Philipp Wolfgang Graf zu Hanau (Hanaw) und zu Zweibrücken (Zweybrückhen), Herr zu Lichtenberg (Liechtenberg), Bitsch (Bütsch) und Ochsenstein Ochßenstein), verleiht die folgenden Lehenstücke, nämlich den Kirchensatz, Pfarrhaus und Widemhof zu Böckingen, 1/3 am Weinzehnten daselbst und den halben Weinzehnten genannt der Haydelberg, bei Großgartach (großen Garttach) nach Absterben des lehensberechtigten Stammes der Familie vom Holtz dem Georg Friedrich vom Holtz und seinen Nachkommen als Erblehen, wogegen dieser dem Aussteller 800 Gulden in bar erlegt und ihm seine Eigengüter zu Böckingen austrägt, die er wieder als Erblehen zurückempfängt.
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Philipp Wolfgang Graf zu Hanau (Hanaw) und zu Zweibrücken (Zweybrückhen), Herr zu Lichtenberg (Liechtenberg), Bitsch (Bütsch) und Ochsenstein Ochßenstein), verleiht die folgenden Lehenstücke, nämlich den Kirchensatz, Pfarrhaus und Widemhof zu Böckingen, 1/3 am Weinzehnten daselbst und den halben Weinzehnten genannt der Haydelberg, bei Großgartach (großen Garttach) nach Absterben des lehensberechtigten Stammes der Familie vom Holtz dem Georg Friedrich vom Holtz und seinen Nachkommen als Erblehen, wogegen dieser dem Aussteller 800 Gulden in bar erlegt und ihm seine Eigengüter zu Böckingen austrägt, die er wieder als Erblehen zurückempfängt.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I U 243
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 189 I Heilbronn, Reichsstadt
Heilbronn, Reichsstadt >> 13. Böckingen (mit Altböckingen)
1640 Mai 9
Urkunden
Siegler: Philipp Wolfgang Graf zu Hanau und Zweibrücken, Herr zu Lichtenberg, Bitsch und Ochsenstein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. anh. (im Holzrahmen)
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. anh. (im Holzrahmen)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:29 MEZ
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