Grohé, Josef, 06.11.1902-27.12.1987, Gauleiter des Gaues Köln - Aachen (1931-1945)
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RW 0032, 4
RW 0032 NSDAP-Amtsträger
NSDAP-Amtsträger >> 1. Personenakten
1927-1938
Enthaeltvermerke: Enthält: Antrag des Behr, Hans, Blockwart in der NSDAP-Ortsgruppe Köln-Zollstock (1933), vormals Ortsgruppenleiter der Ortsgruppe Köln-Riehl, auf Eröffnung eines Unterschuchungs- und Schlichtungs-Auschuß (USchlA)-Verfahrens vor dem Reichs- und Untersuchungsausschuß der NSDAP München gegen Grohé und den Ortsgruppenleiter der Ortsgruppe Köln-Riehl, Spitzbarth, wegen Unterschlagung; Zustände und Vorgänge in der Ortsgruppe Köln-Riehl; USchlA-Urteile der NSDAP, Köln Stadtkreise I und II u.a. gegen Schreiner, Stephanie, Frauenschaftsleiterin der Ortsgruppe Köln-Riehl und Hans Behr (1932/1933); Korrespondenz mit dem USchlA der NSDAP München über die korrekte Einhaltung des Dienstweges innerhalb der NSDAP; Beschwerden über Grohé (1928-1929); Strafantrag des Fey, Otto gegen Grohé wegen Körperverletzung (1934); Verstoß Grohés gegen die StrVO in Westerland auf Sylt (1938); Bericht über den politischen Werdegang Grohés und die Entwicklung der NSDAP im Gau Rheinland (1931); Korrespondenz mit Diels, Rudolf, Chef des Geheimen Staatspolizeiamt Berlin über Maßnahmen gegen die Freimaurerlogen (1934)
Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
28.04.2026, 08:07 MESZ
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