Kurfürst Philipp von der Pfalz bittet Herzog Siegmund von Österreich, den Ritter Otto von Hirschhorn als den Ältesten seines Geschlechts mit dem Dorf Hoffenheim zu belehnen, das Ottos verstorbener Vater Melchior von Hirschhorn als Lehen getragen hat. Da er Otto als seinen Rat und Diener aufgrund wichtiger Geschäfte derzeit nicht entbehren kann, bittet der Pfalzgraf, dass Siegmund Lehnsbrief und Revers ausfertigt und den Bischof Reinhard von Worms, Bischof Matthias von Speyer oder den Deutschmeister [Ulrich von Lentersheim] das Lehen an Ottos Stelle empfangen und dafür schwören lässt.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz bittet Herzog Siegmund von Österreich, den Ritter Otto von Hirschhorn als den Ältesten seines Geschlechts mit dem Dorf Hoffenheim zu belehnen, das Ottos verstorbener Vater Melchior von Hirschhorn als Lehen getragen hat. Da er Otto als seinen Rat und Diener aufgrund wichtiger Geschäfte derzeit nicht entbehren kann, bittet der Pfalzgraf, dass Siegmund Lehnsbrief und Revers ausfertigt und den Bischof Reinhard von Worms, Bischof Matthias von Speyer oder den Deutschmeister [Ulrich von Lentersheim] das Lehen an Ottos Stelle empfangen und dafür schwören lässt.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 43 Nr. 3366
Konv. 103 Hoffenheim - Lehenherrlichkeit
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 43 Pfalz
Pfalz >> Spezialia badischer Orte >> Hoffenheim Stadt Sinsheim, Rhein-Neckar-Kreis
1477 April 27 (Jubilate)
Urkunden
Ausstellungsort: Amberg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedrückt
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: aufgedrückt
Hirschhorn, Melchior von; erw. 1462, 1477 tot
Hirschhorn, Otto von; Ritter, kurpfälzischer Rat, Beisitzer am kurpfälzischen Hofgericht, Amtmann von Oppenheim, erw. 1462, 1490 tot
Amberg AM
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:08 MESZ
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