Kaiser Karl V. beurkundet, dass vor dem kaiserlichen Kammergericht zu Nürnberg unter Vorsitz des Kammerrichters Adam Grafen und Herrn von Beuchlingen Georg II. Graf zu Wertheim persönlich erschienen ist und als Erbvormund seiner und seiner verstorbenen Gemahlin Margarethe, geb. Gräfin zu Montfort, Kinder durch einen Prokurator erklärt hat, das durch Testament seines Schwiegervaters, Grafen Ulrich zu Montfort, seinen Kindern zuerkannte Erbteil vorbehaltlich inventarischer Aufnahme anzunehmen.
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Kaiser Karl V. beurkundet, dass vor dem kaiserlichen Kammergericht zu Nürnberg unter Vorsitz des Kammerrichters Adam Grafen und Herrn von Beuchlingen Georg II. Graf zu Wertheim persönlich erschienen ist und als Erbvormund seiner und seiner verstorbenen Gemahlin Margarethe, geb. Gräfin zu Montfort, Kinder durch einen Prokurator erklärt hat, das durch Testament seines Schwiegervaters, Grafen Ulrich zu Montfort, seinen Kindern zuerkannte Erbteil vorbehaltlich inventarischer Aufnahme anzunehmen.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 11a Lade V A Nr. 19
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, G-Rep. 11a Herrschaftliche Testamente, Stiftungen und Vermächtnisse (Lade V A)
Herrschaftliche Testamente, Stiftungen und Vermächtnisse (Lade V A) >> 2. 1501-1599
1523 August 26 (geg. Nuremberg, 26. August 1523)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Nürnberg
Siegler: Kaiser Karl V.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Großes Kaisersiegel an Pergamentstreifen, gut erhalten
Vermerke: Unterschriften: Ad mandatum imperatoris ipsius Ambrosius Dietrich Doctor. Auf Plica: Caspar Hamerstetter Procurator
Siegler: Kaiser Karl V.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Großes Kaisersiegel an Pergamentstreifen, gut erhalten
Vermerke: Unterschriften: Ad mandatum imperatoris ipsius Ambrosius Dietrich Doctor. Auf Plica: Caspar Hamerstetter Procurator
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:21 MEZ
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