Wismar 1945 - 1949 Zeitzeugen berichten
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SG/AB/MB/02114
SG/AB Archivbibliothek
Archivbibliothek >> 07. F Geschichte einzelner Ortschaften und Kommunen >> 07.03. FC Chroniken von Orten des ehemaligen Kreises Wismar
2017
Inhaltsverzeichnis: - Einleitung: "Ob es überhaupt jemanden interessiert, was wir erlebt haben?" S. 7 - Michael Boel: "Dort hielt der Zug und es gab einen Fliegeralarm." S. 14 - Hans-Lothar Skripskausky: "... unser Haus erbebte, als sei es getroffen worden und versetzte alle Anwesenden in Angst und Schrecken." S. 21 - Marinus Kromhout: "... in der Straße liegen verschiedene ermordete Menschen." S. 25 - Dr. Hugo Möller: "... der erwartete Angriff war vorbei: der Krieg ist aus! Wirklich aus!" S. 28 - Carl Keuscher: "Manche Einwohner bemühen sich, ihre alte rote Fahne von dem eingestickten Hackenkreuz zu befreien." S. 34 - Carl Keuscher: "Vom Aufbau der Stadt- Kreisverwaltung in Wismar nach Beendigung des Krieges 1945." S. 45 - Eva Framm: "Ich selbst bat im Namen aller Frauen und Mütter und Kinder um Frieden und die kampflose Übergabe" S. 58 - Elisabeth Holzen: "Wir gingen mit dem Gefühl nach Hause, dass sich für unsere Vaterstadt alles noch zum Guten wende könne." S. 59 - Frieder Rosada: "Ununterbrochen fuhr der Strom der Trecks vorbei" S. 61 - Alan Jefferson: "Wir waren die ersten, die Wismar gegen 17:30 Uhr erreichten." S.63 - Robert Hartig: "Vor dem, Deutschen Haus' hatten deutsche Soldaten ihre Gewehre an der Hauswand zusammengestellt." S.68 - Anneliese Düsing: "In Wismar lief ein Teil der Bevölkerung mit ganzen runden Käsen umher..." S. 70 - Margarethe Krumm: "Patienten, die dazu in der Lage waren, brachten eigene Feuerung mit." S. 72 - Prof. Heinz Janert: "Die Masse der Menschen verhielt sich wie eine führerlos gewordene Hammelhorde." S. 75 - Prof. Heinz Jannert: Der Neubeginn in Wismar S. 84 - Karl Krumm: "In dieser Situation waren die Genossen der KPD die aktivsten Kämpfer." S. 90 - Maurice E. Jeffries: "Es ist furchtbar anzusehen, der völlige und äußerste Zusammenbruch einer großen Nation." S. 92 - Pjotr Tkschenkow: "Es War die erste Stadt in Deutschland, die uns mit flotter Musik empfing!" S. 105 - Ernst Krumm: "Wir wurden gleich gute Freunde..." S. 108 - Anneliese Düsing: "Von den Arbeiterveteranen wird Oberst Kusmitschew als streng, aber gerecht geschildert." S. 111 - Dr. Wilhelm Fürtenberg: "Überfälle in den Gärten und Vergewaltigung von Frauen sind leider keine Einzelfälle." S. 113 - Wilhelm Bartelt: "...ein Mann versteckte sich im Graben unter der Hecke, entdeckt, hervorgeholt. Musste knien, sollte erschossen werden." S. 126 - Einleitung: "Wer das einmal erlebt hat, kann das nicht vergessen. Wir werden damit sterben" S. 133 - Erna Boos: "Du Flüchtlingspack, was willst du hier?!" S. 138 - Liselotte Tietze: "Alle Deutschen raus!" S. 144 - Frau P.: "Kalt, verhungert und ziemlich abgemagert waren die Leute..." S. 147 - Erna Freese: "Von der Ostsee schossen die Russen" S. 154 - Frieda Johanna Oczko: "Unterwegs wurde am Straßenrad geschossen!" S. 156 - Annemarie Pfeiffer: "Ich wusste nur, dass die Heimat jetzt weg war." S: 158 - Leo Thiel: "Wir waren nur die Zigeuner aus dem Osten." S. 161 - Erwin Nadrowitz: "Ich merkte, dass wir auf ohnmächtigen Menschen gingen." S. 169 - Gertrud Rosenberg: "... die Natur erwachte. Unser Bruder aber war tot." S. 175 - Georg Lück: "Warum kommen die überhaupt hierher?" S. 180 - Erna Bulz: "Sie haben uns gleich zum Arbeiten auf das Feld geschickt!" S. 187 - Ruth Höfke: "Die waren nicht gut zu sprechen auf uns Flüchtlinge." S. 192 - C. K.: "Wir wurden immer weiter geschoben." S. 198 - Roswitha Burczyk: "Mit so großer Freude wurden wir nicht aufgenommen!" S. 201 - Heinz Fenske: "Wir waren die Aussätzigen. Wir waren Abschaum." S. 205 - Heide Beetz: "Mit uns sieben ist meine Mutter dann losgezogen, zu Fuß!" S. 214 - Erika Winter: "In jedem Zimmer war 'ne Flüchtlingsfamilie! Ich fand das gut!" S. 217 - Egon Watersrat: "Wir waren froh, da mehr Kinder zum Spielen da waren!" S. 224 - Danke S. 227 - Anhang: Verzeichnis der Abkürzungen und Siglen, Namens- und Ortsregister S. 230
callidus. Verlag wissenschaftlicher Publikationen, Wismar
246 Seiten
Akten
ISBN 978-3-940677-68-6
Auflage: Teil 2
Autor: Nils Jörn
Auflage: Teil 2
Autor: Nils Jörn
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:29 MEZ