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CDU-Arbeitstagung der Vertriebenen und Flüchtlinge in Stuttgart (Teil II)
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 04 D989029/101
P 12/84 F
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 20/005 04 P 12 Reden und Aufsätze von Dr. Kurt Georg Kiesinger, Ministerpräsident und Bundeskanzler, CDU-Politiker (* 1904,+ 1988)
P 12 Reden und Aufsätze von Dr. Kurt Georg Kiesinger, Ministerpräsident und Bundeskanzler, CDU-Politiker (* 1904,+ 1988) >> Tondokumente von Reden Kurt Georg Kiesingers und Hans Filbinger >> im Jahr 1968 (DIMAG: P 12 DO 9)
Montag, 1. Januar 1968
Ansprachen, anläßlich einer CDU-Arbeitstagung der Vertriebenen und Flüchtlinge in Stuttgart.
Ansprachen von:
Hans Filbinger, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, über: Flüchtlings- und Vertriebenenhilfe als Hife zur Selbsthilfe, Förderung kultureller Eingliederung jetzt und in Zukunft, Gedankenhaus der Heimat, Haus der Donauschwaben (Plädoyer für Aufbau in Sindelfingen), Herausstellung des Beitrags der Flüchtlinge und Vertriebenen beim politischen Aufbau einer deutschen Demokratie, CDU als nicht extreme Partei, Aussprache für eine friedliche Völkergemeinschaft; statt Kräftemessen mit anderen, Aufruf zum Zusammenhalt
(Weiterführung des Beitrags von R 20/005 04_D989028/104 (15:25))
Kai-Uwe von Hassel, Bundesvertriebenenminister, über: Frage der Vertriebenen und Flüchtlinge nur friedlich lösbar,
Bezug zur DDR: nicht bereit Teilung Deutschlands zu akzeptieren, Überwindung der Spannungen und der Teilung Europas, Bereitschaft zur Aussprache mit der Sowjetunion, realistische Politik, Erwartungen nicht zu hoch zu stecken, Interpretation von Reden von Walter Ulbricht, Lösung der deutschen Frage, Sozialversicherungen, Wirtschaftsförderung, Förderung von Landwirschaft und Nebenerwerbsstellen (24:45)
Klaus Scheufelen, Landesvorsitzender der CDU, über: Rückblick auf eine Tagung die vier Jahre zurückliegt, in der es um die weitere Organisation der Vertriebenenpolitik ging, Vertriebenenpolitik ist Sache der ganzen CDU, nicht nur der Vertriebenen in der CDU, Grundrechte (3:35)
Josef Schwarz, Staatsekretär a.D., über: Beibehaltung der eigenständigen Verwaltung der Eingliederung, Hinweis darauf; dass viele Vertriebene erst nach 1952 gekommen sind, Problematik, dass diese Vertriebenen im Kommunismus gelebt haben, Problematik der Wohnungsfindung für die Vertriebenen und Füchtlinge, Hoffnung auf Bau des "Haus der Donauschwaben", Lebendighalten der Erinnerung durch die Vertriebenen, Dokumentation von zerstörten Gemeinden und Dörfern, Hinweis auf CDU-gesonnene Mitglieder und CDU-Mitglieder in den öffentlichen Massenmedien; Forderung nach Nutzung des Einflusses dort ( 9:00)
Dr. Streng, Oberregierungsrat, über: Zahlen zur Vertriebenen- und Flüchtlingspolitik, Aufstellung der Finanzmittelverteilungen im Bereich der Vetriebenen- und Flüchlingspolitik, Blick auf Finanzfonds beim Lastenausgleich, Fürsprache der Schlusskonzeption des Lastenausgleichs, zumindest grob aufzustellen (7:20)
Alfred Hübner, Bürgermeister von Walldürn, über: Unrechtscharakter der Vertreibung (6:00)
Dr. Würm, Vorstandsmitglied des Landesvertriebenen- und Flüchtlingsausschusses in Nordbaden, über: ? (nicht verständlich)
Dr. Wroncheck (?) , Vorsitzender und Sozialminister in Stuttgart, über: Greift genannte Probleme der Vorredner auf: Ortskundeunterricht, Namensgebung von Gebäuden, Eingliederung der Vertriebenen in der Landwirtschaft, Abgeordnete der CDU für Probleme der Vertriebenen sensibilisieren, Dynamisierung der Verwaltung, Verfolgung von Vertreibung und Verbrechen an Deutschen (Dokumentation dieser Verbrechen im Bundesarchiv), Radikalismus und dessen Bekämpfung sowie Vermutung der Stellung des Volkes dem Radikalismus gegenüber, Schadensausgleich bei den Vertriebenen, bessere Berücksichtigung der Vertriebenen und Flüchtlinge bei öffentlichen Renten und als Wahlkandidaten bei allen Wahlen (27:10)
(Antwort auf die nun folgenden Wortmeldungen bei der Aussprache mit den Vertriebenen)
Nach den Ansprachen erfolgt eine Aussprache mit Heimatvertriebenen:
Frau Huberknecht, über: Stellung der ostdeutschen Gebieten und Polen, Stellung der von dort Vertriebenen (8:05)
Herr Schubert, über: Volksgruppenrecht in Regierungserklärung (2:20)
Dr. Nova, über: Problematik von verschiedenen Verhandlungen, Frage nach künftigen Handlungen bezüglich der Vertriebenen- und Flüchtlingsolitik
Herr Pierch, über: Diplomatische Beziehungen zu Rumänien, Probleme bei Familienzusammenführungen (4:20)
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person who submitted a compensation claim for damage caused by Nazi persecution. If the application was submitted by a person other than the persecuted person, this other person is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecuted person, if there is one, is noted. In the sources, the persecuted person is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.