War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden, 0759
War Stadt U Stadt Warendorf Urkunden Stadt Warendorf Urkunden
Stadt Warendorf Urkunden
1644 März
Regest: Bürgermeister und Rat der Stadt Warendorf verkaufen mit Zustimmung der Alterleute, Chur und Gilden an Eberwin und Bernhardt Droste, Gebrüder und beide der Rechten Licentiate, sowie an Catharina und Elisabeth Drosten, Geschwister, eine erbliche jährlich in Münster zahlbare Rente von 18 Reichstaler für 300 Reichstaler, die besonders zum Ankauf eines in Warendorf gelegenen Hofes von dem Generalfeldzeugmeister Graf von Vehlen verwandt werden sollen, bei Verpfändung der städtischen Einkünfte, der vor der Stadt gelegenen Gehölze und Weiden Fredde und Miedlenbringk sowie des von dem Generalfeldzeugmeister Graf von Vehlen angekauften in Warendorf am Münster Walle gelegenen Hofes (= U 756). Es bürgen die Bürger zu Warendorf: 1. Henrich Harnischmacher, der sein Haus an der Oststraße zwischen Hartlieb Heßling und Johann Schreiber zum Pfand setzt. 2. Wilhelm Heßlingk, der seinen Kamp vor dem Münstertor zwischen Johann Giesen und Johann Nettelenstrodts Kämpen zum Pfand setzt. 3. Dieterich Herte, der sein Haus an der Freckenhorster Straße zwischen Henrich Gravenkamps und Paul Bitters Häusern zum Pfand gibt.
Ausfertigung - Pergament 24 x 38 cm; anhängendes Sekretsiegel in Holzkapsel. Unterschrift des Notars und Sekretärs Joh. Consbruch und der drei Bürgen. Kapital laut Notiz in dorso 1851/54 abgelöst; daher Urkunde kassiert. Die Urkunde ist mit den Urkunden 596, 619, 631 und 855 zusammengeheftet. Bisher U 203. Liegt bei U 596.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:08 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland