Korrespondenz Eugen Zimmermanns an Hermine von Preußen (maschinenschriftliche Durchschrift). Berlin, 27. November 1925. [3 Blatt]
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BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E., Nr. 84
BPH, Rep. 192 Nl Zimmermann, E. Zimmermann, Eugen (Dep.)
Zimmermann, Eugen (Dep.) >> 05 Korrespondenzen >> 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z >> 05.02.03 Hermine von Preußen (2. Gemahlin Wilhelms II.) >> 05.02.03.01 1925
27.11.1925
Enthält:
- Dank für Schreiben vom 23. November 1925
- Beilage eines Berichtes über die Gemeinschaft der Bücherfreunde
- Otto von Gottbergs Besuch bei Eugen Zimmermann (Schreiber des Romans "Kaiserglanz" über Wilhelm I.); Gottbergs Weggang aus Überzeugung nach Übergang der Deutschen Allgemeinen Zeitung in demokratische Hände; das Schreiben als sein täglicher Broterwerb
- Politische Stellung der einzelnen Parteien und deren Machtkampf untereinander
- Derzeitige Lage der deutschnationalen Minister nach ihrem Ausscheiden aus dem Kabinett, ihre neue Stellung in der Opposition
- Nachfolgeforderungen von den Locarnoparteien für den Posten des Wehrministers (Dr. Gessler): General von Daimling, General von Schönaich, General Reinhardt (der Württemberger), (alle Republikaner)
- Ablehnung der drei Kandidaten durch die Reichswehr
- Aufrechterhaltung des monarchischen Gedankens; Versuche Dr. Gessler und damit zugleich von Seeckt zum Bleiben zu bewegen
- Hoffnung für einen baldigen Abschluss der Abfindungsgesetze für die Hohenzollern
- Derzeitige schwache Führung: Hindenburgs Durchhaltewillen; Reichskanzler Dr. Luthers nervliche Anspannung; zusätzliche wirtschaftliche Probleme: Massenhafte Arbeiterentlassungen, hohe Preise für Lebensmittel
- Rückfrage nach dem Befinden von Hermine und Grüße an das Ehepaar von Preußen
- Dank für Schreiben vom 23. November 1925
- Beilage eines Berichtes über die Gemeinschaft der Bücherfreunde
- Otto von Gottbergs Besuch bei Eugen Zimmermann (Schreiber des Romans "Kaiserglanz" über Wilhelm I.); Gottbergs Weggang aus Überzeugung nach Übergang der Deutschen Allgemeinen Zeitung in demokratische Hände; das Schreiben als sein täglicher Broterwerb
- Politische Stellung der einzelnen Parteien und deren Machtkampf untereinander
- Derzeitige Lage der deutschnationalen Minister nach ihrem Ausscheiden aus dem Kabinett, ihre neue Stellung in der Opposition
- Nachfolgeforderungen von den Locarnoparteien für den Posten des Wehrministers (Dr. Gessler): General von Daimling, General von Schönaich, General Reinhardt (der Württemberger), (alle Republikaner)
- Ablehnung der drei Kandidaten durch die Reichswehr
- Aufrechterhaltung des monarchischen Gedankens; Versuche Dr. Gessler und damit zugleich von Seeckt zum Bleiben zu bewegen
- Hoffnung für einen baldigen Abschluss der Abfindungsgesetze für die Hohenzollern
- Derzeitige schwache Führung: Hindenburgs Durchhaltewillen; Reichskanzler Dr. Luthers nervliche Anspannung; zusätzliche wirtschaftliche Probleme: Massenhafte Arbeiterentlassungen, hohe Preise für Lebensmittel
- Rückfrage nach dem Befinden von Hermine und Grüße an das Ehepaar von Preußen
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:43 MESZ
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- 05.02 Korrespondenz von Eugen Zimmermann an A-Z (Gliederung)
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