Eheberedung zwischen Friedrich Feysel und Anna Reiner Friedrich, der aus erster Ehe einen 19 Jahre alten Sohn Friedrich hat, behält sich 100 fl. von seinem Vermögen für sich vor. Margarethe, Witwe des Wendel Reiner, gibt ihrer Tochter ein Stück Weingarten "in der Rötten" neben Gregor Kern, ein Stück Weingarten "im Sande" neben dem Hofacker, einen Garten "im Bruch" neben Michel Klappich und eine Wüstung "am Burgberg, sechs Zeil breit", neben Hans Köler.
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Eheberedung zwischen Friedrich Feysel und Anna Reiner Friedrich, der aus erster Ehe einen 19 Jahre alten Sohn Friedrich hat, behält sich 100 fl. von seinem Vermögen für sich vor. Margarethe, Witwe des Wendel Reiner, gibt ihrer Tochter ein Stück Weingarten "in der Rötten" neben Gregor Kern, ein Stück Weingarten "im Sande" neben dem Hofacker, einen Garten "im Bruch" neben Michel Klappich und eine Wüstung "am Burgberg, sechs Zeil breit", neben Hans Köler.
Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 U 173
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Wertheim, K-G 20 Stadtarchiv Freudenberg
Stadtarchiv Freudenberg >> I. Urkunden
1599 August 13
1 Schr.
Urkunden
Aussteller: Margarethe, Witwe des Wendel Reiner, Mutter von Anna Reiner
Empfänger: Anna Reiner, Tochter von Margarethe, Witwe des Wendel Reiner
Zeugen: Margarethe, Witwe des Wendel Reiner (amtshalber); Kaspar Kauffmann, Schultheiß (amtshalber); Philipp Sax, Bürgermeister (amtshalber); Stoffel Roßbach (von Seiten des Bräutigams); Hans Feysel (von Seiten des Bräutigams); Hans Kunck (von Seiten des Bräutigams); Peter Götz (von Seiten der Braut); Paul Fritz (von Seiten der Braut); Hans Ort (von Seiten der Braut); Simon Eber (von Seiten der Braut); Mathias Beck (von Seiten der Braut); Mathias Glappich (von Seiten der Braut); Jörg Wacker (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Empfänger: Anna Reiner, Tochter von Margarethe, Witwe des Wendel Reiner
Zeugen: Margarethe, Witwe des Wendel Reiner (amtshalber); Kaspar Kauffmann, Schultheiß (amtshalber); Philipp Sax, Bürgermeister (amtshalber); Stoffel Roßbach (von Seiten des Bräutigams); Hans Feysel (von Seiten des Bräutigams); Hans Kunck (von Seiten des Bräutigams); Peter Götz (von Seiten der Braut); Paul Fritz (von Seiten der Braut); Hans Ort (von Seiten der Braut); Simon Eber (von Seiten der Braut); Mathias Beck (von Seiten der Braut); Mathias Glappich (von Seiten der Braut); Jörg Wacker (von Seiten der Braut)
Überlieferungsart: Entwurf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:19 MEZ