Hans Ruf von Bermatingen ("Bermentingen") übergibt Erhard [Fridang], Abt, und dem Konvent zu Weingarten tauschweise seinen Weingarten am Kolbenberg (Rückvermerk: Kollenberg) bei Markdorf, der an die Gärten von Hans Isenbach und Jörg Ruf von Wangen grenzt. Aus dem Grundstück geht ein Ewigzins von 3 ß 4 d Markdorfer Währung an den Bischof von Konstanz sowie 1 ß d an St. Georg zu Bermatingen. Dazu gibt der Aussteller dem Kloster in bar 45 lb d. Er bekommt dafür den Weingarten "uff dem Salach". Dessen Anrainer sind St. Georg, die Frauen von Zoffingen [in Konstanz] und Klaus Ruf. Aus ihm geht ein jährlicher Ewigzins von 3 ß 2 d nach Salem, ferner an St. Jörg in Bermatingen 6 d und das Kloster Pfäfers 2 d.
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Hans Ruf von Bermatingen ("Bermentingen") übergibt Erhard [Fridang], Abt, und dem Konvent zu Weingarten tauschweise seinen Weingarten am Kolbenberg (Rückvermerk: Kollenberg) bei Markdorf, der an die Gärten von Hans Isenbach und Jörg Ruf von Wangen grenzt. Aus dem Grundstück geht ein Ewigzins von 3 ß 4 d Markdorfer Währung an den Bischof von Konstanz sowie 1 ß d an St. Georg zu Bermatingen. Dazu gibt der Aussteller dem Kloster in bar 45 lb d. Er bekommt dafür den Weingarten "uff dem Salach". Dessen Anrainer sind St. Georg, die Frauen von Zoffingen [in Konstanz] und Klaus Ruf. Aus ihm geht ein jährlicher Ewigzins von 3 ß 2 d nach Salem, ferner an St. Jörg in Bermatingen 6 d und das Kloster Pfäfers 2 d.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K U 576
GLAK 7/667
01013
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 K Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden
Weingarten, Benediktinerkloster, Karlsruher Ablieferung: Urkunden >> Urkunden
1450 März 12 (uff sant Gregorii des hailigen baupstes tag)
31,1 x 29,5 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Aussteller: Hans Ruf von Bermatingen ("Bermentingen")
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt, und der Konvent zu Weingarten
Siegler: Hans Brendlin, Ammann in Markdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Empfänger: Erhard [Fridang], Abt, und der Konvent zu Weingarten
Siegler: Hans Brendlin, Ammann in Markdorf
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S., besch.
Brendlin, Hans; Stadtammann
Isenbach, Hans
Ruf, Georg
Ruf, Hans; ca. 15. Jh.
Ruf, Klaus
Bermatingen FN; Einwohner
Bermatingen FN; Pfarrkirche St. Georg
Bermentingen = Bermatingen FN
Konstanz KN; Bischof
Konstanz KN; Kloster Zoffingen
Markdorf FN; Flurstücke
Markdorf FN; Stadtammann
Markdorf FN; Währung
Pfäfers, Kt. St. Gallen [CH]; Kloster
Salem FN
Wangen : Markdorf FN; Einwohner
Weingarten RV; Kloster, Abt und Konvent
Zoffingen = Konstanz KN; Frauenkloster
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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