PrAdK 1232
PrAdK 2.1/061
PrAdK Preußische Akademie der Künste
Preußische Akademie der Künste >> 03. Senatoren >> 03.2. Protokolle der Sitzungen des Senats, der Mitglieder und der Gesamtakademie
1943 - 1944
Enthält: Teilnehmer an den folgenden Sitzungen in wechselnder Zusammensetzung: Albrecht, Alexander Amersdorffer, Fritz Bieder, Gerhard v. Keussler, Emil Nikolaus Freiherr v. Reznicek, Georg Schumann, Fritz Stein, Heinz Tiessen, Max Trapp, Kurt v. Wolfurt. Senat: 12. Jan. 1943: Begutachtung des Pianisten Cornelius Czarniawski nach dem Vorspielen vor dem Senat; Gutachten über Weber, Empfehlung für eine Stellung an Konservatorium oder Hochschule; Zustimmung zur Errichtung einer Volksmusikschule in Wanne-Eickel; Frage eines Neuaufbaus des Jugendmusikerziehungswesens in München; Besprechung der Konzertprogramme (Bl. 43-46). 19. Febr. 1943: Besprechung der Konzertprogramme; Bewerbung des Musikdirektors Ernst Heck in Köln um Anstellung an der Rheinischen Musikschule der Hansestadt Köln oder der Hochschule für Musik in Köln; Vorschlag: Hanna Arens als Lehrerin für die Ausbildungsklasse für Klavier an der Nordischen Musikschule Bremen; Antrag auf Genehmigung einer städtischen Musikschule in Bromberg; Frage einer Volksausgabe für Feier- und Hausmusik (Bl. 39-42). 25. März 1943: Besprechung der Konzertprogramme; Empfehlung des Senats zu einer Berufung des Komponisten Helmut Degen an das Konservatorium Dresden; Beratung zur staatlichen Anerkennung; Antrag auf Errichtung einer Musikschule in Troppau; Berichte von Privatmusiklehrerprüfungen; Anregungen von Martha Reents zur neuen Ordnung für Musikseminare (Bl. 35-38). 6. Mai 1943: Klage über die weiterhin geringe Zahl von Aufführungen zeitgenössischer Musik; Empfehlung der Bewerbung Theo Kreitens (Düsseldorf) um eine Lehrstelle für Klavier in Berlin; Gutachten über Hans Gansser von der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart (Komponist des Liedes "Deutschland erwache"); Beurteilung einer "Klavierschule" der Hilfslehrerin Johanna Leinauer; Beratung zur staatlichen Anerkennung; Besprechung von Konzertprogrammen (Bl. 31-34). 28. Mai 1943: Bekanntgabe der Ernennung von Johann Nepomuk David zum Direktor der Hochschule für Musik in Leipzig; Gutachten über Anton Hardörfer für die Stelle der Leitung der Landesmusikschule Ruhrgebiet Essen; Beurteilung von Satzungen, Schulordnungen, Lehrplänen etc. von Musikschulen und Konservatorien in Plauen, Graz, Hamburg, Trossingen, Wolfsburg, Weimar, Leipzig und Berlin (Bl. 27-30). 28. Juni 1943: Besprechung der Konzertprogramme; Gutachten über den stellvertretenden Direktor der Staatlichen Hochschule für Musik in Weimar, Meyer-Olbersleben; Befürwortung der Berufung eines staatlichen Musikberaters; Annahme der Statuten der Handharmonikaschule in Trossingen; Gespräch über die Probleme der Beschaffung von Musikliteratur für Lehranstalten durch den geringen Neudruck von Noten; Beschluß eines Festkonzerts zu v. Keusslers 70. Geburtstag und Vorschlag für die Verleihung der Goethe-Medaille (Bl. 22-26). 