Madtstedt, Familie (Bestand)
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7.198
Staatsarchiv Bremen (Archivtektonik) >> Gliederung >> 7. Nichtamtliche Überlieferung >> 7.1. Nachlässe von Einzelpersonen und Familien >> Nachlässe L - O
1907-1942
Enthält: Familienbriefe, v.a. Feldpostbriefe aus Frankreich und Russland 1940-1942 von Gustav Madtstedt (1915-1942)
Bestandsgeschichte: Der Familiennachlaß Madststedt besteht hauptsächlich aus Briefen. Kernstück bilden die Feldpostbriefe von Gustav Madtstedt (19.2.1915 - 10.3.1942). Er schrieb fast täglich an seine Eltern Heinrich Madtstedt (23.7.1882 - 21.5.1952) und Dorothee (genannt Dora, geb. Curtius, 26.9.1886 - 20.2.1949) und seinen Bruder Klaus Madtstedt (22.6.1910 - 15.9.1972). Die Korrespondenzserien wurden chronologisch gereiht und nicht streng nach einzelnen Schreiben oder Adressaten getrennt. Ausschlaggebend dafür war der Erhalt des Korrespondenzzusammenhangs.
Die ca. 300 Briefe und 210 Postkarten aus dem Felde sind unterschiedlich lang und aussagekräftig. Detailliert werden die Truppenbewegungen beschrieben, die Quartiere und der soldatische Werdegang. Gustav Madtstedt hatte am 14.2.1942 das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhalten und fiel am 10.3.1942 im Range eines Leutnants. Sein Bruder Klaus führte das väterliche Fachgeschäft für Elektrotechnik F.W. Buchmeyer, Knochenhauerstr. 39/40 weiter. Dieses traditionsreiche Geschäft, das bereits seit 1865 in Bremen existierte, war bereits 1906 in die Hände der Familie Madtstedt gekommen. Die Firma ist 1978 erloschen (Vgl. Handelsregister Bd. 1 Fol. 206, Fol. 275; Bd. 12 Fol. 223; 4,75/5-HRA 10324).
Der Bestand kam am 28.7.1994 ins Staatsarchiv.
März 1997
Dorothea Breitenfeldt
Bestandsgeschichte: Der Familiennachlaß Madststedt besteht hauptsächlich aus Briefen. Kernstück bilden die Feldpostbriefe von Gustav Madtstedt (19.2.1915 - 10.3.1942). Er schrieb fast täglich an seine Eltern Heinrich Madtstedt (23.7.1882 - 21.5.1952) und Dorothee (genannt Dora, geb. Curtius, 26.9.1886 - 20.2.1949) und seinen Bruder Klaus Madtstedt (22.6.1910 - 15.9.1972). Die Korrespondenzserien wurden chronologisch gereiht und nicht streng nach einzelnen Schreiben oder Adressaten getrennt. Ausschlaggebend dafür war der Erhalt des Korrespondenzzusammenhangs.
Die ca. 300 Briefe und 210 Postkarten aus dem Felde sind unterschiedlich lang und aussagekräftig. Detailliert werden die Truppenbewegungen beschrieben, die Quartiere und der soldatische Werdegang. Gustav Madtstedt hatte am 14.2.1942 das Eiserne Kreuz 2. Klasse erhalten und fiel am 10.3.1942 im Range eines Leutnants. Sein Bruder Klaus führte das väterliche Fachgeschäft für Elektrotechnik F.W. Buchmeyer, Knochenhauerstr. 39/40 weiter. Dieses traditionsreiche Geschäft, das bereits seit 1865 in Bremen existierte, war bereits 1906 in die Hände der Familie Madtstedt gekommen. Die Firma ist 1978 erloschen (Vgl. Handelsregister Bd. 1 Fol. 206, Fol. 275; Bd. 12 Fol. 223; 4,75/5-HRA 10324).
Der Bestand kam am 28.7.1994 ins Staatsarchiv.
März 1997
Dorothea Breitenfeldt
0,1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
30.06.2025, 11:55 MESZ