbinsel Mettnau bei Radolfzell. KÖRBER und THIELMANN: Verbindung des FÖJ mit den eigenen Berufswünschen. Ökologische Besonderheiten der Halbinsel Mettnau. Forderung nach besserer Bezahlung für das FÖJ. SCHUSTER: Kritik am FÖJ, da normale Arbeitskräfte durch FÖJ-Teilnehmer ersetzt werden. Finanzielle Schwierigkeiten der Umweltverbände.
S 2
0:25:00; 0'25
Audio-Visuelle Medien
Hirth, Brigitte
Körber, Ina
Rüdiger, Rolf
Schuster, Siegfried; Ornithologe, Realschullehrer, Natur- und Umweltschützer, 1936-2018
Thielmann, Lutz
Vogt, Alexa
Wörner, Sabine
Kehl OG
Radolfzell am Bodensee KN
Naturschutz
Ökologie: Freiwilliges Ökologisches Jahr
Umweltschutz
Wandern
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:29 MEZ
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