Hochheim: Pfalzgraf Friedrich I. vergleicht, unter Einsetzung seines Hofmeisters Diether von Sickingen und seiner Räte, eine Auseinandersetzung zw...
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A 2 Hochheim, 1456-09-16 II
A 2 Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen
Urkunden der ehemaligen Provinz Rheinhessen >> 7 Orte, Buchstabe H >> 7.13 Hochheim
1456 September 16, Heidelberg
Hochheim, Kloster
Ausfertigung, Pergament (23-23,3 x 41-41,5 cm), rundes, rotes Wachssiegel in Siegelschüssel aus braunem Wachs (beschädigt) an Pergamentstreifen anhängend, sehr gut erhalten
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Datum Heydelberg quinta feria post festum Exaltacionis sancte Crucis anno domini millesimo quadingentesimo quinquagesimo sexto
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hochheim: Pfalzgraf Friedrich I. vergleicht, unter Einsetzung seines Hofmeisters Diether von Sickingen und seiner Räte, eine Auseinandersetzung zwischen dem Andreaskloster zu Worms (Wormß) und dem Kloster Himmelskron in Hocheim bezüglich der Rechte an der Kapelle der Pfarrkirche in Hochheim dahingehend, dass das Andreasstift (Andree) weiterhin den dortigen Pfarrer stellen und ihm alles Zubehör zustehen und ihm auch weiterhin die Klausnerinnen unterstehen sollen. Die Klausnerinnen ihrerseits dürfen in ihrem Haus mit allem Zubehör wohnen bleiben, unter der Bedingung, dass deren Tür zur Kapelle der Pfarrkiche in Hochheim zugemauert wird. Die jährlich fällige Gülte in Höhe von 8 Kappaunen wird zwischen ihnen aufgeteilt, so dass jeder vier Kappaune abzugeben hat.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) der ußspruche von vnserm gnedigen hern hertzog fryederichen zwyschen vns vnd den hern zu sancte andree das die cappel ir ist vnd die Cluse vnser (2) 1456 (3) G[…] (4) Hessen (5) Hessen Hochheim Kr. Worms
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: weitere Ausfertigung: LA Speyer, F07-1583b
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Baur, Hessische Urkunden, Bd. IV., Nr. 182, S. 172f.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (2) Hochheim (OT Worms, Rheinland-Pfalz) (3) Worms (Wormß) (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Sickingen, Diether von, Hofmeister Institutionen/Körperschaften: (1) Andreasstift zu Worms (2) Kloster Himmelskron
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hochheim: Pfalzgraf Friedrich I. vergleicht, unter Einsetzung seines Hofmeisters Diether von Sickingen und seiner Räte, eine Auseinandersetzung zwischen dem Andreaskloster zu Worms (Wormß) und dem Kloster Himmelskron in Hocheim bezüglich der Rechte an der Kapelle der Pfarrkirche in Hochheim dahingehend, dass das Andreasstift (Andree) weiterhin den dortigen Pfarrer stellen und ihm alles Zubehör zustehen und ihm auch weiterhin die Klausnerinnen unterstehen sollen. Die Klausnerinnen ihrerseits dürfen in ihrem Haus mit allem Zubehör wohnen bleiben, unter der Bedingung, dass deren Tür zur Kapelle der Pfarrkiche in Hochheim zugemauert wird. Die jährlich fällige Gülte in Höhe von 8 Kappaunen wird zwischen ihnen aufgeteilt, so dass jeder vier Kappaune abzugeben hat.
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (1) der ußspruche von vnserm gnedigen hern hertzog fryederichen zwyschen vns vnd den hern zu sancte andree das die cappel ir ist vnd die Cluse vnser (2) 1456 (3) G[…] (4) Hessen (5) Hessen Hochheim Kr. Worms
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: weitere Ausfertigung: LA Speyer, F07-1583b
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Baur, Hessische Urkunden, Bd. IV., Nr. 182, S. 172f.
Vermerke (Urkunde): Deskriptoren: (1) Heidelberg (Heydelberg) (Baden-Württemberg) (2) Hochheim (OT Worms, Rheinland-Pfalz) (3) Worms (Wormß) (Rheinland-Pfalz) Personen: (1) Friedrich I. der Siegreiche, Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern, Erztruchsess (2) Sickingen, Diether von, Hofmeister Institutionen/Körperschaften: (1) Andreasstift zu Worms (2) Kloster Himmelskron
Bezug zu: HStAD, A 2 Nr. 91/48
2. Ausfertigung
#Kurpfalzurkunden
2. Ausfertigung
#Kurpfalzurkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.07.2025, 13:39 MESZ
Namensnennung 4.0 International