Siegelsammlung (Bestand)
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W 251
Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik) >> 4. Nichtstaatliches Schriftgut / Archivische Sammlungen >> 4.5. Archivische Sammlungen (W) >> 4.5.6. Siegelsammlung
10. Jh.-20. Jh.
Siegel, Siegelmarken, Siegelabdrücke und -abgüsse.
Bestandsgeschichte: Sammelbestand aus eigenen Beständen, Ankäufen und Fremdbeständen.
Form und Inhalt: Die Siegelsammlung W 251 umfasst etwa 7000 Stücke aus einer Vielzahl verschiedener Provenienzen, die teils zu den eigenen Beständen gehören, teils Ankäufen oder Übergaben aus privater Hand zuzuordnen sind. Bei den Letzteren handelt es sich meist um wenige Einzelstücke, in fünf Fällen aber auch um umfangreichere Sammlungen von bis zu annähernd 3000 Exemplaren.
Das materielleSpektrum reicht von Wachssiegeln und Bleibullen, die aus unbekannten Gründen von den zugehörigen Urkunden getrennt wurden bzw. abgefallen sind, über aufgedrückte Lacksiegel oder Siegelmarken aus Papier bis zu einfachen Stempeln auf Papier; daneben enthält die Sammlung zahlreiche Abgüsse bzw. Nachbildungen aus Wachs, Kunststoff oder Gips.
Auf die weit über 100 Jahre zurückreichende Entstehungsgeschichte der Sammlung ist wohl zurückzuführen, dass bei ihrer (durch Corona und andere Faktoren mehrfach unterbrochenen) Ordnung und Erschließung in den Jahren seit 2016 nur zu etwa zwei Drittel der Siegel Informationen zu Siegelführer und Datierung vorgefunden wurden, die zunächst ungeprüft übernommen und durch Angaben zu Größe, Form und Farbe ergänzt wurden. Die ohne zeitaufwändige Untersuchung der oft beschädigten Umschriften bzw. Bilder nicht identifizierbaren, derzeit (Stand August 2023) noch etwa 2100 Stück zählenden Siegel fasst das Findbuch im Abschnitt 3 in der Hoffnung zusammen, dass kundige Augen bei der Betrachtung der Digitalisate das eine oder andere Siegel erkennen und Siegelführer und/oder ungefähre Datierung benennen können; in diesem Fall wäre das Landesarchiv für eine entsprechende Mitteilung (übrigens auch für Korrekturen möglicherweise fehlerhafter Informationen in den Abschnitten 1 und 2) sehr dankbar (siegel.westfalen@lav.nrw.de). Die Erschließung der Siegelsammlung ist also mit dem Hochladen dieses Findbuchs nicht abgeschlossen, sondern wird dynamisch weiter vorangetrieben.
Juni 2023
Dr. A. Koppetsch
Bestandsgeschichte: Sammelbestand aus eigenen Beständen, Ankäufen und Fremdbeständen.
Form und Inhalt: Die Siegelsammlung W 251 umfasst etwa 7000 Stücke aus einer Vielzahl verschiedener Provenienzen, die teils zu den eigenen Beständen gehören, teils Ankäufen oder Übergaben aus privater Hand zuzuordnen sind. Bei den Letzteren handelt es sich meist um wenige Einzelstücke, in fünf Fällen aber auch um umfangreichere Sammlungen von bis zu annähernd 3000 Exemplaren.
Das materielleSpektrum reicht von Wachssiegeln und Bleibullen, die aus unbekannten Gründen von den zugehörigen Urkunden getrennt wurden bzw. abgefallen sind, über aufgedrückte Lacksiegel oder Siegelmarken aus Papier bis zu einfachen Stempeln auf Papier; daneben enthält die Sammlung zahlreiche Abgüsse bzw. Nachbildungen aus Wachs, Kunststoff oder Gips.
Auf die weit über 100 Jahre zurückreichende Entstehungsgeschichte der Sammlung ist wohl zurückzuführen, dass bei ihrer (durch Corona und andere Faktoren mehrfach unterbrochenen) Ordnung und Erschließung in den Jahren seit 2016 nur zu etwa zwei Drittel der Siegel Informationen zu Siegelführer und Datierung vorgefunden wurden, die zunächst ungeprüft übernommen und durch Angaben zu Größe, Form und Farbe ergänzt wurden. Die ohne zeitaufwändige Untersuchung der oft beschädigten Umschriften bzw. Bilder nicht identifizierbaren, derzeit (Stand August 2023) noch etwa 2100 Stück zählenden Siegel fasst das Findbuch im Abschnitt 3 in der Hoffnung zusammen, dass kundige Augen bei der Betrachtung der Digitalisate das eine oder andere Siegel erkennen und Siegelführer und/oder ungefähre Datierung benennen können; in diesem Fall wäre das Landesarchiv für eine entsprechende Mitteilung (übrigens auch für Korrekturen möglicherweise fehlerhafter Informationen in den Abschnitten 1 und 2) sehr dankbar (siegel.westfalen@lav.nrw.de). Die Erschließung der Siegelsammlung ist also mit dem Hochladen dieses Findbuchs nicht abgeschlossen, sondern wird dynamisch weiter vorangetrieben.
Juni 2023
Dr. A. Koppetsch
ca. 7.000 Stücke, teilweise unverzeichnet.
Bestand
German
Friedrich Philippi, Georg Tumbült u. Theodor Ilgen, Die Westfälischen Siegel des Mittelalters, Bd. 1-4, Münster 1882-1894.
Friedrich Philippi, Georg Tumbült, Theodor Ilgen: Die Westfälischen Siegel des Mittelalters, vier Bände Münster 1882-1894 (https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/979261)
Friedrich Philippi, Georg Tumbült, Theodor Ilgen: Die Westfälischen Siegel des Mittelalters, vier Bände Münster 1882-1894 (https://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/hd/content/titleinfo/979261)
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET
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