Klagesache des Zöllners Georg Dietrich Hoffmann in Buxtehude gegen den Vogt Bolke Betken in Sandstedt/Osterstade wegen für dessen Bruder Arp Betken in Rechtenfleth/Osterstade übernommener Bezahlung der Zollgelder für Ochsen
Vollständigen Titel anzeigen
Rep. 5a, Nr. 2992
Rep. 5a Fach 177 Nr. 322
NLA ST, Rep. 5a Schwedisches Regierungsarchiv
Schwedisches Regierungsarchiv >> 2 Inneres (Landessachen) >> 2.2 Spezielle Landessachen >> 2.2 16 Zölle und Akzisen >> 2.2 16 1 generell
1686
Enthält: Bericht Hoffmanns vom Februar 1686 (mit Anlage: Vergleich mit Bolke Betken und dessen Verpflichtungserklärung zur Zahlung der Ochsenzollgelder vom 1. Februar 1686); nachfolgendes Regierungsmandat an Bolke Betken vom April 1686 wegen Zahlung der Zollgelder und entstandenen Kosten; Gesuch Hoffmanns vom Juni 1686 um Eintreibung der Gelder (mit Anlagen: Verzeichnis seiner Schuldforderungen, Attestat vom Mai 1686); nachfolgendes Regierungsmandat an den Amtmann Ehrenfried Richter in Hagen wegen Exekution der Gelder; Remonstrationsschriften Bolke Betkens vom September 1686 (mit Anlage); nachfolgendes Regierungsmandat an Richter wegen gütlicher Vergleichung der Parteien hinsichtlich der entstandenen Kosten
Verzeichnung
Zoll- und Akzisesachen, Bremen-Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 13:30 MESZ
Hierarchie
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