Lorenz Dreer, Hauptschuldner, Jakob Walraff, Schultheiß, und Moritz Dreer als Mitgültbürgen, alle zu Rulfingen wohnhaft, bekunden: Sie haben zum Nutzen des Hauptschuldners an Hilarius Hornstain, geistlichen Verwalter und verordneten Spitalpfleger zu Sigmaringen, für 40 Gulden Hauptgut in Münz Landeswährung (jeden Gulden zu 15 Konstanzer Batzen oder 60 Kreuzer gerechnet), deren Empfang der Hauptschuldner bestätigt, 2 Gulden jährlichen Zinses verkauft, zahlbar an Martini aus seinem (des Hauptschuldners) ererbten halben Viertel an einer "Hub", in die folgende Güter gehören: im Lochaw 1 Jauchert Ackers (Anlieger: die Halde; Hans Walz), 1 Jauchert im Staigösch (Anlieger: Veit Berner; Krauchenwieser Straße), 3 Viertel Ackers im Bormösch, der Irenacker (Anlieger: Veit Berner; des Spitals von Mengen Gut), 1 Viertel Wiesacker (Anlieger: Hans Walz; Veit Berner), 3 Viertel Wiesen an der Huetwiese (Anlieger: Hans Walz Kuechenstock), 1 Viertel in der Gieß (Anlieger: Hans Walz; die Ablach), die Hälfte am 4. Teil Holz (Anlieger: Veit Schmitt; des Dorfes Holz; Stungarten). Daraus gehen jährlich der Herrschaft Sigmaringen 1 1/2 Viertel und 3 Viertel Vesen und 1 Imi Hafer, auch Steuer und Dienst, dem Gotteshaus Lindau 3 1/2 Imi Korn, 1 Viertel Roggen und 4 1/2 Kreuzer Heuzins, auch der gewöhnliche Zehnt. Das vom Aussteller verschriebene Unterpfand ist vom Gericht zu Rulfingen als hinreichend anerkannt worden. Die Aussteller verpflichten sich bei säumiger Zinszahlung zum Einlager in Sigmaringen. Vom Käufer wird die Zinsablösung bei halbjähriger Kündigung gestattet