Gerhard-Rohlfs-Schule Vegesack (Bestand)
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4.39/41
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4. Staatliche Stellen und Eigenbetriebe des Landes und der Stadtgemeinde Bremen >> 4.8. Kultur, Bildung und Kirche >> 4.8.2. Einzelne Schulen
1865 - 1965
Enthält: Konferenzprotokolle - Jahresberichte - Schulverwaltung - Schulvereine - Reifeprüfungsarbeiten - Verschiedenes
Geschichte des Bestandsbildners: Am 5. April 1869 wurde in Vegesack eine Realschule eröffnet, die aus der "Höheren Bürgerschule" hervorgegangen war. Unter der Leitung des Direktors Dr. Ebeling wurde die Realschule bereits 1874 zu einem neunstufigen Realgymnasium bzw. zu einer Realschule 1. Ordnung ausgebaut, um ab dem Jahr 1882 die Bezeichnung Realgymnasium Vegesack zu führen. 1902 wurde unter dem Direktor Prof. Vollert die Schule in ein Reformrealgymnasium nach dem sog. "Frankfurter Lehrplan" ausgebaut, sie erhielt in der Folge die Gleichberechtigung mit Gymnasien und anderen auf den Hochschulzugang vorbereitenden Einrichtungen. 1937 wurde das Realgymnasium Vegesack in Oberschule für Jungen in Vegesack umbenannt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Oberschule für Jungen in Vegesack wurde bereits im August 1938 nach Abschluss von Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen anläßlich ihrer Wiedereröffnung in "Gerhard-Rohlfs-Schule" umbenannt. Zugleich wurde die Oberstufe in einen mathematisch-naturwissenschaftlichen und einen sprachlichen Zweig geteilt. In den letzten Kriegsjahren erfolgte wegen der Gefahr durch Luftangriffe die Verlegung der Gerhard-Rohlfs-Schule nach Hofgeismar in Oberhessen. Im vorliegenden Bestand ist die Schulgeschichte bis zur Wiederaufnahme des Schulbetriebes nach dem Kriegsende und bis zur Neueinrichtung des Schulwesens Anfang der 50er Jahre dokumentiert.
Die später in Gerhard-Rohlfs-Gymnasium umbenannte Gerhard-Rohlfs-Schule verlor im Rahmen des Umbaus des bremischen Schulwesens in den 70er und 80er Jahren ihren Status als durchgängiges Gymnasium und fungiert seither als Gerhard-Rohlfs-Schulzentrum des Sekundarbereichs I.
Ein Schulgebäude war auf dem Grundstück der Gerhard-Rohlfs-Schule erstmals im Jahr 1861 durch die Höhere Bürgerschule bezogen worden. Der Bau wurde 1861, 1907, 1938 und noch mehrfach in der Nachkriegszeit baulich verändert.
Elmshäuser 2000
Bestandsgeschichte: Der vorliegende Bestand enthält Schriftgut der Gerhard-Rohlfs-Schule, das in den Sachakten die Zeit von der Gründung der Realschule 1869 bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Die Protokollreihen reichen bis Mitte der 60er Jahre. Das Schriftgut wurde im Februar 2000 vom Gerhard-Rohlfs-Schulzentrum übernommen, die jüngeren Konferenzprotokolle befanden sich im Gymnasium Vegesack. Zu diesem Zeitpunkt waren Teile der älteren Sachakten bereits verschollen und die modernen Akten ab den 50er Jahren waren durch einen Wasserschaden überwiegend unbrauchbar geworden. Somit wurde für die Zeit ab Mitte der 50er Jahre abgesehen von den Konferenzprotokollen kein archivwürdiges Schriftgut übernommen.
Die Sachakten wurden in der Schule in zwei Registraturschichten geführt, von denen die erste bis 1930 reicht, während die zweite Schicht den Zeitraum 1930-1952 abdeckt. Die Akten der ersten Schicht sind alphabetisch-chronologische Korrespondenzreihen, während in der zweiten Schicht Sachakten nach einem Aktenplan gebildet wurden. In der zweiten Schicht wurde bei der Übernahme zwar auch kassiert, die wesentlichen Fehlstellen sind jedoch auf die o.a. Schriftgutverluste zurückzuführen. Die Abiturarbeiten wurden in Auswahl übernommen.