7. Sept. 1943: Besprechung der Konzertprogramme; zur Errichtung einer Volksmusikschule in Wanne-Eickel und einer städtischen Musikschule in Wolfsburg, Vorschlag von Fritz Miericke als Leiter der Anstalt in Wolfsburg; Gutachten über Hans Hedenus, Theodor Anton Modes und den Direktor der Landesmusikschule in Breslau, Heinrich Boell (Bl. 18-21). 8. Okt. 1943: Beschluß einer Aufführung von v. Keusslers Sinfonie "An den Tod" zu seinem 70. Geburtstag; Gutachten über Theodor Anton Modes und Heinrich Boell; Satzung der Reichshochschule für Musik in Wien; Gesuch von Edgar Rabsch um Anstellung an einer musischen Anstalt; Antrag von Hans Hermanns auf Anstellung an einer Musikhochschule; Antrag auf Zulassung des blinden Musikers Stefan Jankowski zur Privatmusiklehrerprüfung (Bl. 14-17). 3. Nov. 1943: Besprechung der Konzertprogramme; Gutachten über Heinrich Boell; Vorschlag für die Leitung des Musischen Gymnasiums in Leipzig: Hans Chemin-Petit und Heinz Wichmann; Zustimmung zur Eröffnung einer Jugendmusikschule in Bremen; Ablehnung der Genehmigung zur Einrichtung eines Musikseminars des Deutschen Volksbildungswerkes in der NS-Gemeinschaft "Kraft durch Freude"; Antrag auf Verleihung des Professorentitels an den Gesangspädagogen Oskar Rees; Antrag auf Ausdehnung der Lehrberechtigung über die Erteilung von Privatmusikunterricht (Bl. 11-13). 16. Dez. 1943: Bitte um Gutachten über Jakob Ortner; Frage der Besetzung einer Klavier- und Gesanglehrerstelle an der Staatlichen Hochschule für Musik in Weimar (Willi Jäger, Elisabeth Scheumann); Besprechung der Konzertprogramme, zur Frage von Räumlichkeiten (Bl. 8-10). 28. März 1944: Frage der Vergütung der Pianisten Friedrich Wührer (Reichshochschule für Musik Wien) und Siegfried Schultze (Landesmusikschule in Hannover); Beratungen von Dienstverträgen; Antrag auf Errichtung von Musikschulen und auf Genehmigung ihrer Satzungen in: Stuttgart (Hochschule für Musik), Wetzlar, Freiberg/Sa., Wolfsburg, Trossingen, Annaberg/Sa., Frankfurt a.M.; Gutachten über Jakob Ortner; Bewerbung von Eugen Haecke um Anstellung als Gesanglehrer an einer Hochschule für Musik (Bl. 6f.). 20. Juni 1944: Vorschlag Rudolf Siegels für die Verleihung des Ehrensoldes; Beschluß einer Unterstützung von Julius Weismann und Georg Graener aus der Sammelstiftung; Gutachten zur Gründung eines Staatlichen Musikerziehungswerks in Frankfurt a.M.; Vorschläge zur staatlichen Privatmusiklehrerprüfung in Posen (Bl. 3-5). 22. August 1944: Zustimmung zur Einführung der Fernimmatrikulation der zum Wehrdienst Einberufenen an den Kunsthochschulen; Antrag des Pflegers der Glockenspiele der Garnisonskirche in Potsdam, Eugen Thiele, auf Ernennung zum Professor; Bewerbung von Heinrich Ramen um eine Meisterklasse für Gesang; Beratung zu einer Städtischen Jugendmusikschule in Annaberg; Gutachten über die Pianisten Bronislaw v. Pozniak und Franz Bollon und die Gesangspädagogin Elisabeth Scheumann; Bericht über Benotungen in der Privatmusiklehrerprüfung in Erfurt (Bl. 1f.).
46 Bl. Microfilm/-fiche: 1232
Archivale
Beschriftung: Registratursignatur: Reg. IV - P 3 - Bd. 5
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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