Ansuchen des Stadtgerichts Memmingen an das Wartenbergische Oberamt zu Rot auf Grund eines vom Landgericht Ottobeuren weitergeleiteten Requisitionsschreibens des Schenk von Castellischen Oberamts zu Oberdischingen um Ausfolge der auf dem unteren Hart zurückgelassenen Gelder und Kleidungsstücke des vom Landgericht Ottobeuren samt seinem Weib verhafteten Habermacher, die bereits auf dem unteren Hart abgeholt worden seien und sich jetzt bei dem Wirt zu Bachen [= Illerbachen]befinden sollen
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Ansuchen des Stadtgerichts Memmingen an das Wartenbergische Oberamt zu Rot auf Grund eines vom Landgericht Ottobeuren weitergeleiteten Requisitionsschreibens des Schenk von Castellischen Oberamts zu Oberdischingen um Ausfolge der auf dem unteren Hart zurückgelassenen Gelder und Kleidungsstücke des vom Landgericht Ottobeuren samt seinem Weib verhafteten Habermacher, die bereits auf dem unteren Hart abgeholt worden seien und sich jetzt bei dem Wirt zu Bachen [= Illerbachen]befinden sollen
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 64/5 T 1 Nr. 7
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Wü 64/5 T 1 Gräflich von Erbach-Wartenberg-Rotsche Standesherrschaft Rot: Akten und Urkunden
Gräflich von Erbach-Wartenberg-Rotsche Standesherrschaft Rot: Akten und Urkunden >> Hoheitssachen
12. Januar 1805
1 Schr.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Habermacher
Illerbachen : Berkheim BC
Memmingen MM; Stadtgericht
Oberdischingen UL; Oberamt
Ottobeuren MN; Landgericht
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:43 MESZ
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