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Verkauf von mehreren Gütern in Rasdorf und Grüsselbach durch Dechant Konrad und das Kapitel von Rasdorf an Kraft von Rasdorf und weitere namentlich genannte Personen
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Verkauf von mehreren Gütern in Rasdorf und Grüsselbach durch Dechant Konrad und das Kapitel von Rasdorf an Kraft von Rasdorf und weitere namentlich genannte Personen
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: 1330 in cr(astino Matthaei) apostoli et evangeliste.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Dechant Konrad und das Kapitel von Rasdorf kaufen von Kraft von Rasdorf, seiner Frau Elisabeth, Demuth, der Witwe seines Bruders Gerlach, und ihrer Tochter Kunigunde ihre Güter in Rasdorf [Gem. im Lkr. Fulda] für 300 Pfund Heller, drei Huben bei Grüsselbach [Ortsteil der Gem. Rasdorf], die Berthold Bartholomäus und Johann Larbach unterhaben, Haus, Hof und Krautgarten in Rasdorf und zwei Stätten daselbst, die Konrad Marquart und Kunigunde Blerrin unterhaben.
Vgl. zum Kloster Rasdorf Germania Benedictina Bd. VII, S. 910-912.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.