Geschichte des Bestandsbildners: Am 5. April 1869 wurde in Vegesack eine Realschule eröffnet, die aus der "Höheren Bürgerschule" hervorgegangen war. Unter der Leitung des Direktors Dr. Ebeling wurde die Realschule bereits 1874 zu einem neunstufigen Realgymnasium bzw. zu einer Realschule 1. Ordnung ausgebaut, um ab dem Jahr 1882 die Bezeichnung Realgymnasium Vegesack zu führen. 1902 wurde unter dem Direktor Prof. Vollert die Schule in ein Reformrealgymnasium nach dem sog. "Frankfurter Lehrplan" ausgebaut, sie erhielt in der Folge die Gleichberechtigung mit Gymnasien und anderen auf den Hochschulzugang vorbereitenden Einrichtungen. 1937 wurde das Realgymnasium Vegesack in Oberschule für Jungen in Vegesack umbenannt.
Geschichte des Bestandsbildners: Die Oberschule für Jungen in Vegesack wurde bereits im August 1938 nach Abschluss von Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen anläßlich ihrer Wiedereröffnung in "Gerhard-Rohlfs-Schule" umbenannt. Zugleich wurde die Oberstufe in einen mathematisch-naturwissenschaftlichen und einen sprachlichen Zweig geteilt. In den letzten Kriegsjahren erfolgte wegen der Gefahr durch Luftangriffe die Verlegung der Gerhard-Rohlfs-Schule nach Hofgeismar in Oberhessen. Im vorliegenden Bestand ist die Schulgeschichte bis zur Wiederaufnahme des Schulbetriebes nach dem Kriegsende und bis zur Neueinrichtung des Schulwesens Anfang der 50er Jahre dokumentiert.
Die später in Gerhard-Rohlfs-Gymnasium umbenannte Gerhard-Rohlfs-Schule verlor im Rahmen des Umbaus des bremischen Schulwesens in den 70er und 80er Jahren ihren Status als durchgängiges Gymnasium und fungiert seither als Gerhard-Rohlfs-Schulzentrum des Sekundarbereichs I.
Ein Schulgebäude war auf dem Grundstück der Gerhard-Rohlfs-Schule erstmals im Jahr 1861 durch die Höhere Bürgerschule bezogen worden. Der Bau wurde 1861, 1907, 1938 und noch mehrfach in der Nachkriegszeit baulich verändert.
Elmshäuser 2000
Bestandsgeschichte: Der vorliegende Bestand enthält Schriftgut der Gerhard-Rohlfs-Schule, das in den Sachakten die Zeit von der Gründung der Realschule 1869 bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts dokumentiert. Die Protokollreihen reichen bis Mitte der 60er Jahre. Das Schriftgut wurde im Februar 2000 vom Gerhard-Rohlfs-Schulzentrum übernommen, die jüngeren Konferenzprotokolle befanden sich im Gymnasium Vegesack. Zu diesem Zeitpunkt waren Teile der älteren Sachakten bereits verschollen und die modernen Akten ab den 50er Jahren waren durch einen Wasserschaden überwiegend unbrauchbar geworden. Somit wurde für die Zeit ab Mitte der 50er Jahre abgesehen von den Konferenzprotokollen kein archivwürdiges Schriftgut übernommen.
Die Sachakten wurden in der Schule in zwei Registraturschichten geführt, von denen die erste bis 1930 reicht, während die zweite Schicht den Zeitraum 1930-1952 abdeckt. Die Akten der ersten Schicht sind alphabetisch-chronologische Korrespondenzreihen, während in der zweiten Schicht Sachakten nach einem Aktenplan gebildet wurden. In der zweiten Schicht wurde bei der Übernahme zwar auch kassiert, die wesentlichen Fehlstellen sind jedoch auf die o.a. Schriftgutverluste zurückzuführen. Die Abiturarbeiten wurden in Auswahl übernommen.
2
Bestand
Literatur: Festschrift zum 100jährigen Bestehen des Gerhard-Rohlfs-Gymnasiums zu Bremen-Vegesack und zum 50jährigen Bestehen des Vereins der Ehemaligen 1869-1969, Bremen 1969.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