Studienangelegenheiten des Staatswissenschaftlichen Seminars
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Jur. Fak. 47
E 3
Sortierung: 00067
2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 05. Studien- und Stipendienangelegenheiten >> 05.01. Allgemeine Studentische und Immatrikulationsangelegenheiten
1925-1946
Enthält v.a.: Verfügungen und Bekanntmachungen des Ministeriums: Umfrage zur Bedeutung der "Statistik" als Lehr- und Prüfungsfach, Änderung der Diplomprüfungordnung für Volkswirte vom 1. Apr. 1929, Errichtung einer Volkswirtschaftlichen Zentralstelle für Hochschulstudium und akademisches Berufswesen zur Klärung volkswirtschaftlicher und kultureller Probleme des Berechtigungswesen und Überfüllung der Hochschulen, Richtlinien für das Studium der Zeitungswissenschaften (1935), Wehrwirtschaftliche Übungen im Studienplan für Wirtschaftswissenschaft; Berechtigung der Abgangszeugnisse zum Studium der Wirtschaftswissenschaft: badische Oberhandelsschulen, bayrische, sächsische und württembergische Wirtschaftsoberschulen, Wirtschaftoberschule Nürnberg; Bekanntgabe der Grundsätze für Buchführungsrichtlinien; Ordnung der Sonderreifeprüfung für die Zulassung zum Studium der Wirtschaftswissenschaft, dabei: Durchführungsbestimmungen, Liste anerkannter Fachschulen (8. Aug. 1938), Sonderreifeprüfungsordnung und Lockerung der Bestimmung über die Mindestaltersgrenze; Erfahrungen zur Reform des wirtschaftswissenschaftlichen Studiums, dabei: Stellungnahme der Fakultät zur Reform (1939); Maßnahmen zur Verkürzung der Studienzeit, Behandlung von Fragen der Preisbildung und Preispolitik im akademischen Unterricht, Änderung des Studienplans und Prüfungsordnung für Diplom-Volkswirte, Kaufleute und Handelslehrer, Ableistung der Grundpraxis für Studierende der Volkswirtschaft bei Gauwirtschaftsberatern der NSDAP. - Werbung des Verlags für: Dr. Stillich: Wie studiert man Nationalökonomie?, Leipzig 1925. - Mitteilung an Verlag über betriebswirtschaftliche Vorlesungen, dabei: Vorlesungen an Handels-Hochschulen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultäten an Universitäten SS 1928: Köln, Königsberg, Leipzig, Mannheim, Nürnberg, Berlin, Frankfurt/Main, St. Gallen; Betriebswirtschaftliche Vorlesungen und Übungen: Braunschweig, Breslau, Darmstadt, Dresden, Freiburg, Genf, Gießen, Göttingen, Greifswald, Halle, Hamburg, Heidelberg, Jena, Karlsruhe, Kiel, Marburg, München, Münster, Stuttgart, Tübingen, Würzburg, Berlin (Druck). - Prof. Biermann: Richtlinien für das Studium der Wirtschaftswissenschaft. - Mitteilung über Streitigkeiten in Münster. - Vereinigung der Sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Hochschullehrer: Entschließung betr. Errichtung von Lehrstühlen für Soziologie. - Besuch von Vorlesungen der Wirtschaftsgeographie. - Einladungen zu Tagungen. - Dr. K.A. Fischer/Köln, Dr. Fr. Schlünz/Düsseldorf: Anregungen zur Neugestaltung des wirtschaftswissenschaftlichen Studiums und Ausbildungsganges, Ende 1930 (Druck). - Bereitstellung von Räumen für die Neugründung der Währungswissenschaftlichen Forschungsstelle und Mittelbewilligung für die Einrichtung und Beschaffung von Büchern. - Gründung einer Reichsarbeitsgemeinschaft für die Volkswirteausbildung, dabei: Aufbau, Tätigkeit und Förderung der Reichsarbeitsgemeinschaft, Richtlinien der Reichsarbeitsgemeinschaft. - Strafsache gegen den stud. Heinz Herrmann wegen Sachbeschädigung, dabei: Strafbefehl, Aktennotiz. - Anfragen betr.: weiblicher Studierender und Promovenden, Vorlesungen, Bekanntgabe neu ernannter Diplom-Volkswirte und Diplom-Kaufleute. - Anfragen zu Studium, Prüfungen, Repetitionskurse, Promotion: Ernst Klein (Berlin/Stettin). - Kukofka (Hamburg). - Herbert Römmer (Dingelstedt). - Günther Seiffert (Stralsund). - Hans Knaupe (Stettin). - Erich Zicker (Dortmund). - Eduard Steinhoff (Greifswald). - Erich Reinhardt (Stettin). - Heinz Herrmann (Greifswald). - Helmut Müller (Breslau). - Georg Wenzel (Berlin). - Friedrich-Karl Futterknecht (Anklam), dabei: Zeugnisse und Bescheinigungen. - Fr. Fritz Kanzow. - Aslan Afchar (Berlin/Iran). - Baar. - Kunzendorf (Zinnowitz). - Johannes Otto (Stettin). - Gertrud Knauper (Himte). - Dyna Muß (Osnabrück). - Hans-Joachim Knack (Stettin). - Hermann Ertel (Zingst). - Karl Ricke (Berlin). - Oppermann. - Othmar Richter (Karlshagen). - Werner Dobberkau (Greifswald).
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:27 MEZ