Henne Ulner v. Dieburg und seine Frau Pauline bekunden, dass sie ihren Teil an Dorf und Vogtei Gräfenhausen an Graf Johann v. Katzenelnbogen und d...
Vollständigen Titel anzeigen
202
B 3 Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft)
Urkunden der Grafschaft Katzenelnbogen (Obergrafschaft) >> 1 Findbuch Demandt
1418 März 28
Kopie (um 1430) Staatsarchiv Marburg, K. Kopiar 312; Undat. Kopie Staatsarchiv Darmstadt, Gräfenhausen; Ziegenhainer Repertorium XIII fol. 99 (hiernach fehlte das Original schon bei der Revision des Samtarchivs im Jahre 1707)
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1418 feria secunda post festum Pasche
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Ulner v. Dieburg und seine Frau Pauline bekunden, dass sie ihren Teil an Dorf und Vogtei Gräfenhausen an Graf Johann v. Katzenelnbogen und dessen Frau verkauft haben, wie die darüber gegebenen Haupturkunden ausweisen (Vgl. Nr. 2860.). Da dieses Dorf Lehen ist, versprechen sie, die Zustimmung des Lehnsherrn und ihrer Ganerben binnen Jahresfrist zu erwirken. Dafür setzen sie als Bürgen Konrad Krieg von Altheim, Herdan von Büches und Henne Groschlag, die gemeinsam mit Henne Ulner im Versäumnisfalle auf Mahnung je einen Knecht mit einem Pferde solange in ein Einlager nach Darmstadt oder Reinheim schicken müssen, bis die Aussteller die genannte Zustimmung erwirkt oder die 450 Gulden (Kaufpreis) zurückgezahlt haben. Stirbt ein Bürge, muss er binnen Monatsfrist ersetzt werden. Henne gelobt, die Bürgen schadlos zu halten, und siegelt gemeinsam mit ihnen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 2861
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Ulner v. Dieburg und seine Frau Pauline bekunden, dass sie ihren Teil an Dorf und Vogtei Gräfenhausen an Graf Johann v. Katzenelnbogen und dessen Frau verkauft haben, wie die darüber gegebenen Haupturkunden ausweisen (Vgl. Nr. 2860.). Da dieses Dorf Lehen ist, versprechen sie, die Zustimmung des Lehnsherrn und ihrer Ganerben binnen Jahresfrist zu erwirken. Dafür setzen sie als Bürgen Konrad Krieg von Altheim, Herdan von Büches und Henne Groschlag, die gemeinsam mit Henne Ulner im Versäumnisfalle auf Mahnung je einen Knecht mit einem Pferde solange in ein Einlager nach Darmstadt oder Reinheim schicken müssen, bis die Aussteller die genannte Zustimmung erwirkt oder die 450 Gulden (Kaufpreis) zurückgezahlt haben. Stirbt ein Bürge, muss er binnen Monatsfrist ersetzt werden. Henne gelobt, die Bürgen schadlos zu halten, und siegelt gemeinsam mit ihnen
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Demandt, Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, Regesten-Nr. 2861
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:40 MESZ